Wie ist der Himmel? | Jannik Panter

Shownotes

Bibeltexte: 1.Kor 15,42-44.52-55; Jesaja 11,6-9; Micha 4,4; 1.Kor 13,12.15,28

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00:00:00: Guten Morgen.

00:00:03: Ich bin Janek, ich bin Teil vom Pastoralteam von Kirche die bewegt und wir stecken schon jetzt in unserer neuen Themenreihe mit dem schmissigen Titel Himmel und Hölle.

00:00:17: Wenn du dir den Himmel vorstellst, kannst du auch mal Augen zumachen wenn du möchtest, wenn du dir denn Himmel vorstellen wie ist der?

00:00:25: Wie müsste der Himmel sein dass er wirklich Himmel ist für dich?

00:00:32: Welche Bilder haste so im Kopf?

00:00:35: Was ist so deine Gefühle?

00:00:36: Was müsstest du fühlen im Himmel, dass es Himmel ist.

00:00:41: Was müsste das da geben?

00:00:47: Wir haben letzte Woche sind wir so reingestaatet in diese Themenreihe.

00:00:53: Wir haben jetzt drei Sonntage zum Thema Himmel und dann drei sonntage zu dem Thema Hölle.

00:00:57: Wir sind jetzt mitten im Himmel Und letztes mal war so Thema A. was glauben eigentlich Christinnen und Christen über das Leben nach dem Tod?

00:01:07: Ein Bild ist diese Vorstellung, dass es in den Menschen gibt so eine unsterbliche Seele und wenn wir sterben dann wird unsere Seele irgendwie nach oben in den Himmel kommen weg von dieser Welt.

00:01:19: Das ist die Seele, die sozusagen hoch im Himmel will.

00:01:25: Es ging ein bisschen darum was viele glauben, was viele auch verbinden damit das irgendwie so ist, was Christian und Christen glauben.

00:01:33: Aber es ging auch so ein bisschen darum, dass eigentlich nicht das ist was Christen und Christen glauben über das Leben nach dem Tod sondern eigentlich die Vorstellung, dass Gott den Himmel auf die Erde bringt.

00:01:44: Und dadurch eine gerechte Realität schafft.

00:01:47: Eine Realität in der die Toten wieder auferstehen zu einem neuen Leben, zu einem freien Leben, zum gerechten Leben oder zu einem ewigen Leben.

00:01:54: Und das ist eigentlich so die christliche Vorstellung.

00:01:56: Das Himmelreich ist nicht sozusagen unsere Seele muss irgendwo schnell weg von dieser Welt, sondern eigentlich ist der Gedanke dass irgendwie Himmel auf Erden kommt.

00:02:06: und vielleicht denke ich es jetzt so, hey was mach'n hab ich ja noch nie so gehört möchte ich einladen nächste Woche da geht's genau darum dieses also literally so wortwörtlich wieder Himmel Auf Die Erde Kommt.

00:02:21: Genau, eigentlich ist das immer schon was Christ in Christen geglaubt haben.

00:02:23: Ich habe so das Gefühl die letzten hundert Jahre oder paar hundert jahre gab es ein bisschen einen Kommunikationsproblem Was das angeht.

00:02:30: aber genau deswegen sprechen wir so ein bisschen darüber.

00:02:35: Wenn die christliche Idee nicht ist dass wir nach dem Tod irgendwo die Seele auf Wolke sieben landet Im himmel?

00:02:44: Was ist denn Himmel eigentlich genau?

00:02:47: Es gibt so dieses Gebet von Jesus, das er spricht und dass auch Aufruf des Anderes beten sollen.

00:02:54: Wie es im Himmel ist, so soll's auf Erden sein.

00:02:57: Und der Gedanke ist so, Himmel is quasi sowas wie der Wohnort Gottes.

00:03:02: Da passiert alles was Gott will.

00:03:06: Da ist Frieden.

00:03:08: Niemand schlägt sich die Köpfe ein da ist Gerechtigkeit, da ist Liebe überall.

00:03:14: Wir sind quasi auf der Erde Und Erde ist so der Wohnort, der Schöpfung.

00:03:18: Alles was Gott gemacht hat.

00:03:20: und wir kennen auch Frieden aber unser Friede ist oft ungerecht manchmal.

00:03:26: Manchmal ist unsere Friede bedroht.

00:03:28: Wir kennen Gerechtigkeit aber wir kennen ganz viel Ungerechtigkeit.

00:03:31: Wir kennen Liebe Aber wir kennen eben auch Hass und wir können ganz viel Gleichgültigkeit in dieser Welt also diese Welten der wir leben die ist unperfekt.

00:03:40: Im Himmel herrscht der Wille Gottes und die Idee ist, dass das Gotteswillen vom Himmel so hineintropft in unsere Welt.

00:03:48: Und eigentlich ist es genau das Thema was wir das ganze Jahr schon hatten.

00:03:51: also wer jetzt so die letzten Monate mit am Start war und wochen ja das ist eigentlich genau das thema dieses ganze jahr.

00:03:57: der himmel kommt auf die Erde es reicht Gottes oder das himmelreichs.

00:03:59: eigentlich bedeutet das gleiche Der wille Gottes kommt vom himmel auf diese erde.

00:04:09: Jetzt natürlich so ein bisschen, dass man in einem Zwischending ist.

00:04:14: Schon jetzt und noch nicht... Es gibt diese Ideen, es gibt diese Vision von einem Himmel, von einem guten Leben Und wir erleben das vielleicht auch hier und da.

00:04:22: Wir erleben irgendwie, dass Gebete erhört werden.

00:04:24: Wir leben wunder, wir erlebten vielleicht auch Gutes und Gerechtes und gleichzeitig erleben wir eben Noch nicht ganz, noch nicht unser ganzes Leben ist davon verschlungen von diesem Guten was Gott eigentlich bringt auf diese Welt.

00:04:40: Und wir können nur so Visionen haben oder so Fantasien, so Hoffnungsfantasien wie das vielleicht sein kann.

00:04:49: Wie es aussehen kann wenn wirklich Himmel auf Erden regiert und ich weiß nicht bin... Ich lese gerne Bücher, ich mag sehr gern.

00:04:56: auch der Herr der Ringe ja J. A. Atolkin er hat mal gesagt dass wenn wir unsere Fantasie benutzen dann werden wir eigentlich zu Entdecker und Entdeckern so der Möglichkeiten die Gott geschaffen hat in dieser Welt Und wir werden quasi wie so Ko-Schöpfer und Schöpferin von Gott, wenn wir unsere Fantasie benutzen.

00:05:15: Und wenn wir schauen was für Möglichkeiten hat Gott geschaffen in dieser Welt die wir jetzt vielleicht noch gar nicht sehen aber da auf die Suche gehen mit der Fantasies Das ist ja das ist so Mitarbeit mit Schöpfen mit Gott.

00:05:28: Ich finde die Idee voll schön.

00:05:32: Was sind deine Fantasien vom Himmelreich?

00:05:35: Vom Himmel?

00:05:36: Was sind Bilder die du vielleicht hast oder Sehnsüchte die du hast?

00:05:39: Du sagst so müsste es sein.

00:05:44: Und ich habe manchmal das Gefühl, wir sind in der Themenreihe Himmel und Hölle.

00:05:48: Ich hab manchmal das Gefühle, dass Bilder von der Hölle da, wenn nicht da Google, kommt viel.

00:05:54: Das ist interessant!

00:05:56: Es ist spannend, es ist irgendwie ... und Himmel ist immer so ein bisschen langweilig.

00:06:01: Himmels haben sich alle in den Händen lieb.

00:06:07: Ich habe uns mal eine Vision mitgebracht Und zwar ein Film vom Bayerischen Rundfunk aus den Sechziger Jahren.

00:06:14: Ein kleiner Ausschnitt von diesem Kurzfilmer, der heißt... Wie heißt er?

00:06:22: Einen Münchener im Himmel!

00:06:28: Schön oder?

00:06:28: Der Himmel Das ist eine Fantasie wie es im Himmel sein kann und ich finde es irgendwie spannend weil der Gedanke ist ja so wie das hier auf der Erde.

00:06:42: So ist es dann halt irgendwie auf den Wolken Ist irgendwie so ein bisschen.

00:06:47: nicht der Himmel kommt auf die Erde, sondern die Erde kommt in Himmel.

00:06:50: Die gleichen Probleme und der gleiche Stress... ...die gleichen Job nur halt jetzt muss er halt Halleluja singen.

00:07:01: Aber der christliche Gedanke von Himmel ist ja eben nicht dieses, aber wir flüchten irgendwie auf eine Wolke sieben Und dann wird vielleicht alles ein bisschen angenehmer.

00:07:09: Sondern es ist halt so wie unsere Welt nur halt in richtig gut So Der Himmel Kommt Auf die Erde Und wir schauen uns mal ein paar Bilder an aus der Bibel, die ein bisschen andere Sachen erzählen.

00:07:21: Die vielleicht uns inspirieren und vielleicht auch Hoffnung schenken.

00:07:24: Das sind alles Bilder wie Verheißungen Gottes.

00:07:28: Das ist alles Bilder das sind Metaphern aber die so eine Wahrheit transportieren durch die auch Gott sagen will, dass Leben das möglich ist und das Leben das ich schenke will.

00:07:39: Das können wir erwarten, dass es auf dieser Erde passieren wird.

00:07:44: Ich habe so vier Bilder einfach euch mitgebracht, auch sehr unterschiedliche.

00:07:47: Manche eher abstrakt manche sehr klar und wir reisen mal so durch Und ja kannst du ja mal gucken was das irgendwie mit ihr macht wo du etwas anfangen kannst.

00:07:58: und vielleicht nicht Das erste Was ich so mitbringe auch sind Anschluss an letzte Woche ist gesunde Körper Heilekörper.

00:08:13: So ich glaube dass es das so am intensivsten.

00:08:17: persönlich erleben, dass viele Dinge in unserer Welt nicht in Ordnung sind.

00:08:22: Das ist das wir merken, dass unsere Körper Grenzen haben.

00:08:26: Manchmal wehtun.

00:08:27: Ja ich hab gestern bin ich lange Auto gefahren mit zwei Menschen die alle so zehn Jahre jünger sind als ich und die gesagt haben ja früher konnte ich auch besser sehen im Dunkeln so.

00:08:37: Ich dachte so hä?

00:08:38: Krass!

00:08:38: Und ich habe graue Haare.

00:08:40: ich bin noch älter.

00:08:41: wie gut konnte ich denn sehen als ich in eurem Alter war?

00:08:44: Man wird alt, es funktioniert nicht mehr alles so wie man das gewohnt war früher.

00:08:49: für manche die das vielleicht schon erleben oder Verletzungen die dich begleiten.

00:08:55: Wenn du aufdehst morgens wenn du abends ins Bett gehst die irgendwie sehr präsent sind in deinem Leben so Krankheiten Schmerzen die dich begleiten und all das wird einmal nicht mehr sein.

00:09:08: So, das die Frohe Botschaft.

00:09:09: Und es gibt so ein... was Paulus dazu erzählt?

00:09:12: Paulus ist der fleißigste Briefeschreiber im neuen Testament und er hat einen Brief geschrieben an die Gemeinde in Korinth den ersten Brief, den er diese Gemeinde schreibt.

00:09:20: und ich lese euch mal eine Passage vor aus diesem Brief.

00:09:25: Er sagt, so verhält es sich auch mit der Auferstehung der Toten.

00:09:29: Gesät wird in Vergänglichkeit und auferweckt wird in Unvergänglichkeit.

00:09:34: Also unser Körper ist irgendwie vergänglich, das ist das was wir jetzt erleben.

00:09:37: aber wenn die Auferweckung der Toten sein wird, wenn der Himmel auf der Erde sein wird dann wird er unvergenglich sein.

00:09:43: Gesäht wird Niedrigkeit, auferwreckt in Herrlichkeit gesäht in Schwachheit, aufeuert wird in Kraft gesächt wird ein natürlicher Leib auferwiegt wird ein geistlicher Leib.

00:09:54: Und da hat er so dieses Bild im Nu In einem Augenblick beim Ton der letzten Prosaune.

00:09:59: Denn die Posaune wird ertönt und die Toten werden auferweckt, werden unverwässlich.

00:10:03: Und wir werden verwandelt werden.

00:10:06: Denn was jetzt vergänglich ist muss mit Unvergänglichkeit bekleidet werden.

00:10:10: Was jetzt sterblich ist, muss mit Unfergänglichkeit begleitet werden.

00:10:14: Wenn aber mit Unvorgänglichkeit bekleidet wird... ...was jetzt vergenglich ist und mit Unsterblichkeit was jetzt sterbig ist.

00:10:22: dann wird geschehen, was geschrieben steht.

00:10:25: Verschlungen is der Tod in den Sieg!

00:10:27: Tod wo es dein Sieg, Tod wo ist dein Stache.

00:10:32: Paulus wird so richtig festlich am Ende.

00:10:35: Was soll der Tod noch mehr anhaben?

00:10:38: Und Paulus ist selbst jemand der wahrscheinlich chronisch krank war... ...der körperliche Leiden hatte,... ...der viel gereist ist und das ihm zugesetzt hat.

00:10:46: Er ist sogar jemand der Phasen in seinem Leben hat, wo er sagt ich wäre lieber tot als lebendig.

00:10:51: Schreibt ja auch im Philippa-Brief.

00:10:55: Also Paulus nicht so dass bei ihm alles cool ist.

00:11:00: Aber Paulus hat diese Hoffnung, er hat dieses Vertrauen auf einen neuen und unvergänglichen Körper ohne Schmerzen oder ohne Krankheit.

00:11:08: Was bedeutet das für dich?

00:11:11: Dass das eine Hoffnung ist, dass es eine Erwartung sein kann für dich.

00:11:18: Ein alter Freund von mir aus Berlin an den ich letztes Zeit irgendwie öfters denken musste ist Trockner Alkoholiker.

00:11:26: Und es ist so krass, weil ich kenne auch Alkoholiker die sagen würden, ich kann nicht ohne.

00:11:31: Ich kann das gar nicht.

00:11:31: Es ist unmöglich!

00:11:33: Ich kann mir ein Leben nicht vorstellen, ohne Suchtmittel und... Das fühlt sich unmöglich an.

00:11:41: Und ich finde es so krasses, da ich denke mir die Wahrheit ist ja und das wissen wir alle, die keine Suchterkrankungen haben, wissen ja, das geht natürlich.

00:11:47: du kannst ein schönes Leben leben, ein glückliches Leben Leben ohne Alkohl.

00:11:52: Auch heute für dich kann das richtig glücklich sein Und er erlebt das so, dass er frei ist.

00:12:01: Aber er ist halt immer noch Alkoholiker.

00:12:04: Er ist zwar ein völlig anderer Alkuholiker als früher – er ist nämlich ein trockener!

00:12:07: – aber er hat immer noch dieses Abhängigkeitsgefühl.

00:12:12: und viele Suchtkranke sagen ja auch, es ist irgendwie eine tägliche Entscheidung sich dagegen zu entscheiden, irgendwie das Suchtmittel zu nehmen.

00:12:20: Es wird zwar leichter mit den Jahren, aber es wird nie super einfach werden.

00:12:26: Aber alles, was heute ausbleibt sozusagen ist darauf auf eine Zukunft zu hoffen mit einem neuen Leib.

00:12:32: Mit dem Leben das frei ist ein Himmel für unsere Körper Das es so die Vision die Paulus erzählt.

00:12:43: Ein zweites Bild, was ich habe Was ich euch uns mitgebracht habe Heute Ist der tierische Frieden.

00:12:48: Ich weiß nicht ob du das kennst Die Geschichte von profeten Jesaja.

00:12:52: Der hat so ne Vision wie das himmelreich Aussehen wird Und ich lese euch das vor.

00:13:26: Nirgendwo wird man böses oder zerstörerisches tun auf dem heiligen berg.

00:13:31: Denn das land ist voll von der erkenntnis goddess wie von wasser, dass das becken des meeres füllt.

00:13:40: nirgend wo wird man böses oder Zerstörersches tun.

00:13:45: Gott wird nicht nur uns befreiend Nicht nur unsere körper sondern diese ganze welt und auch die tiere.

00:13:51: also das ist die wohnschaft.

00:13:52: ja auch dein haustier kommt in den himmel.

00:13:54: amen ist doch schöne bodyschaft.

00:14:00: Kinder können spielen, ohne Sorgen steht da.

00:14:02: Ja ich hatte vorhin gerade draußen ein Gespräch mit jemandem darüber über den Schulweg.

00:14:06: und dass man manchmal als Kind gar nicht so weiß, manchmal wie gefährlich manche Ecken sind um die man sich durch bewegt.

00:14:14: aber man muss sich keine Sorgen machen.

00:14:15: So du kannst rausgehen, ohne Sorge Kannst deine Tür, die brauchst Du nicht abschließen, die kannst Du offen lassen Völlig egal.

00:14:23: Es gibt nichts Böses oder Zerstörerisches nirgendwo.

00:14:28: Und ich finde an dem Bild auch spannend so, dass der Wolf, der ändert sich ja.

00:14:32: Der Wolf muss sich ändern damit das geht!

00:14:35: Der Löwe muss Stroh fressen Aber das Lamm, das muss sich nicht ändern.

00:14:41: Für das Lammen ändert es sich eine Sache und zwar Das Lamm hat keine Angst mehr.

00:14:50: Wir brauchen keine Angst haben.

00:14:54: Es gibt nichts in der Welt wovon man Angst haben muss.

00:14:56: Ich find' das kann man sich mal so...ich weiß nicht was so Dinge sind.

00:14:58: Ich bin jemand..ich hab glaube ich so Angst ist ein Gefühl in meinem Leben Dass ich öfter immer fühle Auch dass das in meiner Vergangenheit auch mal mehr und mehr so mein Leben mitbestimmt hat.

00:15:10: Und ich weiß nicht was Sachen sind, wovor du Angst hast aber sich vorzustellen es gibt nichts zuvor ich Angst haben muss.

00:15:19: Das finde ich ein krasses Bild!

00:15:23: Nicht weil der Wolf unter Löwe irgendwie weggesperrt ist sondern weil ich keine Angst mehr habe vor denen.

00:15:31: So wie wird das aussehen für deine Nachbarschaft?

00:15:34: Wie wird das Aussehen für das Saarland?

00:15:37: Sich frei bewegen.

00:15:39: Es gibt niemanden, der zerstörerisches will oder zerstörtes tut.

00:15:48: Ein drittes Bild vom Himmelreich ist der schattige Feigenbaum und das ist ein Bild, es gibt einige Profeten die diese Ideen haben, diese Visionen haben von dem Himmel Reich.

00:16:02: Und ich lese euch gleich einen Vers vor vom profeten Micha und er leitet dieses Bild ein Mit einer Erzählung, dass alle Kriege auf Erden aufhören werden und alle Schwerter während zu Flugscharen gemacht werden.

00:16:16: Also alles was so.

00:16:18: es gibt keinen Krieg.

00:16:19: Es gibt gar kein Grund mehr ein Schwert zu haben.

00:16:22: Warum soll ich einen Schwert haben?

00:16:23: Das macht gar keinen Sinn.

00:16:26: Es gibt auch nichts, was... es gibt keine Schwerte die mich angreifen können.

00:16:28: Deswegen brauche ich selber keinen.

00:16:29: so und das Werkzeug was mal da war um zu töten um Leben zu nehmen daraus wird jetzt Werkzeug gemacht was Leben schafft ja was Erde bestellen kann was irgendwie Nahrungsmittel für Menschen und für Tiere irgendwie machen kann.

00:16:43: Ja Und dass du diese Vision dieses so Das egal auch was wir in den Nachrichten hören oder wo du dir vielleicht auch Sorgen nur machst So Dass das alles keine Rolle mehr spielen würde weil Diese schwärter werden verändert werden.

00:16:58: Und dann geht es weiter und Micha beschreibt das so, er sagt, Ich habe das Gefühl, ich bin mehr so ein Stadtmensch.

00:17:37: Also ich bin eigentlich sehr auf dem Land aufgewachsen aber so... ...ich dachte am Anfang immer so ah ja dann sitzt es so dreckig und dann sind da irgendwelche Würmer die dann an mir hochkrabbeln wenn ich unter meinem Weinstock liege.

00:17:51: Und ich merke jetzt so wir haben seit kurzem auch einen kleinen Garten im Hinterhof und ich merk wie sehr mich das freut und mir Ruhe bringt weil ich nicht aufgeschreckt werde.

00:18:01: auch dieses Bild.

00:18:02: Niemand wird's hier aufschrecken Und das ist so ein Bild, auch von mehr als genug haben.

00:18:09: Es gibt keine Geldsorgen, musst du haben!

00:18:11: Du hast einen Weinstock und du hast einen Feigenbaum.

00:18:13: Jeder hat das.

00:18:15: So es gibt keinen Grund, es gibt genug zu essen.

00:18:18: Du hast genug zu trinken... ...und jeder hat das, jeder hat genau das und zwar mehr als genug.

00:18:26: Ich weiß nicht wie das für dich ist.

00:18:30: Geldsorge aber im Himmelreich gibt's das nicht.

00:18:34: Es gibt keine Geldsorge.

00:18:34: Es gibt auch keine Sorgen, wo kann ich mich hinlegen?

00:18:37: Wohnungen.

00:18:39: Da es gibt immer diesen schattigen Platz unter dem Feigenbaum mitten in diesem Weinstock.

00:18:46: und das Besondere ist, dass es ja nicht nur Essen im Sinne von dieses wer das auch kennt, unser trägliches Brot geben uns heute, geben unsere tägliche Rationen.

00:18:54: Das ist gerade so ausreichend.

00:18:57: wie viel brauche ich um auf Null zu kommen?

00:19:02: Nährstoffe und so Zufuhr.

00:19:04: Und jetzt hier hast du dann Haferbrei, sondern es ist ja so ein Feigen.

00:19:08: Es ist süßes vom Baum.

00:19:09: Das ist irgendwie der Wein.

00:19:10: Es macht euch doch mal ein bisschen beschwipst manchmal so.

00:19:13: Den man gemeinsam kann man das irgendwie trinken.

00:19:15: Ist irgendwie lecker.

00:19:16: So, es ist Genuss!

00:19:17: Es ist nicht einfach nur so.

00:19:19: Ja alle sind jetzt abgefertigt, sondern Alle haben mehr als genug und genießen das.

00:19:28: Und alle, also es ist nicht nur ich habe das in meinem Garten, sondern jeder.

00:19:34: Jeder hat seinen Weinstock und seinen Feigenbaum.

00:19:40: Im Himmelreich gibt es keine Milliardäre für die andere Arbeit müssen Sondern im Himmelreich hat jeder eine Rolex.

00:19:47: Ich weiß nicht ob ich mit Uhr an mich habe eine Casio Aber wenn das dein Ding ist so, im Himmelreich alle haben eine Rolex Alle haben mehr als genug.

00:19:54: Und ich finde es so lustig weil dieses Bild von dem Feigenbaum und dem Weinstock Er erinnert mich auch an diesen Filmen, wo wir gerade einen Ausschnitt gesehen haben.

00:20:05: Diese Münchner im Himmel.

00:20:05: Denn dieser Kurzfilm endet nämlich so... dass Aloys im Himme allen auf die Nerven geht und das Gott irgendwann beschließt, der wird jetzt ein Botenengel, der immer mal so auf die Erde fliegen muss.

00:20:20: und dann irgendwelche Briefe damit er nicht hier so viel im Himmeln rumhängen muss.

00:20:24: Und Aloysius bringt irgendwann einen Brief in München und fliegt dann an seinem alten Hof am Hofbräuhaus vorbei, wo er früher immer öfter einen ausgegangen ist.

00:20:32: Er dachte so wenn ich jetzt schon mal hier bin kann ich doch mal eben reingehen.

00:20:35: So und er legt seine Flügel ab und er geht so in dieses Brauhaus und er trifft sogar die Wirtin mit der er irgendwie ein gutes Verhältnis hat und bestellt sich so ein Bier und sitzt da in der Gemeinschaft dieser Menge von Leuten.

00:20:47: und irgendwann denkt er sich auch ich bestelle einfach noch eins und bleibt jetzt hier sitzen.

00:20:52: Und der Film endet so, dass Alois halt einfach für immer in diesem Haus bleibt.

00:20:56: Und da ist und dringend mit den Leuten zu tun hat... ...und das so spannend weil in diesen Kurzfilm es ja so, ah!

00:21:03: Der Himmel ist so langweilig.

00:21:05: eigentlich ist doch das Brauhaus für Alois wie der Himmel.

00:21:10: Und dieses Bild Von diesen Propheten ist aber eigentlich genau das.

00:21:14: Die sagt, es ist wie das Brauhaus quasi!

00:21:15: Es ist so du hast genug zu essen und zu trinken Und alle haben genug und sind da in dieser Gemeinschaft wo alle gut leben können.

00:21:25: Das ist der Himmel.

00:21:27: Das Himmelreich.

00:21:33: Ich habe noch ein Bild Ein letztes Bild.

00:21:37: Spannung steigt mit der Musik Und zwar hab ich's genannt...ich weiß gar nicht Wie hab ichs gerade...wie hab i's genannt?

00:21:47: Hattest du das vier von vier machen?

00:21:49: Ich hab das leider gar nicht aufgeschrieben.

00:21:51: Erkannt werden, genau.

00:21:55: Oder gekannt werden kann man auch sagen.

00:21:58: Was ich damit meine ist so.

00:22:01: Ich weiß nicht ob du jemand bist der auch mit Einsamkeit zu kämpfen hat.

00:22:04: Einsamheit sagt man ja auch ein bisschen eine neue Pandemie Dass viele Menschen sich irgendwie einsam fühlen.

00:22:14: Vielleicht hast du es erlebt dass Menschen die nur vertraut hast das sie deinen Vertrauen braucht haben und dass du merkst so Beziehungen mit Menschen, wo du dachtest wow das sind wirklich Leute mit denen ich eng bin die dich auf einmal Wo du merkste er bricht irgendwie was weg.

00:22:29: Du bist enttäuscht.

00:22:31: So oder am Ende hast vielleicht das Gefühl Irgendwie bin ich trotzdem ja alleine zu Hause oder allein mit mir selbst und niemand versteht mich wirklich.

00:22:41: Und Paulus hat diese Visionen auch im ersten Korintherbrief Wo es genau darum geht dieses so gekannt werden wirklich gekannt werden.

00:22:53: Und ich lese zwei Passagen auch vor, aus Kapitel drei und dann Kapitel fünfzehn.

00:22:58: Die erste Passage, das schreibt Paulus, denn jetzt sehen wir alles in einem Spiegel.

00:23:03: Also so ist das Leben.

00:23:04: Wir laufen umher und wir sehen aber die Realität und wir seh'n auch himmelreich wie durch ein Spiegl ja in rätselhaften Gestalten Dann aber von Angesicht zu Angesichts, während wir Gott sehen Jetzt ist mein Erkenntnis-Stückwerk, dann aber werde ich ganz erkennen Wie auch Ich Ganz erkannt worden bin.

00:23:23: und dann zwei Kapitel später, wenn ihm das dann alles unterworfen ist.

00:23:27: Also wenn Gott quasi alles unterworfen ist, wenn das Himmelreich sozusagen ganz auf der Erde ist und Gott alles quasi durch Woben ist mit ihm wird auch Jesus, der Sohn sich dem unterwerfen, der ihm alles unterwarfen hat also es irgendwie so ein ineinander von Gott und Jesus und dann damit Gott alles in allem sei Und dass zu dieser Gedanke das so ja das Gott irgendwie nicht nur einfach auch da ist, sondern dass Gott wirklich alles durchdringt.

00:24:03: Ja?

00:24:04: Gott ist quasi wie Beziehung selbst so die liebe Gottes, die irgendwie in mir ist und auch in meinem nächsten uns da verbindet und das Gott so eng mit mir verwoben ist, dass Gott kennt mich durch und durch um das zu erleben und das verstehen und das zu spüren, wirklich gesehen zu werden, wirklich mit allem was wir sind gesehen zu und geliebt zu werden, um das zu verstehen.

00:24:27: Und das zu spüren und das zu erkennen, dass es so ist!

00:24:32: Dass Gott uns wirklich sieht und dass Gott uns liebt.

00:24:37: Wenn Gott alles in allem ist, dass wir auch miteinander in Verbindung sind und miteinander in dieser Welt.

00:24:47: Wie Paulas das beschreibt wenn wirklich das Himmelreich auf der Erde ist.

00:24:51: Das ist ein bisschen abstrakter Gedanke aber vielleicht kannst du da was mit anfangen und merkst du ja... Da habe ich Sehnsucht irgendwie nach.

00:25:00: Und das ist natürlich jetzt schon so, also Gott liebt dich!

00:25:04: Gott is ganz bei dir und Gott kennt dich besser als du selbst... ...und liebt Dich unendlich.

00:25:11: Aber das spielen wir natürlich nicht immer.

00:25:15: Also es ist so ein, womit ich auch so ein bisschen eingestiegen bin, so dieses... So einen Schon-Jetzt und noch nicht der Himmeltropf langsam rein aber er ist noch nicht ganz da.

00:25:29: Das sind so vier Visionen vom Himmelreich, wie das sein wird.

00:25:32: Womit wir zu rechnen haben und was hier von Gott erwarten können.

00:25:36: Was aber noch nicht da ist?

00:25:40: Und es gibt ein cooles Bild von einem anderen Autor.

00:25:43: Ein anderer Fantasy-Autor C.S.

00:25:45: Lewis, guter Freund von Tolkien auch.

00:25:48: Aber er hat nicht Herr Der Ring geschrieben sondern Narnia.

00:25:51: Das wird jetzt verfüllen von Amazon Prime irgendwie.

00:25:53: Ich glaube bald bekommt ihr auch Werbung dazu Diese ganze Geschichte und dieses, ich spoil euch jetzt das Ende.

00:26:03: Also es gibt einen Gedanken den... also ich habe die Bücher eigentlich gelesen aber ich hab von dem Ende gehört und fand das so ein schöner Gedanke und er endet irgendwie diese Buchreihe.

00:26:15: Ich weiß gar nicht wie viele Bücher es gibt acht oder so richtig viele.

00:26:18: Und er endete diese Buchreihe mit zum Gedanken und sagt dass alle Figuren und Charaktere Die die man so erlebt hat in dieser Buchreiher die zu lesen und auch die Abenteuer die verrückten Sachen, die sie erlebt haben und das Schöne und das Herausfordernde.

00:26:34: All das ist passiert aber es wird noch so viel mehr passieren.

00:26:39: diese Charaktere, diese Figuren werden noch soviel mehr erleben und so viele wunderbare Dinge erleben.

00:26:46: Und diese Buchreihe, diese acht Bücher, die ihr diesen Figuren bis jetzt begegnet seid Das ist quasi sowas wie das Cover für dieses Buch was dann eigentlich noch kommt Und ich finde das so ein schöner Gedanke, sodass das Buchcover was wir irgendwie haben werden, dass das nur... Das ist was wir jetzt schon sehen können.

00:27:10: Aber dass da noch so viel mehr ist.

00:27:13: Was wir nur irgendwie erahnen können, was dahinter steckt.

00:27:19: und am Ende so gucken wir auf das Buch-Cover und sagen so ja wir wissen eigentlich gar nicht so genau was dahinten ist?

00:27:26: Das ist alles Hoffnung!

00:27:29: Alles was ich heute gesagt habe, nichts davon ist irgendwie, kann ich beweisen oder so.

00:27:32: Vielleicht sagt es auch, das sind die komischen Sachen, die Christen glauben, Sachen über die Zukunft und so.

00:27:42: All das ist reden über Hoffnung.

00:27:44: Und nicht glaube aber dass das eigentlich die einzig wirklich realistische Haltung ist weil Hoffnung rechnet mit dem was möglich ist und rechnet damit das Anderes möglich ist, als dass wir manchmal erleben in dieser Welt so.

00:28:00: Ich weiß nicht.

00:28:01: vielleicht würde ich sagen, ah ich bin pessimist oder so und sage so ach ich rechne immer mit dem Schlechten dann werde ich nicht irgendwie enttäuscht, dankeschön.

00:28:14: Vielleicht bist du auch optimist und sagst so ohja es ist ja irgendwie schöner für meinen Gehirn wenn ich irgendwie immer an das Gute denke auch weil ich vielleicht mehr enttäuscht werde.

00:28:24: Und der Realist denkt so ah ja Optimismus, Pessimismus sehr alles egal.

00:28:28: So ich, ich guck einfach in die Welt.

00:28:30: Ich gucke was da ist?

00:28:31: Ich guck vor meine Füße und dann schaue ich Was liegt da vor mir und das kann nicht erwarten.

00:28:41: so Den Realist kann sagen ah ja also so ich kenne jemand der erst schon mal gestorben.

00:28:46: Die habe ich nie wieder gesehen.

00:28:47: seitdem gibt es ein Leben nach dem Tod?

00:28:51: Wenn ich auf dass schau was von meinen füßen ist würde ich sagen nicht gibt's nicht.

00:28:54: Gibt auch keinen Grund für mich das daran zu glauben weil ich sehe das nicht um mich herum.

00:28:59: Der Realist denkt, dass die Welt so bleibt wie sie ist.

00:29:03: Und das halte ich für unrealistisch.

00:29:08: Weil so denke ich, ich rechne da nicht mit dem neuen und Hoffnung glaubt aber, dass Neues möglich ist.

00:29:13: Hoffnung glaube, dass Anderes möglich ist!

00:29:16: Hoffnung kann glauben, dass diese Verheißung Gottes... ...das die wahr sind.

00:29:24: Dass wir damit rechnen dürfen und eben auch über unseren Tod hinaus.

00:29:31: Nächste Woche geht es noch um ein großes Bild über das Himmelreich und da geht es die ganze Predigt rum, weil das ein sehr ausuferndes Bild ist.

00:29:44: Aber es wird auch wieder um Hoffnung gehen.

00:29:46: Und ich weiß nicht was so deine Geschichte ist mit Glauben, was du bis jetzt damit anfangen kannst wo du merkst, oh ja, da kann ich etwas mit Anfang machen vielleicht nicht, vielleicht Zweifel oder für dich ist es neu, ich weiss nicht genau.

00:30:01: Vielleicht waren da auch jetzt heute Bilder dabei, die irgendwas mit dir machen.

00:30:04: Wo du merkst so ah da, der resoniert was mit mir?

00:30:06: Da habe ich ein bisschen mehr Herzschlag, da denke ich so Ah ja das wäre toll!

00:30:13: Und wenn da Bilder dabei sind wo du merkest so Das macht etwas mit mir Dann möchte dich auch einladen Ja zu vertrauen Mal zu Vertrauen auf diese Verheißungen mal zu hoffen dass diese Verheißungen vielleicht wahr sind und, dass du sie jetzt schon vielleicht erleben kannst.

00:30:29: Und das du sie erwarten kannst für dein Leben und für deine Zukunft.

00:30:33: Denn all das ist nicht irgendwie abstrakt die Ideen sondern es tatsächlich... Verheissung Gottes führt Dich!

00:30:38: All das was ich heute gesagt habe Du bist mit dabei, ja?

00:30:42: Das Lamm ist auch mit dabei so Der Löwe ist auch bei dabei.

00:30:45: Du bist auch in dieser Geschichte, die Gott schreibt Und ich möchte beten.

00:30:50: zum Abschluss und ja, ich möchte dir einladen so wenn du merkst okay.

00:30:55: Ich möchte Vertrauen mal wagen oder ich möchte auch dass diese Hoffnung mehr Raum einnimmt in meinem Leben und im Alltag.

00:31:03: Wenn du möchtest einladend mitzubeten kannst deine Augen zu machen oder irgendwie zu Gott sprechen und dich da mit einklingen.

00:31:18: Danke, dass du gut bist!

00:31:22: Dass diese Bilder, dass die Verheißungen auch von dir... ...dass sie uns irgendwie Türen aufmachen.

00:31:32: Das Gute was wir jetzt schon erleben können in so einer grenzenlosen Art und Weise zu erleben.

00:31:40: Und ich möchte dir einladen heiliger Geist, dass du zu uns kommst!

00:31:48: Ich möchte dir Einladen das wir was erleben kann davon, dass wir was von dieser Hoffnung erleben könnten.

00:31:58: Das ist da wo wir vielleicht im Alltag irgendwie, wo vielleicht Angst zu groß ist.

00:32:02: Wo Sorgen irgendwie groß sind.

00:32:05: Wo Unsicherheiten groß sind dass du uns dann wie begegnest mit deiner Hoffnung und ich bitte dich ja dass wir das jetzt schon erleben dürfen.

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