Sommer voller Gleichnisse - Recap | Jannik Panter
Shownotes
Bibeltext: Markus 4,26-29; Matthäus 18,23-34; Lukas 16,19-31; Lukas 15,4-7
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00:00:00: Hallo, guten Morgen auch von mir!
00:00:01: Ich bin Janek.
00:00:01: Ich bin Teil vom Pastoralteam von Kirche die bewegt und ich darf heute die Prägthalten.
00:00:06: Und ja, zwar, ey Sommerferien sind vorbei startet was Neues für uns ist es auch ein bisschen eine Themenreihe die gerade zu Ende geht und zwar haben wir uns mit den Gleichnissen von Jesus beschäftigt diesen Sommer und ich weiß nicht ob du so Ja, mit dabei warst oder ob du die Gleichnisse gelesen hast.
00:00:27: Ob du so voll drin bist und dein Kopf ist voll... ...mit Gleichnissen oder... Genau!
00:00:33: Oder noch nicht?
00:00:35: Du wusstest da gar nichts von.
00:00:38: Heute soll ein bisschen krönender Abschluss sein dieser Zeit, die wir hatten uns damit zu beschäftigen.
00:00:45: Und Gleichnisse wenn du es nicht kennst das sind so Geschichten die Jesus erzählt hat irgendwie so Metaphern mit Bildern, viele auch bekannte Sachen die man irgendwie doch kennt selbst wenn man nicht irgendwie Bibel fest ist oder so.
00:01:00: Und das sind so Geschichten die Jesus erzählt, die fiktiv sind.
00:01:02: Die sind... Das ist nicht wirklich passiert sondern es sind eben Geschichten, die sich Jesus überlegt hat, die aber immer im Alltag der Menschen zu tun haben, die immer hier und jetzt fest verankert sind.
00:01:15: Es sind immer solche Geschichten wo sie wundersam Himmel- und Erde sich berühren diese ganz normale Welt, diesen ganz normalen Alltag den wir haben auf einmal so berührt wird mit irgendwas ja ich will fast sagen über natürlich.
00:01:31: Im irgendwas himmlisch im irgendwas besonderem womit man vielleicht nicht gerechnet hätte.
00:01:38: und das waren auch damals wenn man so in der Bibel schaut es waren immer Diskussionspunkte Leute haben über diese über diese Gleichnisse diskutiert gestritten auch mit Jesus.
00:01:50: Und in diesem geschichten jesus erzählt Geht es eigentlich fast immer um, Jesus nennt das auch Reich Gottes.
00:01:56: Also es geht eigentlich um eine Realität die ein bisschen anders ist als die Realität in der wir leben.
00:02:02: Nämlich eine Realitet in der Immer-Gerechtigkeit gewinnt.
00:02:06: Eine Realität, in der immer irgendwie Heilung möglich ist.
00:02:09: In der immer immer irgendwie Himmel auf Erden kommt.
00:02:14: Und ich fand das irgendwie voll spannend, auch diese sechs Wochen.
00:02:16: Also es gibt so viele Gleichnisse.
00:02:18: also wir haben es wirklich geschafft irgendwie in sechs Wochen jeden Tag irgendwie ein Gleichnis zu haben.
00:02:25: und da ist mir noch aufgefallen wie viel Jesus eigentlich erzählt hat.
00:02:27: und ich weiß nicht wenn du so mehr im Glauben nichts zu tun hast dann kennst du bestimmt auch Jesus und man Weihnachten wird er geboren Ostern wird er denn hingerichtet und dann steht der wieder auf.
00:02:37: Das sind ja die Sachen die man kennt.
00:02:39: aber diesem jesus mal so auf den Mund zu schauen Und zuzuhören und zu schauen, was hat dieser Jesus eigentlich gesagt?
00:02:46: Wofür stand Jesus.
00:02:49: Und das so ernsthaft mal zu lesen und sich dafür Zeit zu nehmen Das war ja die Reise, die wir so gemacht haben.
00:02:57: Heute will ich ein bisschen den Sack zu binden nochmal so einen Recap machen und so einen Punkt hinter der Reise setzen in den letzten sechs Wochen.
00:03:08: Wir hatten für jede Woche eine Überschrift Und ich habe die mal noch einmal alle mitgebracht.
00:03:15: Die Überschriften, das war immer Wachstum, Unterscheidung gefunden, gerecht anders letztendlich... Das waren irgendwie so Überschwriften den ich versucht hab diese Gleichnisse zusammenzubinden und wir wollen heute einfach mal so diese Überschaften nochmal durchgehen.
00:03:30: vielleicht erinnerst du dich an manche Sachen?
00:03:31: Vielleicht sind manche Sache auch neu für Dich und ich habe mir gedacht Auch beim Lesen, so dieses OK Jesus erzählt so Stories die halt mit dem Leben der Menschen zu tun hat.
00:03:41: Aber das ist jetzt auch schon zweitausend Jahre her und es gibt so manche Sachen, die haben in meiner Lebenswelt nicht so viel zu tun.
00:03:49: also ich bin kein Sklave.
00:03:50: zum Beispiel ja dass sie auch immer wieder auftauchen den Gleichnissen.
00:03:55: Ich merke auch ich bin sehr entfremdet von diesem ganzen.
00:03:57: Erntezeit Bauernkalender Jahresablauf So meine Tiefgül erdbeeren die gibts immer im Supermarkt Die Cola, die ist auch egal.
00:04:05: Die kann ich mir auch mal kaufen ob jetzt Winter oder Erntezeit ist.
00:04:10: Ich merke so da bin ich ein bisschen entfremdet und ich habe mir gedacht... ...ich erzähle heute einfach mal so ein paar Gleichnisse aber ich hab mir die so umgeschrieben für meine Lebenswelt vielleicht auch für deine Lebenswelt und wenn du so Mitgelesen hast du die letzten Wochen, dann möchte ich ermutigen.
00:04:31: Wenn dir aufhält so der Janek erzählt gerade irgendwie so ein Gleichnis kannst du mir überlegen welches ich vielleicht damit gemeint habe oder welches sich da uminterpretiere und dann kannst du mich nachher auch Feedback geben.
00:04:42: wie die.
00:04:43: so waren das heute der Plan.
00:04:47: also Das erste Thema war Wachstum.
00:04:52: wenn Gott etwas tut in deinem Leben In dieser Welt hat es immer irgendwas mit wachstums zu tun.
00:04:58: gibt dieses Beispiel von dem Senfkorn, das so ganz klein ist.
00:05:01: Eines der kleinsten Körner überhaupt leicht zu übersehen.
00:05:05: und dann wird es gepflanzt und dann wächst es und die Pflanze wird groß.
00:05:09: oder der Sauerteig, der irgendwie durchknetet wird und nur so wenig Sauerteige im Vergleich zum Rest des Teiges und der ganze Teig wird aber durchseuert Und das scheint so ein Prinzip zu sein dass sich so durchzieht.
00:05:21: auch wenn Gott handelt in deinem Leben, in meinem Leben in dieser Welt Dann ist es immer dieses kleine das wächst.
00:05:29: Und du kannst dir mal so vorstellen, du wohnst vielleicht hier im Haus und dritten Stock.
00:05:35: Es ist wieder Hitzewelle.
00:05:38: Du versuchst über den Tag zu kommen Und am Ende ab acht zu neunzen Uhr wenn's dann so kühler wird Denkst du jetzt rausgehen wär schön, du hast aber keine Balkon und du schnappst hier in Stuhl und setzt dich sofort aus Haus Und du triffst deine Nachbarn So ihr grüßt euch.
00:05:57: Am nächsten Tag kommt jemand und sagt so, weißt du was?
00:05:59: Eine gute Idee.
00:05:59: Ich habe auch keinen Balkon ich setze mich einfach dazu Und dann kommen eine Nachbarin von gegenüber und sagt hey in meiner Garage hab' ich noch ne Bank.
00:06:07: Die brauch' ich eigentlich gar nicht.
00:06:09: die kann ich bei euch vor das Haus stellen Weil wenn ihr jetzt so Leute hier sitzen ist ja schön Wenn da auch ne Bank steht.
00:06:18: Dann kommt einer deiner Nachbarn der irgendwie nebenan im Obstladen arbeitet Der nach Feierabend immer noch dass das reife Obst mitbringt.
00:06:26: Was übrig bleibt setzt sich auch dazu.
00:06:30: Einer bringt noch ein Tisch mit, für die Kaltgetränke und plötzlich sitzt du da mit zehn neuen Freunden jeden Abend um die Esst zusammen orange.
00:06:39: So ist das mit dem Reich Gottes!
00:06:42: So ist es mit Gottes Handeln in dieser Welt.
00:06:46: Manchmal sind so die kleinen Dinge wo man vielleicht selber gar nicht viel drüber nachdenkt aber man macht irgendwas Und Gott gebraucht dass um dadurch irgendwie Wunder zu wirken um irgendwie zu versorgen mit dem, was wir gerade brauchen.
00:06:57: So dass jetzt Essen sei es Gemeinschaft, sei es eine Pause oder sei es ganz praktische Hilfe und das diese Realität Gottes irgendwie so im Kleinen anfangen kann und trotzdem in dieser Unscheinbarkeit trotzdem wächst.
00:07:12: Das ist jetzt schon so.
00:07:13: Himmel auf Erden der jetzt schon da ist.
00:07:15: Der jetzt schon möglich ist.
00:07:16: Überall passiert auch in dieser Stadt und wir merken es vielleicht gar nicht.
00:07:20: Und diese kleinen Dinge, diese kleinen Gesten, diese kleine Momente Das finde ich auch das Besondere in diesen Gleichnissen von Jesus.
00:07:27: Die haben Bestand bis hin alle Ewigkeit.
00:07:29: so, das sind die Dinge, die bis an alle Ewigkeiten relevant und wichtig sind diese Momente wo die Realität Gottes irgendwie einbricht in unsere Welt.
00:07:44: Es bleibt natürlich die Frage naja was ist denn da was wächst?
00:07:47: Also da kann man jetzt einen Beispiel nennen und dann sagt man schön da wächst was Was ist diese neue Realität Gottes?
00:07:55: Was dieses Reich Gottes, was sich so breit macht.
00:07:57: So es wächst ja nicht nur Getreide Es wächst auch Krebs.
00:08:02: Ist Reich Gottes jetzt wie Krebs?
00:08:07: Wir haben zwei Wochen zum Thema eine Unterscheidung und einmal letztendlich war die Überschrift wo es ein bisschen so darum geht, so was ist das eigentlich, was da wächst dieser Realität Gottes.
00:08:19: Und in der Woche zum Thema Unterscheiden haben wir auch gehört dass es einen Unterschied gibt zwischen der Realität Gottes und der Realität, in der wir oft leben.
00:08:29: Man kann das unterscheiden.
00:08:30: Gottes Realität ist großzügig, dass Geduld, auch Frieden.
00:08:36: Gottes realität ist nicht gierig, keine Ungerechtigkeit, kein betrügerisches ausnutzendes Verhalten... man kann es unterscheide.
00:08:46: Letzte Woche stand Jasmin hier und hat so erzählt über ihre Gedanken zu einem Gleichnis.
00:08:51: In diesem Gleichnis ging's immer um Schafe- und Ziegen die getrennt werden.
00:08:57: So Jesus unterscheidet zwischen Schafen und Ziegen, zwischen Guten und dem Gerechten.
00:09:01: Und zwischen den Bösen und dem Ungerechten.
00:09:04: Beides ist irgendwie so vermischt miteinander in unserer Realität oft viele Grauzonen vieles wo man nicht genau weiß aber die Realität Gottes deckt es auf und sie unterscheidet und sie lässt Licht dran an die Grauzon und frische Luft.
00:09:21: In der ganz alten Kirche hat man immer gesagt zu diesem Gleichnis, dass diese Trennlinie zwischen Schafen und Ziegen, zwischen Gut- und Böse läuft durch jedes Menschen Herz.
00:09:29: Wir alle haben Böses, wir alle haben Gutes in unserem Herzen Und die Realität Gottes deckt es auf.
00:09:35: Die lässt frische Luft dran Die ermöglicht das Gute heilen kann und dass das schlechte wir hinter uns lassen können Das schlechte was wir tun aber auch das schlechte was uns angetan wurde.
00:09:50: Also die Realitet Gottes wächst mitten in unserer Welt und sie ist anders als diese Welt, in der wir leben oft.
00:10:00: Und das geht nur weil die Realität Gottes wie gesagt eben anders ist, weil diese Realität Gottes gerecht ist.
00:10:06: Das waren auch zwei Überschriften, gerechte und anders.
00:10:08: Ich stelle dir mal vor, wir feiern als Gemeinde haben ja oft Gottesdienst im Kino gefeiert in der Kamera II ein paar Straßen weiter.
00:10:17: und ich stelle mir mal vor an der KameraII da läuft ein neuer Blockbuster.
00:10:22: Ich weiß nicht was du gerade sehen willst ODC oder der neue Spider-Man Und der läuft zwei Wochen vor der Premiere.
00:10:32: Und alle hohen Tiere in die Stadt sind eingeladen, um sich diesen Film anzugucken.
00:10:36: Irgendwie Anke Rehlinger, Uwe Konrad hier Stefan Rauber vom Saarstahl habe ich gegoogelt, er ist das scheinbaren Horst hier... Alle sind eingeload und es gibt Popcorn und Tränker aufs Haus und der Einlass startet und niemand kommt.
00:10:56: Alle haben besseres zu tun!
00:10:59: Und dann kommt dem Team eine Idee, wir laden einfach die Leute aus der Stadt ein.
00:11:03: Das Team von der Kamerazur läuft die Bahnhofstraße runter und fragt alle Leute.
00:11:06: Straßenmusiker, die Französinnen und Franzosen, die hier einkaufen, Wohnungslose, die an der Straße chillen – alle werden gefragt!
00:11:14: Alle kommen rein und jeder bekommt einen Sitz.
00:11:17: Jeder bekommt auch ein einmal gemischtes Popcorn auf den Schoß.
00:11:23: Diese bunte unterschiedliche Haufen, diese Gruppe von Menschen können zusammen die Premiere genießen.
00:11:31: In unserer Realität gibt es Menschen, die bekommen regelmäßig ihre Einladung.
00:11:36: VIP und wichtige Plätze.
00:11:39: Und es gibt Menschen, der eigentlich nirgendwie zum VIP-Bereich eingeladen werden.
00:11:45: Aber die Realität Gottes ist anders!
00:11:48: Gottes' Realität ist gerecht.
00:11:51: Alle haben den Ehrenplatz.
00:11:54: Ich fand auch krass in diesem Gleichnis das dort so... Auch in den Gleichnissen ist dort manchmal so Dinge beschrieben werden, die so selbstverständlich sind für uns.
00:12:02: Die vielleicht hässlich sind aber so selbst verständlich weil das sind so Dinge, die halt so passieren in der Welt mit denen man halt so klar kommt.
00:12:12: Noch ein Beispiel und unsere Realität läuft es häufig wie wenn so ein Unternehmer das unterwegs so macht so Investitionen, die ein bisschen kritisch sind und er verliert ganz viel Geld, er wird insolvent Und seine Gläubiger hören davon und kommen dann auf die verrückte Idee, weißt du was?
00:12:33: Wir haben eigentlich genug.
00:12:35: Wie erlassen dir deine Schulden?
00:12:38: Und der Unternehmer ist überglücklich... Ich muss ja ihm fragen, ist das relevant wo ich stehe?
00:12:42: Dahinter davor in der Mitte?
00:12:46: Da hinter?
00:12:46: okay Okay Genau also der Unternehmner dem würden seine Schulden erlassen von den Gläubegern und er ist glücklich, er geht nach Hause, er checkt seine Konten Und er fällt ihm auf.
00:13:00: A. Einer seiner Mieter hat seit zwei Monaten keine Miete überwiesen und er wirft den Mietern raus auf die Straße.
00:13:10: Das darf der Vermieter So, das ist okay, so läuft.
00:13:13: diese Welt Ist vielleicht hässlich aber es ist ein ganz normaler Teil unserer Realität.
00:13:20: Aber in diesen Gleichnissen von Jesus kommt immer wieder vor Ja, aber Gott ist anders.
00:13:25: Gott wirft keine Mietermieterin raus Sondern Gott ist derjenige der die Schulden erlässt.
00:13:35: Es war mal eine gut verdiente Frau mit so einer Penthouse-Wohnung.
00:13:40: Und jeden Tag kam sie nach Hause, hat einen anstrengenden Job auch und vor ihrer Wohnung war eigentlich immer ein Obdachlose.
00:13:47: der hat eigentlich jeden Tag da gechillt, das war seine Ecke.
00:13:50: Und jeden Tag ging sie an ihm vorbei und einmal hatte sie eine Sektflasche in der Hand dann hatte sie irgendwie so Argentinische Steak oder neue Kleidungen.
00:14:00: Sie hat es hier mal irgendwas gekauft um auch die harte Arbeit sich zu belohnen Und hat ihm aber eigentlich nie Geld gegeben, weil sie immer irgendwas hatte wo sie für Geld ausgeben konnte.
00:14:15: Und sparen auch so ist ja wichtig all das Vorsorge und vielleicht ist dieser Mann ja auch selber Schuld.
00:14:22: So ne denkt sie so?
00:14:23: Ja warum soll ich dem etwas geben?
00:14:25: Falls er selber schuld ist dann ist es ja nicht mein Problem.
00:14:31: Eines Tages sind Hitzewelle und der man verstarb wegen die Hydrierung in Hitze.
00:14:40: Wenige Jahre später verstarbt die Frau auch Und beide landen im Totenreich.
00:14:47: Das Totenreich sah so aus wie ein Parkplatz, in dem alle Toten geparkt werden und so ein bisschen wie drüben der Beethoven Platz.
00:14:59: Alle werden so geparked und dann gucken wir mal was noch passiert.
00:15:03: Aber es ist halt alles asphaltiert.
00:15:06: Wie gesagt, das ist eine Geschichte.
00:15:08: die habe ich mir ausgedacht.
00:15:09: Es hat so ein paar Wochen, wo sie dann da irgendwie sich auf diesem Parkplatz bequem machen und merkt irgendwann auch ich kriege Rückenschmerzens.
00:15:22: Auf dem Asphalt ist es so hart.
00:15:23: Und dann sieht Sie das im Totenreich gibt's eine Wellness-Center.
00:15:28: Und sie hat die Idee vielleicht krieg' ich da ja ne Massage?
00:15:31: Und sie geht zu diesem Wellness Center und sie sieht tatsächlich diesen Obdachlosen in einem Fenster wie er da ist und der wird so massiert und er hat es zur Schokokuchen und hat zum Cocktail in der Hand... ...und dann geht sie an die Rezeption und fragt ob sie eine Massage kriegt.
00:15:45: Und dann sagt der Mann in der Rezeption, dieses Wellness-Center ist ganz besonders gebaut worden für diejenigen, die in ihrem Leben keinen Wellness hatten.
00:15:55: Für diejenigen auf Parkplätzen gewohnt haben.
00:15:59: im Leben und dieser Realität Gottes wird so ganz klar dass diejenigen die in unserer Realität draußen sind oder oft draußen sind diese in den Gottesrealitäten sind hier drin da gibt es gar keine Debatte.
00:16:16: Jesus sagte einmal, selig sind die Armen denn ihnen gehört das Himmelreich.
00:16:19: Das ist die Realität Gottes.
00:16:22: und das zum Thema dass sich sehr krass durchzieht durch diese ganzen Gleichnisse.
00:16:29: Das letzte Element was viele Gleichnisse von Joseph vereint war das Thema gefunden.
00:16:37: Die Realität Gottes ist wie so eine Perle die man findet auf der Straße oder wie so ein Schatz den man in einem Acker findet Und man freut sich einfach weil diese Überraschung einen ja aus dem Leben holt.
00:16:50: quasi Man kann Realität Gottes nicht ausrechnen.
00:16:55: Wo taucht es auf, wo fängt's an?
00:16:57: Wo hört´s auf?
00:16:58: Jesus hat mal gesagt vom Reich Gottes kann man nicht sagen hier ist es oder dort ist es.
00:17:03: Denn seht hin das Reich Gottes ist mitten unter euch.
00:17:08: Also das Reich Gott ist irgendwie wie so eine erleichternde Überraschung.
00:17:11: So Gott ist auf einmal da und man hat vielleicht nicht damit gerechnet.
00:17:16: Und vielleicht denkst du auch so Vielleicht meinst Du dass du nicht mit Gott rechnen kannst in deinem Leben weil alles läuft ja so vielleicht im Bahn, in den Plänen.
00:17:25: Und... In diesen Gleichnissen passiert es immer wieder, dass Gott kommt und Sachen auf den Kopf stellt.
00:17:31: Dass irgendwie alle Optionen offen sind!
00:17:35: Weil Gott alle Optiones offen hält.
00:17:39: So ob du jetzt ja aus einer Wohnung geworfen wirst wegen eigener Nutzung, ob du nicht weißt wie du über die Runden koppen kommen sollst oder was auch immer dich beschäftigt so ne?
00:17:53: Und man manchmal denkt so ah ich weiß gar nicht wie's weitergehen soll dass immer wieder dieser Schatz da ist, mit dem man vielleicht nicht rechnet.
00:18:01: Und Jojo hat das vorhin so gesagt, er dachte auch nochmal so ja, dieses ganze Thema Politik und Nachrichten beschäftigt mich auch gerade und ich habe schon mal auch das Gefühl, es ist egal an welchem politischen Spektrum du bist oder dich verortest.
00:18:13: Ich glaube die meisten, die sich für Politik interessieren sind so Quatsch!
00:18:19: Es ärgert eins, egal irgendwie wie man vielleicht dazu steht Viele haben das Gefühl, dass es eigentlich nur noch bergab geht.
00:18:28: Zumindest viele in westlichen Gesellschaften haben das Gefühle, dass ist so.
00:18:33: Aber die christliche Botschaft bleibt auch.
00:18:36: und vielleicht gerade deswegen ist es so wichtig, dass wir glauben, dass Hoffnung überrascht.
00:18:45: Dass Gott einen Plan hat mit dir und mir und dieser Plan, der steht.
00:18:49: Und egal was kommt, dass dieser Plan da ist und dass Gott diese Welt nicht abgeschrieben hat.
00:18:55: Und selbst wenn wir irgendwie davor stehen, und irgendwie sehen, ah das für mich sieht gerade meinen nächsten Schritte aus wie ich muss jetzt über einen Haufen Dreck laufen du weißt nicht wie viele Schätze vielleicht vergraben sind in diesem Haufen.
00:19:11: Vielleicht bist Du auf der Suche nach sowas ja?
00:19:13: Nach gerade irgendwie...nach Rettung!
00:19:15: Nach einer Perle!
00:19:16: Nach einem Schatz!
00:19:17: Und dann nach einer Lösung!
00:19:18: Du findest keine.
00:19:19: oder nach dem Job und du findest keinen dann lernen wir auch irgendwie von diesem Gleichnis oder hören immer wieder in diesen Gleichnissen, dass Gott sich in unserem Leben finden lässt.
00:19:33: Und selbst wenn wir Gott nicht finden und das fand ich so krass auch an diesen Gleichnessen Das Gott uns findet, wenn wir verloren sind Mit der Realität Gottes ist es wie bei einer Reise mit einem Fernbus Die Busfahrerin die muss nach vier Stunden Pause machen Also gehört sich ja so.
00:19:57: Und dann fahrt ihr ran, an Rasthof.
00:20:01: Ein paar Leute steigen aus und setzen sich an so ein Picknick-Tisch und packen ihre Brotdosen aus.
00:20:08: Andere gehen rein in den Rasthofen und kaufen sich überteuerte Currywurst.
00:20:13: Alle haben Pause.
00:20:15: Nach vierzig Minuten ist klar die Fahrt soll weitergehen.
00:20:18: Die Leute stehen schon in der Schlange vor dem Bus.
00:20:21: Die Busfahrer macht die Tür auf alle gehen rein, alle finden ihren Platz.
00:20:25: So, es kann losgehen.
00:20:26: und dann die letzte Durchsage.
00:20:28: Jede Person im Bus schaut mal auf den Sitz.
00:20:32: neben euch ist die Person.
00:20:33: da sind alle im Bus können wir los Und dann hört man so eine Stimme von einem älteren Herrn der ganz hinten sitzt.
00:20:41: er sagt bei mir ist ein Platz frei.
00:20:45: Eine junge Frau hat da gesessen Die ist jetzt nicht mehr da.
00:20:51: Alle drehen sich um und die Busfahrer schaut auch und merkt jeder Platz ist voll dieser komplette Bus ist voll.
00:20:57: Aber dieser eine Platz, der ist leer.
00:21:03: Und ich hab das auch schon mal erlebt... ...dass man auf dem Rasthof losfährt und man merkt, es fehlt ne Person!
00:21:09: Die Busfahrerin hat das absolute Recht jetzt einfach loszufahren.
00:21:12: Ja die Person, die nicht da ist, hat sich nicht an die Abmachung gehalten.
00:21:15: Warum?
00:21:16: Weiß ja nicht warum aber war nicht da.
00:21:18: Die Busfahren hat das gute Recht sie hat nix zu befürchten, die kann er jetzt einfach loss fahren.. ..aber sie kann nicht.
00:21:27: Sie will nicht In ihrem großen Doppeldeckerbus so neunneinzig Plätze sind besetzt, aber einer fehlt.
00:21:36: Und sie gibt keine Ruhe bis diese eine Person wieder im Bus ist.
00:21:39: Bis die weiß dass dieser eine Person in Sicherheit ist.
00:21:45: und so ist Gottes Realität.
00:21:48: Gott gibt keine ruhe bis alle sicher sind.
00:21:51: Gott gibt sich nicht damit zufrieden das auch nur eine Personen Ungerechtigkeit erlebt.
00:21:58: So, die Realität Gottes wie so ein Krankenhaus ohne Leichenhalle.
00:22:01: Es ist keine Option das am Ende jemand auf der Strecke bleibt.
00:22:07: Alle sollen am ende geheilt werden.
00:22:08: und vielleicht fühlst du dich auch so Und denkst so ha Bruder ich bin ganz weit draußen so Ich weiß noch nicht mehr wo der Bus ist.
00:22:15: ich habe ich also so keine Ahnung Am Ende und dass es dieser Zuspruch der realität Gottes am Ende soll alle Sicherheit sein.
00:22:27: und deswegen will Gott Und das ist die Botschaft von Jesus, will Gott den Himmel auf diese Erde bringen.
00:22:32: Gottes Gerechtigkeit, Gottes andere Realität, die heilt, die satmachenden Wachstum bringt, die im Kleinen und im Großen da ist, die manchmal überrascht wie so ein Schatz der um die Ecke kommt mit dem man nicht gerechnet hat.
00:22:47: und selbst wenn man diesen Schatz nicht findet, Gott sich auf den Weg macht.
00:22:52: Um uns, wenn wir verloren sind in unserem Leben... oder wenn der Weg zum Reisebus versperrt ist, dass Gott sich auf die Suche macht und rettet.
00:23:08: Die Schule geht weiter ab morgen – ich weiß nicht wie es bei dir ist, vielleicht denkst du so, ah!
00:23:13: Ist mir jetzt nicht aufgefallen alles beim Alten?
00:23:17: Vielleicht fängt für dich auch Neues an….
00:23:19: So... ...die Zukunft ist immer ungewiss, man weiß nicht was morgen erwartet, alles ist möglich.
00:23:29: Was mich so die letzten Wochen, also mich ganz persönlich auch so begeistert hat zu den letzten Wochen mir diese Gleichnisse immer wieder durchzulesen und anzuschauen ist dass Jesus immer wieder erzählt das in unserer Gegenwart und in Zukunft So dieser Blickwinkel Gottes Dass irgendwie so richtig deutlich wird Das Gott ein Gott is der neuen Möglichkeiten Und das uns als den ich euch auch mitgeben will.
00:23:56: Gott ist ein Gott der neuen möglichkeiten.
00:24:01: Eine Woche zu den Gleichnissen hatte Joe am Sonntag was erzählt und dann hat er auch so erzählt, diese ganzen Gleichnisse vom Ernten.
00:24:12: Das ja nächstes Jahr wieder Ernte ist!
00:24:15: Und selbst wenn du das Gefühl hast die Ernst ist verdorbt dieses Jahr ich kann nichts einziehen.
00:24:21: Nächstes Jahr ist hier wieder Erntezeit.
00:24:25: Es gibt ja wieder eine neue Möglichkeit.
00:24:29: Gott ist ein Gott der neuen Möglichkeiten.
00:24:31: Aus Sicht der Evolutionsbiologie leben wir in einer Welt, an der jedes Leben am Ende stirbt.
00:24:38: Zebras werden gefressen, Blumen verwelken... Letzte Woche habe ich von der Schweizer Pastorin gehört, die hat immer von behinderten Menschen und noch nicht behindertem Menschen gesprochen.
00:24:49: Das fand ich spannend!
00:24:49: Sie hatte auch eine Behinderung und sie hat gesagt naja eigentlich wenn alle Menschen alt werden irgendwann werden wir alle irgendwie behindert Sei es jetzt durch, dass wir irgendwie schlechter sehen.
00:25:03: Dass wir uns schlechter bewegen können oder dass wir nur noch mithilfe von Medikamenten überhaupt leben und all das kommt irgendwann.
00:25:10: Es gibt nur Menschen die behindert sind und noch nicht behindert.
00:25:14: Alles läuft irgendwie so aus evolutionsbiologischer Sicht jedes Leben stirbt Und dann ist er dieser Jesus und der stirbt auch.
00:25:24: und dann wird dieser Jesus wieder auferweckt ins Leben Und dieser Kreislauf wird irgendwie gebrochen, so diese neue Realität stellt es auf den Kopf.
00:25:36: Ich weiß nicht wo du in deinem Leben Punkte hast, wo du sagst das ist ne Sackgasse.
00:25:41: Es gibt keine Option mehr, es gibt keinen Weg mehr.
00:25:46: an der Stelle ist es vorbei.
00:25:48: Diese Realität Gottes von der Jesus spricht in den Gleichnissen und immer widerspricht ist eine Realität die neue Möglichkeit schafft Neue Wendungen Und das sind immer Möglichkeiten zur Gerechtigkeit und Möglichkeiten zu Heilung.
00:26:03: So wie in diesem Gleichnis mit den Böcken und Schafen, die voneinander getrennt werden so die Verletzungen, die wir ja in dieser Realität erleben, die werden geheilt.
00:26:16: Das ist der Zuspruch, den Jesus da macht, Beziehungen wiederhergestellt.
00:26:20: Ungerechtigkeit wird wie Unkraut ausgerissen – auch ein Bild – damit wir blühen können schon jetzt!
00:26:30: dann allerspätestens bald.
00:26:32: Und dass die Realität, die Jesus verkündet und von der Jesus spricht.
00:26:37: Ich möchte nochmal Werbung machen.
00:26:40: Vielleicht denkst du dir jetzt so, das war zu viel Information jetzt oder du denkst ja okay, du bist voll in diesem Gleichnis-Thema drin.
00:26:49: ich möchte nochmal werbung machen, schau diesen Jesus auf den Mund!
00:26:52: Guck einfach nach Evangelien Matthäus Lukas Evangelium.
00:26:58: Ich glaube an diesen Gleichnissen, an den Geschichten die Jesus erzählt kann man sich nicht satt hören.
00:27:02: Man kann sich nicht sat lesen und man kann immer darüber diskutieren und immer darüber reden weil diese Gleichnisse so viel Türen aufmachen.
00:27:12: oft.
00:27:15: Und ich möchte ja das ganz konkretig ermutigen ist es immer lustig wenn jemand der predigt dann sagt löst mehr Bibel.
00:27:22: aber ich glaub wirklich dass wir das gerade auch nötig haben.
00:27:25: vielleicht du kannst persönlich nochmal besonders so Hoffnung zu haben, auch Mut zu haben im Alltag und auch das Gefühl von Sicherheit.
00:27:34: Ich glaube dass diese Gleichnisse lesen einen ganz ganz viel geben kann und ganz ganz viele Begleitende darin die Realität Gottes wahrzunehmen und irgendwie im Alltag auch ich mich noch zum Schluss beten und genau dann sehen wir noch ein Lied.
00:27:57: Gut du siehst gerade irgendwie Ja, bei uns allen persönlich was gerade vielleicht Dinge sind die im Weg stehen.
00:28:05: Dinge die irgendwie wehtun, Dinge die schmerzhaft sind, Dinge, die uns ärgern und ich danke dir so dass das ist die Realität, die du schaffst immer wieder, dass es eine Realität ist, die darüber hinausgeht.
00:28:20: Ich danke dir, dass du ja ein Gott bist der heilt, Gott bis er der neue Möglichkeit schafft.
00:28:28: und ich bitte dich ganz konkret einfach auch für die Sachen Ja, das ist so einfach neue Möglichkeiten der Öffnis.
00:28:38: Dass du Sachen neu zum Blüten bringst, dass du Wege aufzeigst die wir vielleicht mit denen wir gar nicht gerechnet haben und ich bitte dich voll, dass Du uns in dem Moment dran erinnerst wenn wir das erleben.
00:28:50: Ja, dass wir uns daran erinnern wie wir Danke sagen können dafür.
00:28:55: Amen!
00:28:58: Das war unsere Reihe zum Thema Gleichnisse.
00:29:02: Wir haben ganz viele Themen rein in der Pipeline den nächsten Wochen, auf die ich mich richtig doll freue.
00:29:08: Die jetzt anstehen.
00:29:10: Sonst nimmt euch noch ein Heft mit einem Gleichnisheft am Eingang, wenn ihr noch keins habt!
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