Weltgericht | Jasmin
Shownotes
Bibeltext: Matthäus 25,31-36
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00:00:00: Für alle, die mich noch nicht kennen.
00:00:02: Ich bin die Yasmin und ich darf heute den Impuls halten!
00:00:05: Ich freue mich sehr, falls noch Kinder dazugekommen sind... Die Ruth ist jetzt da, die darf einmal winken.
00:00:10: Achso genau!
00:00:11: Und die Kinder gehen jetzt hiermit raus.
00:00:13: Viel Spaß im Kinderprogramm, in Kindergottesdienst.
00:00:18: Wir haben beim allerersten Lied gesungen Jesus Du stehst hoch über allem und ich werde Deine Wege niemals ganz verstehen.
00:00:26: du bist ungreifbar Und ich finde irgendwie, das passt gut zu so dem Sommer voller Gleichnisse.
00:00:32: Was jetzt gerade unsere Serie hier war und wo heute der letzte Gottesdienst-Tag davon ist.
00:00:39: Gleichnisse sind Dinge die Jesus sagt erhebt das was ihr sagen will aber nochmal auf einem Metaebene sodass auch Menschen zum Beispiel damit etwas anfangen können, die eigentlich nicht so viel mit Reich Gottes oder mit dem System Gott oder der Person Gott an sich anfangen können.
00:00:56: Vielleicht bist du auch heute Morgen da und sagst so, ah ja ich bin jetzt mal hier hergekommen weil das ist hier ein schickes Plakat irgendwie in der Fensterwand und ist mitten in der Innenstadt und kannst aber nicht so viel mit Gott anfangen.
00:01:07: dann ist es super dass du da bist.
00:01:09: wir haben hier die Reihe mit den Gleichnissen und das sind immer Dinge wo man was draus mitnehmen kann.
00:01:16: Wir haben auch schon gelernt die letzten Male ein Gleichnis, das in der Bibel auch aufgeschrieben ist.
00:01:21: Es nicht unbedingt so zu deuten als Rätsel, zu dem es so eine Lösung gibt.
00:01:26: und ich fand's richtig cool, so die Sachen einfach auf mich wirken zu lassen und zu beten, okay Gott was möchtest du mir sagen?
00:01:32: Was möchtes du irgendwie sprechen?
00:01:35: Und es ist richtig cool!
00:01:36: Das ist voll des Privilegs sich mit einem Bibeltext auseinanderzusetzen und dann sogar Gedanken hier um Mikroteilen zu dürfen.
00:01:44: aber ich sage euch ganz ehrlich mich hier nur für den zweiten August anbieten, für den Impuls.
00:01:49: Und unser Pastor Janik hatte vorher schon so die Themen rausgesucht und das Thema für den Zweiten August ist weltgerecht!
00:01:57: Ich war in dem Vorbereitungs-Meeting und habe mir das angeguckt was dran ist und dann so oh nee jetzt möchte ich nicht machen bitte nicht.
00:02:05: Ich hab da gar keine Lust drauf.
00:02:06: Ich bin Sozialarbeiterin und so ein Thema mit oh die ganze Welt wird gerechnet und alles ist ja absolut... Nicht sowas, womit ich mich ganz ehrlich so gern beschäftige.
00:02:14: Ich bin eher so ressourcenorientiert unterwegs und ah wir machen hier in der Zukunft irgendwie noch was draus.
00:02:20: Und dieses Gericht oder richten oder urteilen Oder wie im Sprachgebrauch für unter vier, dreißig jährige sage ich jetzt mal judging.
00:02:30: Kennt ihr das?
00:02:32: Judging ist so ein Wort Was sich in der deutschen Sprache Breit gemacht hat.
00:02:37: Das ist irgendwie ein Phänomen des Leuten sehr wichtig ist, auch abgesehen von Menschen die irgendwie was mit Gott zu tun haben.
00:02:49: Es gibt so diesen Slogan only God can judge me.
00:02:53: Kennt ihr das?
00:02:53: Nur Gott kann mich richten und ich bin ja in der sozialen Arbeit tätig und habe einige Klientinnen, die nicht jetzt irgendwie da so spirituell unterwegs sind aber die haben das so tätowiert und sind so.
00:03:05: ich kann alles mal weiß ich will so Only God Can Judge Me.
00:03:09: Das heißt, es ist auf jeden Fall ein Thema Judgment Gericht zu richten und zu urteilen.
00:03:20: Es gab so, ich weiß nicht ob ihr so auf Social Media unterwegs seid.
00:03:23: So sind hier so TikTok-Leute oder Instagram eher weniger?
00:03:27: Da nehme ich euch jetzt mit in die Welt!
00:03:30: Es gab vor so einem Jahr oder sowas irgendwie einen TikTok-Trend wo Leute Videos gemacht haben und dann eine Gruppe da war und eine Person hat was gebeichtet Und dann haben immer alle zusammengesagt We listen and we don't judge.
00:03:45: Hat das jemanden mitgekriegt?
00:03:47: Kann ich mal kurz Hände sehen, damit ich so weiß dass ihr relaten könnt.
00:03:50: Okay paar Leute haben es mitgekriegt.
00:03:52: also We listen and we don't judge.
00:03:54: das heißt wir hören zu aber wir urteilen nicht Krasses Prinzip oder erstmal Wir hören zu Aber wie urteil nicht und dann haben leute sowas gesagt wie ah Keine Ahnung Ich kann nicht schlafen gehen ohne dass sich noch Mal alle Schuhe irgendwie sortiert hat oder ich hab aus Versehen mal eine Klubwürste in die Spülmaschine mitgesteckt, oder so.
00:04:15: was dann?
00:04:16: und alles sind dann so wow okay aber we listen and we don't judge.
00:04:21: Können wir das Kammer zusammen sagen?
00:04:22: We listen And we don´t judge.
00:04:25: Willkommen!
00:04:25: Willkommen in der Social Media.
00:04:27: Welt ist schon ein bisschen hinten dran jetzt Aber ihr seid angekommen.
00:04:31: We listen and we don't judge.
00:04:34: Ich bin hier zum Thema Weltgericht, ich habe keinen Rückzieher gemacht.
00:04:38: Das heißt wir setzen uns gleich mit diesem Gleichnis vom Weltgerecht auseinander und es ist cool dass ihr da seid weil ich hab dann so gemerkt ah das was kommt!
00:04:46: Es ist tatsächlich cool.
00:04:49: Wir lesen Matthäus Wer Bock hat und eine Bibel dabei hat oder irgendwie auf dem Handy jeder so am Start ist, sich besser konzentrieren kann wenn er oder sie mitließt.
00:05:03: Dann könnt ihr das gerne aufschlagen.
00:05:05: Ich schließe das hier von meinem Zettel aber sonst auch ab und dann könnt ihr ja auch einfach sonst gemütlich zuhören.
00:05:15: Matthäus XXI, einunddreißig bis sechsundvierzig.
00:05:22: Wenn aber der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engeln mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrigkeit setzen Und alle Völker werden sich vor ihm versammeln und er wird sie voneinander scheiden, wie dahiert die Schafe von den Böcken scheidet.
00:05:39: Und er wird die Schaffe zu seiner rechten Stellen – die Böcke aber zur Linken!
00:05:44: Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen, kommt her ihr Gesegneten meines Vaters empfangt als Erbe das Reich.
00:05:52: dass euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben.
00:06:00: Ich war durstig, und Ihr habt mir zutrinken gegeben!
00:06:04: Ich war fremd und ihr hapt mich aufgenommen.
00:06:17: Dann werden ihm die gerechten Antworten her, wann haben wir dich denn hungrig gesehen und haben sie zu essen gegeben oder durstig?
00:06:23: Und haben dir zu trinken gegeben.
00:06:25: Wann haben wir Dich denn als fremden gesehen und habe Dich aufgenommen oder nackt und haben Dich begleitet?
00:06:30: Wann Haben Wir Dich krank Gesehen Oder Im Gefängnis und sind Zu Dir gekommen?
00:06:35: und der König wird Ihn antwort geben Amen Ich sage euch was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt.
00:06:43: das habt Ihr mir getan.
00:06:46: Dann wird er den zu Linken sagen geht weg von mir ihr verfluchten in das ewige Feuer, dass bereitet ist für den Teufel und seine Engel.
00:06:53: Denn ich war hungrig Und ihr habt mich nicht zu essen gegeben.
00:06:56: Ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben.
00:07:00: Ich war fremd und ihr hab mich nicht aufgenommen!
00:07:04: Ich war nackt und ihr hat mich nicht bekleidet.
00:07:07: Ich War krank und im Gefängnis und ihr hatt euch meiner nicht angenommen.
00:07:12: dann werden auch sie antworten Herr Wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen, oder fremd?
00:07:17: Oder nackt.
00:07:17: Oder krank!
00:07:18: Oder im Gefängnis und haben nicht für Dich
00:07:19: gesorgt?!
00:07:21: Dann wird er ihn antworten... Amen ich sage euch Was ihr einem dieser geringsten Nicht getan habt.
00:07:28: Das habt Ihr mir nicht getan Und diese werden in die ewige Strafe gehen Die gerechten aber ins ewige Leben Richtiger Klopper.
00:07:41: Es geht richtig krass ans Eingemachte.
00:07:44: Ich hab keine Theologie studiert.
00:07:46: Ich bin nicht die Person, die schon so ultra viele Exegesen oder sowas gelesen hat.
00:07:52: Oder sich hier mit der damaligen Zeit historisch ganz viel auseinandergesetzt hat.
00:07:59: Ich kann diesen Text lesen und kann beten.
00:08:02: Gott spricht zu mir und kann mir Gedanken darüber machen und die Gedanken wollte ich mit euch teilen.
00:08:08: Ich lese das in meinem Kopf wird aus Weltgericht direkt auch Gerechtigkeit.
00:08:16: Warum?
00:08:17: Weil es von sechzehn Fersen in zehn fersen davon darum geht, welche Ungerechtigkeiten es hier auf dieser Welt gibt und wie wir denen irgendwie entgegentreten sollen.
00:08:30: Und Ungerechtigkeit, da lese ich in diesem Text oder den Zustand der irgendwie nicht mit was Gutes übereinstimmt.
00:08:38: Lese ich im Text Hunger und Du hast keine Kleidung, keine Heimat, keine vertraute Umgebungen, keine Basisversorgung.
00:08:45: Stattdessen Krankheit, Freiheitsentzug.
00:08:50: Ich habe dann gelesen dieser Text ist tatsächlich kein richtiges Zugleichnis das wird immer Gleichnis vom Weltgericht genannt sondern es eher so eine mythische Vision sowie das so endzeitliche Gericht des Menschensohnen, damit es Jesus gemeint über alle Völker aussehen wird.
00:09:06: Und direkt am Anfang wird das gesagt im Vers.
00:09:09: thirty-two.
00:09:09: Alle Völker werden sich für ihn versammeln finde ich immer gut wenn's so Hinweise gibt weil alle Völker heißt für mich wir dürfen uns angesprochen fühlen.
00:09:18: in der Bibel gibts ja oft irgendwie Kontexte in denen zu einer bestimmten Personengruppe gesprochen wird.
00:09:22: hier gehts um alle völker und dass ja schon mal was eindeutig ist.
00:09:27: Ich fand den Text sehr bewegend, einfach weil es da so um den Kern der Dinge geht.
00:09:33: Eigentlich ist das eine konkrete Handlungsanweisung wie man zu den Gerechten gehört im Endeffekt.
00:09:39: Es scheint dem Schreiber des Textes sehr wichtig zu sein wirklich ganz wasserdicht zu machen, weil er sagt wirklich dreimal hintereinander genau das gleiche bloß irgendwie aus einem anderen Blickwinkel.
00:09:53: also der sagt erst so hier Ich war hungrig und ihr habt mir was zu essen gegeben, deswegen habt ihr das mir getan.
00:10:00: Dann kommen die anderen dann sagen, wann haben wir dich denn hungriggesehen?
00:10:04: Und er sagt naja ich war hunkrig und ihr hab mir nicht zu Essen gegeben.
00:10:08: oder habt ihr nicht zu essen gegeben?
00:10:10: also es geht einfach fers um fers eigentlich immer wieder um den gleichen Inhalt bloß dann zum Beispiel mit einer Verneinung.
00:10:19: Es scheint dem Fasser dieses Textes also sehr, sehr wichtig zu sein das ganze hier wirklich Idioten sicherzumachen.
00:10:24: So dass auch wirklich so der Letzte gecheckt hat was ist gut helfen was es nicht gut nicht helfen?
00:10:32: und ich habe mir die frage gestellt Hier geht's um den geringsten wer ist der geringste?
00:10:41: Die Bibel wird in der Zeit verfasst, in der es strenge Hierarchien gab und strengige Gesetze und Armut und Unterdrückung.
00:10:48: Und Zugehörigkeit oder Ausgeschlossenheit von Gesellschaften ein riesiges Thema war.
00:10:54: Deswegen macht das schon Sinn, fand ich, dass man sich bei geringste auf so diese Personengruppe konzentriert.
00:11:02: Während ich, das war ironisch, habe gestern diesen Input hier vorbereitet Kaffee in der Fußgängerzone, in der Nähe.
00:11:11: In der Innenstadt und während ich das hier so gelesen habe... Ich war durstig!
00:11:15: Er hat mir zu trinken gegeben, kam ein Mann vorbei und hat gefragt hey hast du bisschen Kleingeld?
00:11:20: Und ich war so naja niemand kann hier sitzen diesen Text lesen und dann sagen ne ich hab kein kleingeld ich geb dir nix.
00:11:29: Natürlich gibt man dann wenn es einem noch mal vor Augen geführt wird Was?
00:11:36: Und ich habe eine große Falle gedacht in dem Moment, in die wir Menschen reintappen und die der Text für mich irgendwie nochmal so aufruft.
00:11:43: Und zwar dieser Gedanke du musst dir meine Hilfe verdienen!
00:11:48: Wenn Du selber schuld an Deiner Situation bist dann muss ich Dir vielleicht nicht so helfen.
00:11:55: Ich muss Dir nicht unbedingt anbieten meinen Hand zu reichen oder mich aufzuopfern.
00:12:00: Hier im Text geht es um jemand der krank ist, der nackt ist, er im Gefängnis ist.
00:12:05: Habt ihr gemerkt, dass in dem Text nichts dazu steht wie die bestimmte Person in das Szenario gekommen ist?
00:12:13: Ob es fremd oder eigenverschuldet war.
00:12:17: Ist da jemand einfach zu Unrecht ins Gefängnis gesperrt worden?
00:12:20: und deswegen sagt Jesus so Aja!
00:12:22: Da solidarisiere ich mich, da finde ich mich wieder.
00:12:25: Oder hat er was angestellt sodass er zurecht verurteilt wurde?
00:12:29: Hier ist vom König die Rede im Gleichnis.
00:12:32: Stellt der König in dem Gleichnis sich trotzdem mit der Person auf eine Ebene?
00:12:36: Warum ist da jemand nackt?
00:12:38: Warum hat denn eine Person kein Essen?
00:12:40: Ist die Person einfach wirtschaftlich schlecht dran und von Beginn an so ne Art Aschenputtel, so typisch zu A. Es gibt so die ganz reinen Guten und es gibt so diese, die sind halt einfach böse und einfach super... Also so ist sie einfach super arm, die Person oder hat ihr ihr ganzes Geld vielleicht in der Spiegel verzockt und sich dann noch geile Schuhe gekauft und hat jetzt halt keinen Geld mehr für Essen?
00:13:02: Muss ich dann trotzdem was geben?
00:13:05: Würde Gott sich da immer noch auf einer Ebene stellen Was ist mit der Person, die im Gefängnis ist und was es wenn sie sich dir gegenüber schuldig gemacht hat?
00:13:15: Erbarmen haben.
00:13:18: Dann würde man potenziell sein Feind etwas Gutes tun und was selber dafür opfern.
00:13:24: Ich fand's krass das noch mal so zu checken weil das sind genau die Prinzipien Gottes Nächstenliebe.
00:13:31: Nichtrechten liebt eure feinde Und es ist eine richtig krasse Ansage.
00:13:39: Ich habe noch mal gedacht, ich hänge so krass an diesem Punkt.
00:13:41: Weil ich merke trotz all der Liebe die mir als Person immer wieder entgegen gebracht wird in diesem Leben hat mein inneres Gnadensystem genau da eine Loch und ich möchte uns dazu ermutigen und nochmal erinnern in jedem Menschen jemanden zu sehen den Gott liebt mit dem Gott sich irgendwie gleichsetzt wenn der in Not ist.
00:14:03: Die psychotische Frau die in der Bahnhofsstraße rum schreit und dir vielleicht Angst macht Der Verlot und deinen Einkaufserlebnis stört.
00:14:10: Der verlorterte Typ mit dem Dreck unter den Fingernägeln, der offensichtlich krassen Suchtdruck hat und einen beim Kaffee trinken stört weil er nach Geld fragt.
00:14:20: Unser Auftrag ist es nicht diese Person mit Geld geben oder nicht geben zu erzielen.
00:14:24: Unso Auftrag is es diesen Menschen zu sehen und beim Herzen sein.
00:14:30: Derjenige der vor unserer Grenze steht oder in den Boot steigt, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
00:14:34: Derjenig, der nicht fähig ist vielleicht seinen Umzug ordentlich zu organisieren und damit anderen zur Last fällt und die Kisten nicht ordentlich gepackt hat Diejenigen, die sich in ihrem eigenen Leben fremd fühlen keine Heimat materiell oder auch bei anderen Menschen haben.
00:14:52: Der König in dem Gleichnis solidarisiert sich mit dem Geringsten Mit dem Ärmsten Und ersetzt sich gleich.
00:15:01: Was ich noch so krass fand, ist das wie Menschen die diesen Geringsten behandeln.
00:15:06: Das es in dem Gleichnis der Marker an dem der König misst wer gerettet wird und wer nicht Und dass finde ich eine krasse Ansage.
00:15:13: so an mich auch als Christian mit einer bestimmten theologischen Vorstellung.
00:15:17: Hier steht in diesem gleiches nicht mal drin ah derjenige der so an den Tod hier so glaubt und Dass er alle seine Sünden vergeben hat und ihn geredet hat so Der ist der jenige der gerecht wird.
00:15:26: wenn wir das steht auch woanders schon auch anders, aber wenn wir nur dieses Gleichnis sehen dann ist hier der Marker ob man gerecht ist oder nicht das wie man anderen Menschen entgegentritt und wie man Menschen in Not begegnet.
00:15:41: Bedingungslose und vollkommene Liebe heißt im Originaltext der Bibel Agape eine Liebe die Gott uns entgegenbringt verdient?
00:15:51: Im Gegenteil ich muss mir Gottes Hilfe nicht verdienen.
00:15:56: Du musst dir Gottes Anteilnahme und seine stetige und konstante Zuwendung nicht verdienen.
00:16:03: Ich muss mir nicht mal mit Taten verdienen, dass ich mich Gott nahe fühlen
00:16:08: darf.".
00:16:08: Manchmal denke ich, ich muss jetzt gerade irgendwie nochmal so ein bisschen mehr Gott in meinen Alltag integrieren.
00:16:14: Und dann darf ich auch so volles Gefühl haben, sodass er ganz nah ist.
00:16:19: Gott is nah!
00:16:22: Und ich habe mir gedacht, wie sehr würde diese Welt sich verändern?
00:16:25: Wenn wir wirklich anfangen das warhaftig und echt zu glauben.
00:16:29: Wie sehr würde die Welt sich so verändern wenn das so die Haltung ist, die wir anderen Menschen auch entgegenbringen können?
00:16:36: Das was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan!
00:16:42: Ich komme zum Schluss und hab noch einen letzten Gedanken weil jetzt nochmal viel um beim Herzlichkeit.
00:16:49: Wie sollen wir einander gegenübertreten und nicht unbedingt dieses erst mal judging, sondern einfach stehen lassen?
00:16:56: Das hört sich schon auch so ein bisschen vielleicht nach Leistung an.
00:16:59: Hier gibt es ganz viele Taten die beschrieben sind dass man gerecht ist Und ich war auf einer Konferenz und da habe ich nochmal so einen guten Punkt gehört Von einem Prediger der gesagt hat Liebestarten dürfen auch anstrengend sein und Liebestaten dürfen auch mal was kosten.
00:17:18: Und ich habe gedacht, ja das stimmt.
00:17:19: Die besten Dinge in meinem Leben die waren schon auch anstrengend stellenweise so meine Beziehung... Meine Ehe ist auch man die erfordert Anstrengungen.
00:17:30: trotzdem würde ich nicht sagen dass es nicht eine der besten Dinge ist die mein Leben irgendwie so hat.
00:17:35: Und für mich bedeutet es nicht so dieses Gleichnis anzugucken und zu denken, oh Gott ich muss mich hier jetzt bei SeaWatch anmelden und engagieren.
00:17:43: Und jeden Tag für arme Menschen in meinem Wohnzimmer kochen und irgendwie nackte Leute suchen den ich was zum Anziehen geben kann oder eine Gefängnestour starten oder so, sodass sich Gottes Maßstäben genüge – der geil aber muss man nicht machen!
00:17:57: Gott ist beim Herzig und Genedig.
00:17:58: Und genau das ist das, was wir versuchen dürfen, glaube ich zu lernen und wo wir uns so inspirieren lassen dürfen – naja, ist es auch mit dir!
00:18:07: Wir dürfen uns inspirieren lasten Menschen in unserem Alltag und gerne auch global in diesem Menschenstück Jesus zu sehen.
00:18:18: Ich habe uns zwei Fragen mitgebracht.
00:18:20: Wir machen das hier in der Serie und heute auch ein letztes Mal nochmal so, dass man sich selber noch mal Gedanken drübermachen kann oder auch mit den Leuten die so um einen rum sitzen Und ihr dürft jetzt gleich saugerne, wenn das für euch passt so mit der Person neben euch oder zu Tritt.
00:18:36: Euch einfach kurz nochmal drüber unterhalten oder euren Eindruck teilen oder wenn ihr merkt, ah!
00:18:41: Das ist jetzt eher dran.
00:18:42: Einfach auch sonst kurz füreinander beten.
00:18:44: Ganz wichtig jeder darf das so machen wie er oder sie sich wohlfühlt.
00:18:48: Der Janik wird jetzt Musik anmachen und dann gibt es fünf Minuten in denen das so gemacht werden kann oder zehn Minuten.
00:18:56: Ich komme am Ende noch mal vor... Ich mache einen Abschlussgebet.
00:19:04: Die Fragen, die ich euch gerade mitgeben möchte in der Runde sind, in welchem Bereich meines Lebens möchte ich mir beim Herzlichkeit Gottes neu zusprechen?
00:19:16: Und die zweite Frage ist wie kann ich anderen gegenüber eine beim herzige Haltung etablieren also in welchen Bereichen meines Lebens merke Da wünsche ich mir, dass beim Herzigkeit Gott es einfach noch mal so einen neuen Raum einnimmt.
00:19:28: Und das andere wie kann ich ganz praktisch gegenüber anderen eine beim Herzige Haltung etablieren?
00:19:35: Herr Pfann!
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