ungleiche Söhne | Lars

Shownotes

Bibeltext: Matthäus 21,28-32

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00:00:00: Da bin ich wieder.

00:00:01: Ich werde den größten Teil ablesen, weil Freireden tue ich tatsächlich sehr gerne aber... ...ich verstrudel mich dann immer und komme nämlich auf einen Punkt also... Ich hoffe es ist okay für euch!

00:00:14: Ihr werdet's überleben!

00:00:16: Ich lese einfach erstmal den Text und dann gucken wir mal was dabei rauskommt.

00:00:20: Der Text ist aus Matthäus I. die fährst du zu Vierzehnzwanzig bis Zweiunddreißig.

00:00:28: Was sagt ihr dazu?

00:00:30: Ein Mann hatte zwei Söhne.

00:00:31: Er bat den ersten Sohn.

00:00:34: Mein Sohn arbeite heute in unserem Weinberg.

00:00:38: Ich will aber nicht, entgegnete dieser.

00:00:40: später tat es ihm leid und er ging doch noch in die Arbeit.

00:00:44: Auch dem zweiten Sohn forderte der Vater auf im Weinberg zu arbeiten.

00:00:49: Ja Herr Doch er ging nicht hin.

00:00:55: Wer von den beiden Söhnen hat nun das Vaters Willen getan frage ich euch.

00:01:00: Der erste natürlich.

00:01:02: Da sagte Jesus Ich versichere euch.

00:01:06: Die betrügerischen Zolleinnehmer und die Huren kommen eher in Gottes Reich als

00:01:11: ihr.".

00:01:14: Ist so ein starker Text, und wie so oft ist Jesus nicht einfach, dass er auf Fragen einfach antwortet?

00:01:30: Er antwortete gerne mit Gleichnissen oder mit Dingen, die uns dazu anregen selber nachzudenken – das auch eine Erkenntnis, die ich bekommen habe!

00:01:39: Selbst gewonnene Erkenntnisse sind viel wertvoller, In der Vorbereitung hier sind mir ein paar Dinge aufgefallen, wie man an solche Texte herangehen kann.

00:01:52: Unter anderem auch durch die Vorbereitungen von Janik.

00:01:56: und dann gab es dann so Wörter wie ich muss das ablesen.

00:01:59: Episkopal obwohl ich das schon ein paar mal gehört habe aber echterlogisch nicht noch nie gehört.

00:02:08: oder sozialgeschichtlich dass sie jetzt nur ein paar.

00:02:10: also es gibt noch mehr Möglichkeiten als solche Textes heran zu gehen.

00:02:13: Ich selbst bin total gespannt Was meine Richtung am Ende sein wird, ob das einzuorten werden und sein wird oder eben nicht.

00:02:25: Aber auf die richtige Antwort zu haben an seiner Frage, es dürfte gar nicht so schwer sein.

00:02:31: Denn auch wie die Priester und hohen Leute, die gedacht haben sie wüssten alles besser ist doch uns klar dass die Antwort von Zonen Nummer eins wohl die bessere ist.

00:02:48: Lieber erstmal hinein ehrlich und einfach.

00:02:51: sicher Obenkehren kann man immer noch mal, aber ein verlogenes Jahr will eigentlich keiner hören.

00:03:00: Es geht auch nett darum darüber zu urteilen was die beiden Brüder machen.

00:03:06: das wird aus meiner Sicht auch sehr schnell deutlich denn nach Jesus bezieht sich am Ende seines Gleichnisses nicht auf die beiden brüder sondern auf die Pharisäer.

00:03:19: Armen armen sage ich euch eher kommen die Zolleneinnehmer und die Horen eher in Gottesreich als ihr.

00:03:25: er sagt es nicht zu den Brüdern Er sagt das zu den Vorstehen und Fakisieren.

00:03:33: Schauen wir mal gemeinsam auf die beiden Söhne!

00:03:37: Der erste Sohn sagt, ne Dange heute hab ich gar keine Lust.

00:03:42: Das ist sich nur erstaunlich ehrlich sondern auch ein wenig frisch.

00:03:47: Die Zeiten waren damals etwas anders da.

00:03:49: Da war noch bisschen mehr Respekt vor älteren Und vor allem auch mehr Respekten vom Vater.

00:03:57: Dennoch hatte er es gesagt Nach einer Weile hat er es bereut und sich entschieden, doch ins Weinberg zu gehen.

00:04:06: Das Bergwerk... Ich finde da halt mich zu viel mit dem Money.

00:04:12: Also ist dann doch noch in den Weinberg gegangen um die Arbeit zu verrichten, die sein Vater von ihm gewollt hat.

00:04:25: Der zweite Sohn hat einfach ja gesagt und sich dann später entschieden doch nicht zu gehen.

00:04:36: Er ist ein bisschen häuschlerig aber vielleicht Kennt das ja der eine oder andere für uns sich selbst auch.

00:04:40: Ich nehme mich davon nicht selber aus.

00:04:45: Schau halt es an, dass der Vater erst später feststellt, dass die Arbeit gar nicht gemacht ist und sich dann wieder neue Gedanken machen muss!

00:04:54: Wir kennen beide Söhne in uns.

00:04:56: Das ist auch gut so.

00:05:00: Der Vater im Gleichnis urteilt über beide Söne nicht.

00:05:05: Er vertraut ihnen, dass sie von alleine die richtige Entscheidung treffen.

00:05:11: Wir haben beides Söhnen in uns – vielleicht kennst du beides in dir?

00:05:17: Du hast jemand anderem gesagt, klar helfe ich dir gar kein Problem.

00:05:21: Ich nehme die Zeit und wie es dann soweit war, hast du dich dazu entschieden warum er nicht hinzugehen?

00:05:32: Du kennst aber auch den anderen Sohn in dir der zuerst nein gesagt hat Und dann später zur der Erkenntnis gekommen ist Vielleicht soll ich doch hingehen.

00:05:42: Manchmal ist es Wichtig den ersten Schritt zu tun und den Weg zu gehen.

00:05:54: Du hast von vorne rein gesagt dass du keine Lust hast bis dann einfach doch hingegangen.

00:05:59: vermutlich war die Freude groß, als du dort angekommen bist.

00:06:06: Die Tat zählt mehr als der Staat!

00:06:12: Das Jahr von Sohn Nummer zwei ist zu Anfang der leichte Weg.

00:06:16: Sag einfach ja, dann gibt es auch keine Räden und den heißen Brei keinen Ah, kannst nicht vielleicht doch.

00:06:24: oder jo bitte ich brauche deine Hilfe sondern sag einfach Ja, ist der einfache Weg.

00:06:33: das wird aber schnell zum Trugschluss Denn das ist genau das, was Jesus zu den Gelehrten sagte.

00:06:39: Vorne das offene Jahr, dass am Ende ein häuschlerisches Nein ist Wie schon gesagt?

00:06:49: Nein ist ehrlich!

00:06:50: Keine Heuchelei Es ist eine Momentaufnahme.

00:06:55: Die Frage nach der Hilfe im Wallenberg bleibt trotzdem bestehen.

00:07:00: die Tür ist immer noch offen zum Wernberg zu gehen.

00:07:05: Der Weg ist immernoch offen zur Umkehr Lieber eine offene Tür, die geschlossen bleibt als eine Tür mit dem falschen Schild willkommen.

00:07:16: Unser Vater will keine Dienstroboter, er will Söhne und Töchter die kommen weil sie kommen wollen.

00:07:24: Weil Sie kommen wollen auch wenn Sie sich erst nein gesagt haben.

00:07:32: Wenn ich den Text lese steht dann nirgends etwas von Zwang.

00:07:36: Es ist unser freier Wille Der Freie Wille den Weg zum Vater zu gehen Und dieser Weg steht uns immer offen Auch oder gerade weil oder wenn wir Nein gesagt haben.

00:07:52: Bestimmt kennt ihr den Spruch und die Phrase, der Weg ist das Ziel.

00:07:59: Ich denke hier passt ja ganz gut auch wenn ich Phrasen nicht besonders mag.

00:08:05: Das Ziel ist der Weg Und er führt zu unserem Vater.

00:08:11: Bei ihm sind wir immer willkommen.

00:08:17: Unser Vater fragt nicht nach dem perfekten Staat.

00:08:21: Er freut sich über jeden kleinen Schritt den wir in seine Richtung machen.

00:08:30: Das Gleichnis endet nicht damit, dass einer der Söhne verloren ist.

00:08:35: Die Tür bleibt weiter offen denn unser Vater hat sein Jahr zu uns längst gegeben und er steht zu seinem Wort.

00:08:48: Interessant ist allerdings die Frage, die Jesus gestellt hat was glaubt ihr?

00:08:53: wer von den beiden hat den Willen des Vaters getan?

00:08:57: Die Antwort ist offensichtlich und die Antwort ist so offensichtlich das es auch den Gelehrten wahrscheinlich direkt wie Schuppen von den Augen gefallen ist.

00:09:08: Ich hätte das gerne gesehen, die Erkenntnis in den Blicken derer, die sich vor so schlau und so gut gehalten haben.

00:09:19: Das bringt mich dann zu meiner Frage Und zu meinem Abschluss Von diesem Impuls Was hilft dir persönlich?

00:09:32: Aus einem Nein Ein Ja zu machen?

00:09:36: Wir werden jetzt noch ein bisschen von unserem tollen Lobpreisteam.

00:09:41: Zwei Lieder hören Ein Lied In dieser Zeit habt ihr noch die Gelegenheit, euch die Frage nochmal durch den Kopf gehen zu lassen.

00:09:54: Was hilft dir persönlich aus einem Nein ein Ja zu machen?

00:10:00: Schlagt euch dann dazu ein nach dem letzten Lied noch Kaffee zu trinken, Keks zu essen und euch ausgiebig darüber zu unterhalten.

00:10:11: Habt eine gute Zeit!

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