verlorener Sohn | Joachim
Shownotes
Bibeltext: Lukas 15,11-32
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00:00:00: Bitte von uns jetzt, wie die letzten paar Wochen auch mit Gleichnissen beschäftigen.
00:00:10: Und ich weiß nicht ob ihr am Anfang da wart wo Janik ein bisschen darüber geredet hat, wie man mit Gleichnessen umgehen kann?
00:00:18: Wie man Gleichnisse vielleicht auslegen kann und wie man sie verstehen will?
00:00:24: Wenn du es noch nicht gehört hast dann kannst dich lohnen da vielleicht mal rein zu schauen, reinzuhören das gibt's als Podcast nachzuhöhren Genau, aber heute darf ich einfach ein paar von meinen Gedanken zu dem Gleichnis vom verlorenen Sohn weitergeben.
00:00:41: Das steht in Lukas Fünbsen elf bis zweiunddreißig.
00:00:47: Bevor wir da genauer reinschauen noch zwei Worte Ich kann mir sehr gut vorstellen dass ihr das Gleichnis irgendwann schon mal gehört habt Vielleicht in der Predigt vielleicht in Einfach Mal so selber gelesen und ja ihr irgendwie auch mal zusammengefasst, vielleicht einfach ein Bericht davon gehört habt oder so.
00:01:10: Und vielleicht hast du auch schon eine klare Vorstellung davon was die Personen in diesem Gleichnis bedeuten können oder sollen.
00:01:18: und ich will dich trotzdem einfach einladen dass du das zwar mit rein nimmst an was du dich erinnerst aber vielleicht dich auch nochmal drauf einlässt nochmal neu an das Gleichnis ranzugehen und nicht dich darauf festzunageln, dass diese eine Person jetzt genau das bedeuten muss oder dass irgendwie zum Beispiel der Vater für Gott steht oder ähnliches.
00:01:44: Sondern ich will dich einladen, dass du wirklich noch mal dafür offen bist zu schauen um was des Gleichnisses dir vielleicht sonst so sagt.
00:01:52: also dass wir es nicht entschlüsseln müssen sondern dass ist eine Geschichte aus dem Alltag von den Menschen.
00:02:00: wir einfach, sag ich mal die Kernbotschaften so mitnehmen können ohne dass wir dieses Gleichnis versuchen müssen zu richtig verstehen das Rätelschlüssel zu finden.
00:02:14: Genau also das Ziel ist ein bisschen, dass wir reinschauen wollen was löst dieses Gleichnissen bei den Menschen aus?
00:02:18: Was löst es vielleicht bei dir konkret aus?
00:02:20: aber vielleicht auch ein bisschen...was hat es damals bei den menschen so ausgelöst wenn sie diese Gleichnisse gehört haben und genau vielleicht auch so ein bisschen Du machen was, wenn du irgendwie eine von den Personen in diesem Gleichnis bist.
00:02:37: Wie würdest ihr dann damit gehen mit dieser Situation?
00:02:41: Oder wenn du vielleicht auch nicht einer von den Hauptpersonen bist sondern wenn du das einfach mitbekommst wie es deine Familie zugeht.
00:02:47: Was würdest du dazu denken?
00:02:50: Da will ich dich einfach so einladen.
00:02:53: Genau und dann würde ich da in den Text mal reinschauen dass wir den zusammenlesen.
00:03:04: Lukas Fünften elf bis dreizig Und Jesus fuhr vor Ort.
00:03:10: Ein Mann hatte zwei Söhne, der Jüngere sagte zu ihm Vater gib mir den Anteil am Erbel, der mir zusteht.
00:03:17: Da teilte der Vater das Vermögen unter den beiden auf.
00:03:20: Wenige Tage später hatte der jüngere Sohn seinen ganzen Anteil verkauft und zog mit dem Erlös in ein fernes Land.
00:03:27: Dort lebte er in Saucenbraus und brachte sein Vermögend durch.
00:03:32: Als er alles aufgebraucht hatte wurde jenes Land von einer großen Hungersnot heimgesucht.
00:03:36: Der geriet auch eher an Schwierigkeiten.
00:03:39: In seiner Not wandte er sich an ein Bürger des Landes und dieser schickte ihn zum Schweinehüten auf seine Felder.
00:03:46: Er wäre froh gewesen, wenn er sein Hunger mit den Schoten, die die Schweinefrasen hätte stillen dürfen – doch selbst davon wollte ihm niemand etwas geben!
00:03:55: Jetzt kam er zu Besinnung.
00:03:58: Er sagte sich «Wie viele Tagelöhner hat mein Vater?
00:04:01: Und alle haben mehr als genug zu essen.».
00:04:04: Ich dagegen komme hier vor Hunger um.
00:04:09: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
00:04:15: Ich bin es nicht mehr wert dein Sohn genannt zu werden.
00:04:18: Mach mich zu einem deiner Tage Löhner!
00:04:21: So machte er sich auf dem Weg zu seinem Vater.
00:04:24: Dieser sah ihn schon von weiten kommen.
00:04:26: Voller Mitleid liefer ihm im Gegen.
00:04:28: Fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
00:04:32: Vater sagt der Sohn zu ihm.
00:04:33: Ich habe mich against den Himmel und gegen Dich versündet.
00:04:36: Ich ben ist nicht mehr Wert dein Sohn genannt Zuwerden.
00:04:39: Doch der Vater befahl seinen Dienern Schnell, holt das Beste gewandt und ziehe es ihm an.
00:04:45: Steckt ihn einen Ring an den Finger und bringt ihm ein paar Sandalen.
00:04:49: Holt das Maskalb und schlachtet es!
00:04:50: Wir wollen ein Fest feiern und fröhlich sein.
00:04:54: Denn mein Sohn war tot und nun lebt er wieder.
00:04:57: Er verloren und ist nun wiedergefunden Und sie begann zu feiern.
00:05:03: Der ältere Sohn War auf dem Feld gewesen.
00:05:06: Als er jetzt zurückkam hörte er schon von Weiten Den Lärm Von Musik und Tanz.
00:05:11: Er rief einen Knecht und erkundigte sich was das zu bedeuten habe.
00:05:16: Dein Bruder ist zurückgekommen, lautet die Antwort.
00:05:19: Und dein Vater hat das Maskalf schlachten lassen weil er ihn wohlbehalten wiederhat.
00:05:24: Der ältere Bruder wurde zornig und wollte nicht ins Haus hineingehen.
00:05:28: Da kam sein Vater heraus und redete ihm gut zu Aber hielt seinem Vater vor So viele Jahre diene ich dir jetzt schon und habe mich nie deinen Anordnungen widersetzt.
00:05:40: Und doch hast du mir nie auch nur einen Ziegenbock gegeben so dass sich mit meinen Freunden hätte feiern können.
00:05:47: Und nun kommt dieser Mensch da zurück, dein Sohn.
00:05:51: Der deinen Vermögen mit Huren durchgebracht hat und du lässt das Maskal für ihn schlachten.
00:05:57: Kind sagt er der Vater zu ihm.
00:05:59: Du bist immer bei mir und alles was mir gehört, gehört auch dir.
00:06:03: Aber jetzt mussten wir doch feiern und uns freuen denn dieser hier, dein Bruder war tot und nun lebt er wieder.
00:06:09: Er verlor an und nun ist er wiedergefunden.
00:06:22: Vater ich dank dir für den Text.
00:06:24: Ich danke dir ja dass du uns diese Geschichte gegeben hast und wir sie heute noch lesen dürfen.
00:06:32: Und ich will einfach beten, dass du uns heute Morgen das Herz öffnest, dass wir ja hören was vielleicht auch deine Perspektive auf den Text ist und da wird es auch später einfach im Austausch ein bisschen noch praktischer vielleicht gestalten können.
00:06:55: Ich habe den Text jetzt für die Vorbereitung irgendwie so ein bisschen öfter gelesen.
00:07:01: Das erste mal, wo ich ihn gelesen habe ist mir irgendwie ganz am Anfang richtig aufgefallen wie ungeduldig dieser Sohn irgendwie ist.
00:07:17: Was er am Anfang in dem ersten zwei Fersen zum Ausdruck bringt, das eine Ungeduld von... Ich weiß!
00:07:24: Mir steht irgendwann dieses Erbe zu.
00:07:26: Mein Vater hat irgendwie Geld und irgendwie hat er Hof- und Länder rein und irgendwann wird mir das gehören.
00:07:35: Und anstatt dass er irgendwie wartet und die Zeit mit seinem Vater genießt, sagt er irgendwie so ich habe keinen Bock mehr zu warten.
00:07:48: Ich will endlich das Geld haben was mir zusteht.
00:07:51: Papa gibt mir doch endlich die Güter, die mir gehören, die mich zustehen.
00:07:57: Zahlen mich bitte aus!
00:07:58: Und irgendwie fand ich es richtig spannend.
00:08:01: also für mich ist es absolut fremd.
00:08:05: Ich bin jemand der eher sein Leben sehr versucht sehr selbstbewusst zu leben sehr, dass ich schon alles irgendwie selber hinbekomme.
00:08:16: Dass sich mich selbst versorgen kann und wenn ich... Ich will auch nicht was von meinen Eltern so richtig annehmen sondern ich freue mich, wenn ich irgendwie selber so durchkomme.
00:08:27: Und da finde ich es so richtig spannend diesen Gegensatz zu sehen.
00:08:30: Eier!
00:08:31: Ich habe irgendwie diesen Anspruch darauf das meine Eltern haben ja Geld lasst dieses Geld doch jetzt einfach meins sein.
00:08:38: Das ist mir so richtig fremd.
00:08:40: Das war irgendwie krass Und was das für mich auch so ein bisschen bedeutet, ist so einen... Ich will nicht mehr in dieser Familie leben.
00:08:47: Sondern ich will das haben, was mir aus dieser Familie zusteht aber mich von dieser Familie entfernen.
00:08:55: Weil ich will quasi das rausholen aus der Familie, was ja mir Wohlstand bringt.
00:09:02: Aber ansonsten ist mit dieses Familie egal und ich will nicht mal in diese Familie sein.
00:09:06: Das fand ich irgendwie sehr faszinierend diesen Schritt weg von der Familie am Anfang erst zu beobachten, was irgendwie so aus einer Ungeduld passiert.
00:09:14: Weil ich will jetzt und nicht erst dann schon mein schönes Leben
00:09:19: haben.".
00:09:22: Und das geht auch ein bisschen weiter in dem wir mit dem Erbe umgehen.
00:09:27: Ein Tag später nachdem er das Erbe zugesprochen bekommen hat, hat er das Ganze schon verkauft und zu Geld gemacht.
00:09:36: Als er das dann in Geld hatte, geht da auch ein anderes Land und verbrennt das Geld.
00:09:42: Es wird nicht beschrieben wie schnell, aber relativ schnell durch Saus und Braus.
00:09:51: Hier ist es mir auch irgendwie wichtig zu erwähnen also in diesem Saus-und-Braus.
00:09:54: was da steht ist jetzt erstmal nicht beschreiben dass das unbedingt unmoralisch ist wie er das Geld benutzt.
00:10:01: Also ja... Er verschwendet das Geld, er geht damit nicht sehr nachhaltig um keine nachhaltige Anlage der Strategie, keine Investitionen in ein neues Hofgut, wo er dann irgendwie sein Leben lang mit versorgt wäre.
00:10:16: Sondern er bringt das Geld sehr schnell durch und will damit halt irgendwie ein schönes Leben haben.
00:10:25: also gehen wir davon aus, er feiert gerne Partys oder ähnliches und hat irgendwie Spaß.
00:10:32: Das heißt jetzt nicht dass es erstmal wertend ist wie er das Geld umverbringt.
00:10:38: So richtig der Vorwurf, dass es ein unmoralisches Leben ist.
00:10:41: Was er dafür sieht man erst so hinten wenn da ältere Sohn sagt dieser dein anderer Sohn hat das Geld mit Huren durchgebracht.
00:10:54: Sondern also genau das ist erstmal nur einen.
00:10:57: er hat das geld irgendwie verschwendet.
00:10:59: sagen wir mal so Genau und ihm ist es auch spannend weil ältere Sohn hat ja nicht wirklich mitbekommen, was der Jüngere gemacht hat.
00:11:10: Er weiß nur er hat das Geld irgendwie verprasst und geht halt davon aus dass es dann offensichtlich unmoralisch verprast worden sein muss.
00:11:20: aber zurück zur Geschichte also im schlechtmöglichsten Zeitpunkt Der Jünger hat gerade sein ganzes Vermögen verpasst kommt irgendwie so diese Hungersnoten dazu in die Geschichte.
00:11:35: Der jüngere versucht irgendwie zu überleben Ein nicht so toller Job und er bekommt auch nicht wirklich genug zum Leben.
00:11:46: Deswegen würde er eigentlich ganz gerne die Schoten von den Schweinen essen Und irgendwie kann man sich da glaube ich schon ein ganz gut vorstellen Er ist jetzt ziemlich tief gefallen, dass er dann nach einem Ausweg sucht Irgendwie einen Weg wo er wieder festen Boden unter den Füßen hat Wo er genug zu Essen hat.
00:12:05: In dieser Situation wo er gern nach dem ausweg suchts fällt ihm ein Hey!
00:12:10: Ich habe doch diese Familie die eigentlich eine sehr sichere Basis hatte, wo der Vater ist, den ich zum Vermögensgeber degradiert habe.
00:12:23: Aber er hat immer genug gehabt.
00:12:26: Da haben selbst die Leute, die bei ihm angestellt sind, die nicht zur Familie gehören, genug.
00:12:33: und was er dann spannenderweise nicht sagt ist ach ja lass mal wieder zurück nach zu Hotel Mama gehen und mich durchfüttern weil es ja eigentlich gar nix passiert in den letzten zwei Jahren sondern er sagt, Vater ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
00:12:52: Ich bin es nicht mehr wert deinen Sohn genannt zu
00:12:54: werden.".
00:12:56: Also das denkt er sich erst einmal dass er bis seinem Vater sagen muss, dass er sich erstmal entschuldigen muss wenn er dahin gehen würde.
00:13:06: Und tatsächlich wenn er da hingeht nachdem er willkommen geheißen wurde schon vom Vater dann sagt er das und spricht es aus dass er erstmal um Vergebung bittet Und das finde ich irgendwie recht bezeichnend.
00:13:24: Genau, was ich noch irgendwie daran interessant finde ist hier wird ja das Wort verwendet Ich habe mich gegen dich versündigt also dieses Wort Sünde und auch verstehen wir das Wort Sinde ja so ein bisschen als einen... Ich hab irgendwas Schlimmes gemacht!
00:13:42: Ich habe jemanden umgebracht, ich habe Geld gestohlen, Menschen wehgetan.
00:13:53: Das Wort Sünde, wo das herkommt ist eigentlich eher ein.
00:13:58: Wir sind getrennt von Gott.
00:14:00: Und diese Trennung von Gott kann durch etwas kommen was wir machen.
00:14:08: also wenn wir jemanden umbringen dann haben wir schon gegen einen Gebot vom Gott verstoßen wo vielleicht ja Gott dann auch sagt okay irgendwie steht es zwischen uns dass du das getan hast.
00:14:19: aber was es auch zwischen uns und Gott stehen kann ist dass wir sagen bepräosieren etwas anderes Lebensstil, dass wir unbedingt mit viel Geld aus dem Haus gehen wollen.
00:14:29: Dass wir ganz viel Spaß haben wollen und das Auskosten was wir hier in unserem Leben gerade haben.
00:14:41: Und dabei entfernen wir uns von Gott.
00:14:43: Dabei sehen wir hier eine Geschichte.
00:14:46: da geht der Sohn einfach weg von seinem Vater.
00:14:52: Das finde ich irgendwie schöner zu sehen.
00:14:55: okay ist es so ein?
00:14:57: Diese Entfernung von der Familie ist auch ein... Ich entferne mich von Gott.
00:15:05: Also irgendwie, okay das will ich nicht sagen.
00:15:09: Was ich damit sagen will ist, ich finde es irgendwie spannend hier so dieses Wort nochmal in der Form zu sehen, dieses Wort Sünde.
00:15:19: Ich habe mich gegen dich Vater versündigt im Sinne von ich bin von dir weggegangen und ja, habe dabei was falsch gemacht.
00:15:33: In dem Text wird noch mal explizit auch gesagt, okay ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich Vater versündigt.
00:15:47: Wenn man das ein bisschen genauer anschaut und auch genau auf diese Trennung irgendwie in Augenmerk legt dann ist es irgendwie schön zu sehen wie der Vater reagiert.
00:15:58: er sieht den Sohn von Weiten weg also vielleicht so als aber schon darauf gewartet hätte dass der Sohn vielleicht irgendwann wieder kommt und Ausschau gehalten hat.
00:16:07: Und als er ihn sieht dann rennt er ihm entgegen freut sich richtig, hey dieser Sohn kommt wieder die Trennung wird aufgehoben und er fällt ihm um den Hals voller Mitleid und küst ihn.
00:16:23: Und der Sohn bekennt dann nach dem er so begrüßt wurde bekänt er dass er sich von ihm entfernt hat das er sich abgewandt hat und entschuldigt sich dafür.
00:16:34: und da sagt der Vater nicht ah ja stimmt habe ich ganz vergessen das hat mir echt weh getan.
00:16:42: Ja, nee ich kann dich nicht mehr als Sohn akzeptieren.
00:16:45: Aber hier ist was Essen und dann zieh bitte weiter!
00:16:48: Weil du hast ja entschieden dass du nicht mehr hier sein willst das du nicht mit Teil der Familie sein willst sondern er sagt oder er freut sich einfach voll und ganz und sagt seinen Dienern hey gib ihm das Beste gewandt was wir haben.
00:17:02: Kleid ihn ein.
00:17:03: Er ist gerade vielleicht in Lumpen angekommen in irgendwelchen zerschlissenden Kleidern und er freute sich einfach so und sagt gib ihm Neues Gewandt aussieht, als ob er hierher gehört und gibt Ihnen einen Ring.
00:17:19: Damit er wieder zur Familie gehört.
00:17:23: Also gerade mit dem Ringen kann man davon ausgehen dass es sich um den Siegelring handelt so wie ich das verstehe.
00:17:28: und das würde bedeuten, dass der Vater sagt hey hier ist wieder du hast wieder das Recht Teil der Familie zu sein und auch wieder über dieses Vermögen was wir haben zu bestimmen Und... Das ist wirklich eine komplette Aufnahme wieder zurück in die Familie.
00:17:47: Worüber der Vater sich freut dass der Sohn zurückgekommen ist, dass er gesund zurückgekommen ist und er freut sich so sehr darüber da sein Fest veranstaltet.
00:17:57: Das beste Kalt wird geschlachtet!
00:17:59: Er rückt nicht, er freute sich einfach nur.
00:18:01: Für mich ist das ein schönes Bild für Vaterliche Liebe Und ich finde es auch irgendwie ganz cool dieses Gleichnis so zu lesen und mich ein bisschen darauf zu fokussieren Nicht zu versuchen den Vater jetzt mit Gott gleichzusetzen.
00:18:20: Alles was der Vater macht, göttliche Eigenschaften sind.
00:18:26: Weil wenn wir zum Beispiel angucken... Der Vater hat immer noch Sklaven zum Beispiel oder wie es jetzt hier eine Übersetzung hieß Knechte.
00:18:36: und ist das etwas wo daraus wir jetzt ziehen können dass Gott Sklaverei toll findet?
00:18:44: Nein würde ich nicht sagen!
00:18:46: Und deswegen finde ich es wichtig, dass wir uns eher darauf fokussieren.
00:18:48: okay was sind die Sachen uns die Geschichte als solches erzählt, ohne dass wir jetzt eine Person mit einer göttlichen Figur gleichsetzen.
00:18:59: Und für mich ist das diese Liebe und Freude, die der Vater dem Sohn gegenbringt, der weg war aber jetzt wiederkommt.
00:19:11: Das weiß ich auch im Reich Gottessee, wenn Gott jemanden sieht, der weggelaufen ist oder... noch nie wirklich bei ihm war und zu Gott dann zurückkehrt oder heimkehrt, dass sich Gott da einfach richtig drüber freut.
00:19:25: Dass es einen Riesen fest gibt wenn jemand entscheidet mit Gott wiederzugehen Und ich glaube das ist diese Geschichte einfach in einer alltäglichen verständlichen Art versucht rüberzubringen wie dieses Freude aussehen kann.
00:19:46: Genau Es gibt jetzt noch den Teil von diesem Gleichnis wo es schon gefeiert wird schon groß gefeiert wird und dass der jüngere Sohn wohlbehalten zurückgekehrt ist.
00:19:57: Und auch wieder in die Familie aufgenommen wurde, dann kommt aber der ältere Sohnt zurück, der ja als Erstgeborener der Haupterbe von der Familie ist.
00:20:09: Der ist immer da gewesen hat immer alle Anweisungen vom Vater befolgt.
00:20:15: Als er wiederkommt, ist er irritiert.
00:20:17: Warum ist eine Party im Haus?
00:20:18: Ich habe heute Morgen gar nichts davon gehört das wir hier heute ne Feier veranstalten wollen Und er wurde auch irgendwie nicht vom Feld zurückgerufen, so hey wir wollen uns jetzt feiern.
00:20:29: Wir wollen feiern.
00:20:29: dein Bruder ist wieder da sondern er kommt von alleine nach Hause und wundert sich ein bisschen.
00:20:36: Deswegen will er gar nicht so wirklich reingehen und auch nicht wirklich mitfeiern erstmal.
00:20:42: Dann fragt einen Angestellten was es eigentlich los?
00:20:46: Er bekommt erzählt dass sein Bruder zurück ist und deswegen gefeiert wird.
00:20:50: das beste Kalb geschlachtet wurde Das bekommt der Vater mit Dass er da irgendwie traurig drüber ist, dass er da nicht mitfeiern will und kommt deswegen raus.
00:21:03: Er erzählt ihm warum sie den Grund zum Feiern haben.
00:21:07: Der Jüngere ist zurück!
00:21:09: Und der Ältere ist enttäuscht.
00:21:10: Er hat immer gearbeitet für den Vater, er hat ihn immer unterstützt aber für ihn wurde nie eine Feier gefeiert... ...und er hat nicht mal mehr Angeboten bekommen irgendwie selber eine feier zu organisieren.
00:21:24: Und irgendwie finde ich es auch spannend das er dann sehr ausfallend über sein Bruder redet.
00:21:29: dieser Bruder dieser Mensch, der Geld mit Prostituierten verbracht hat.
00:21:35: Und ich finde das zeigt sehr seine Frustration auch irgendwie über dass er ja so viel dafür gegeben hat ein gutes Leben zu führen und der Bruder das nicht gemacht hat.
00:21:52: Obwohl er es nicht gemacht hatte, er trotzdem jetzt diese Feier gestellt bekommt, obwohl er ja nichts Gutes gemacht hat, er ist nur wiedergekommen.
00:22:02: Da will ich euch einfach mit ein bisschen reinnehmen was Das ist das, was ihr vielleicht schon mal erlebt habt.
00:22:08: Wo ihr das Gefühl habt, dass jemand anders gewertschätzt wurde und wo ihr eigentlich gerne zum Beispiel gewerkschätzt worden werdet.
00:22:20: Wo der Kollege, der seit zwei Jahren erst da ist und ihr seid schon seit fünf Jahren im Unternehmen und der andere bekommt die Gehaltserhöhung oder die neue Position weil er vielleicht irgendwie sehr viel Risiko behaftete Entscheidungen trifft, was irgendwie bedeuten kann.
00:22:43: Es kann viel schief gehen aber vielleicht hat er irgendwann mal Glück gehabt zwischendurch und dafür wird er belohnt und man hat so das Gefühl aber ich mache doch sichere Arbeit, ich mach gute Arbeit.
00:22:55: Ich bin schon solange dabei.
00:22:57: sollte nicht ich irgendwie hier mal gefeiert werden und vielleicht mehr Geld bekommen?
00:23:03: Da kann man sich irgendwie ärgern Und übertragen finde ich das auch spannend Sich zu fragen freuen wir uns wenn Menschen zu Gott kommen, wenn Menschen zu gott finden.
00:23:18: Vielleicht Menschen die irgendwie einen schwierigen Hintergrund hatten, die vielleicht Sachen im Leben gemacht haben, die Christen im Allgemeinen als verwerflich bezeichnen würden?
00:23:28: und das finde ich eine herausfordernde Frage Freuen wir uns da wirklich von ganzem Herzen dass diese Menschen zu Gotts kommen?
00:23:37: oder ist da so ein bisschen vielleicht Neid dabei?
00:23:41: Dass sie vielleicht auch ne krasse Bekehrungs-Story hatten Und was ich daran nie... Also ja, das finde ich mir herausfordernd.
00:23:54: Aber was ich da dran nie richtig cool finde ist wir können uns daran erinnern dass der Vater gesagt hat hey du hast schon die ganze Zeit Zugriff auf alles was ich hier hab Du kannst die ganze zeit feiern und du musst nicht darauf warten dass irgendwas besonderes oder irgendetwas schlechtes in deinem Leben passiert damit du danach was positives feiern kannst sondern dir gehört hier alles schon!
00:24:15: Du kannst immer feiern.
00:24:17: Das finde ich irgendwie sehr cool.
00:24:18: Und das ist auch nicht so, als ob die Mittel limitiert sind dass man nur eine Feier feiern kann weil dann das Maskal weg ist sondern im Gottesreich gibt es über genug und das finde ich irgendwie sehr toll.
00:24:36: Genau!
00:24:37: Ich würde euch jetzt noch so sagen wir mal fünfzehn Minuten geben, dass ihr euch einfach untereinander austauschen könnt wie's euch mit dem Gleichnis geht?
00:24:46: Das waren jetzt meine Gedanken zu dem Gleichniss.
00:24:48: vielleicht Habt ihr ganz andere Gedanken zu dem Gleichnis?
00:24:51: Vielleicht löst es bei euch was ganz anderes aus.
00:24:55: Ihr könnt euch so ein Dreier bis Vierer Gruppen zusammen tun, einfach.
00:25:01: ich habe ein paar Fragen wo die als vielleicht Anstoß benutzen können um darüber zu reden und dann ja ist auch schön wenn ihr einfach kurz füreinander noch betet am Schluss wo vielleicht Sachen praktisch in eurem Leben sind die ihr gerne vor Gott bringen wollt.
00:25:18: Die erste Frage die ich euch mit geben will ist, was bedeutet es für dich umzukehren zu Gott?
00:25:25: Was hat das irgendwie für dich für eine Bedeutung?
00:25:28: hast du schon erlebt dass du irgendwie selber umgekehrt bist oder dass Personen in deinem Umfeld zu Gott umgekehrt sind?
00:25:36: und Eine weitere Frage ist Hast Du schon mal erlebt wie Gottes Liebe sich anfühlt.
00:25:44: Hast Du das irgendwie schon Mal in Deinem Leben gespürt.
00:25:48: Hast du das so überschwänglich erlebt wie der Sohn der zurückkehrt?
00:25:56: Und die dritte Frage ist, hast du schon mal die Erfahrung gemacht?
00:25:59: Dass du irgendwie vielleicht Sorgen hast dass in Gottes Reich jemand mehr beschenkt wird als du.
00:26:05: Dass irgendjemand besser gestellt ist in Gottesreich als du und ändert das Gleichnis da irgendwie deinen Blick darauf oder eher nicht.
00:26:16: Du dürft euch jetzt dann in die Gruppen zusammentun und ich glaube wir spielen ein bisschen Musik wenn es wieder so weit ist, dass wir weiter machen.
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