vierfaches Ackerfeld | Joe
Shownotes
Bibeltext: Markus 4,13-20
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Transkript anzeigen
00:00:00: Guten Morgen noch mal.
00:00:04: Ich bin Joe, ich darf heute morgen ein paar Gedanken zum Bibeltexte heute im Sommerhaft steht mit euch teilen.
00:00:14: Vor zwei Wochen hat Janik mit uns eine Einleitung zum Thema Gleichnisse gemacht und da haben wir gehört Gleichnisse nicht wie ein Rätsel gelöst werden können, dass es nicht die eine richtige Erklärung für einen Gleichnis gibt.
00:00:33: und ja das ist die Bedeutung von Gleichnissen über ihre einfachen Worte hinausgeht.
00:00:39: Falls du das verpasst hast, hör dir das unbedingt nochmal.
00:00:44: in unserem Podcast nach da kannst du auch den Impuls von Ruth vor letzter Woche nachhören hat ihr Gedanken geteilt zum Gleichness.
00:00:53: Dafür, dass es nicht die eine Erklärung für ein Gleichnis gibt fand ich es umso spannender in der Vorbereitung das Jesus für das Gleichnis mit dem wir uns heute beschäftigen.
00:01:09: Die Erklärungen gleich mitliefert.
00:01:13: Tatsächlich wollen wir auch genau diese Erklärungsanschauung und nicht des Gleichnisses wie Jesus zuerst erzählt.
00:01:22: Und zwar geht's heute um das Gleichness vom vierfachen Ackerfeld.
00:01:26: Dazu lese ich gleich mit uns den Text, der steht in Markus Vier die Pferse Dreizehn bis Zwanzig.
00:01:32: Du dürft ihr auch gerne in eurer Bibel aufschlagen oder in der App wenn ihr die dabei habt.
00:01:38: aber vorher wollte ich noch mal kurz mit uns dem Kontext aus den Fersen davor durchgehen falls das Gleichnis nicht kennst oder ja auch Anfallsaufrichtung damit wir leichter verstehen und die Connections machen können worauf Jesus sich da bezieht.
00:01:56: Und zwar ist es so, dass Jesus eine große Menge von Menschen lehrt.
00:02:00: So viele tatsächlich, das er mit einem Boot auf den See rausfährt damit er zu den Menschen sprechen kann die am Ufer sich versammelt haben, damit möglichst viele ihn hören können.
00:02:12: Genau und wir lesen dann auch im zweiten Vers von Markus Vier, da sehr sie vieles in Gleichnissen lehrte.
00:02:19: Dann folgt in den Versen drei bis acht des Gleichnis, das ich kurz vorlese gesagt Jesus.
00:02:27: Hört, der Sermann ging aus um zu sehen und beim Sehen geschah es das Etliches auf den Weg fiel und die Vögel kamen und fraßen es.
00:02:36: Anderes viel auf felsigen Boden wo es nicht viel Erde fand und es ging so gleich auf weil die Erde nicht tief genug war und als die Sonne aufging wurde es versenkt.
00:02:46: und weil es keine Wurzeln hatte verdorptes anderes viel unter die Dornen und die Dörnen schossen auf und erstickten es und es brachte keine Frucht.
00:02:57: Wieder anderes fiel auf guten Boden, und brachte
00:02:59: Frucht.".
00:03:00: Es ging auf und wuchs und das eine trug dreißigfach, das andere sechzigfach, dass dritte hundertfach.
00:03:08: Genau!
00:03:08: Und da geht's eben weiter, dass Jesus uns seine zwölf Jünger irgendwann alleine waren und als sie so unter sich sind dann fragen die Jüngere ihn nach der Bedeutung von dem Gleichnis.
00:03:20: Da beginnt dann der eigentliche Text mit dem wir uns heute beschäftigen... Wie gesagt, Markus vier, dreizehn bis zwanzig.
00:03:27: Und er sagte zu ihnen dieses Gleichnis versteht ihr nicht.
00:03:32: wie wollt ihr dann die Gleichnisse überhaupt verstehen?
00:03:35: Der Sähmann säht das Wort.
00:03:37: Die auf dem Weg aber sind die bei denen das Wort gesät wird doch wenn sie es gehört haben kommt zugleich der Satan und nimmt das Wort weg dass ihn sie gesät ist und die auch felsigen Boden gesetzt sind.
00:03:50: Das sind die, welche das Wort, wenn sie es gehört haben, sogleich freudig aufnehmen.
00:03:56: Doch Sie haben keine Wurzeln sondern sind unbeständig und wenn es danach zu Bedrängnis oder Verfolgung kommt um des Wortes Willen kommen sie gleich zu Fall.
00:04:06: Und wieder andere sind die welcher unter die Dornen gesät sind.
00:04:11: Das sind Die, welche dass Wort gehört haben.
00:04:14: doch die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum und die Gier nach all den anderen Dingen dringen in sie ein, und ersticken das Wort.
00:04:22: Und es bleibt ohne
00:04:23: Frucht.".
00:04:25: Die auf guten Boden gesetzt sind – das sind jene welche das Wort hören und aufnehmen und Frucht tragen.
00:04:31: Das eine dreißigfach, das andere sechzigfach, dass drittehundertfach.
00:04:39: Meine erste Gedanke als ich den Text gelesen habe war, dass Jesus hier einen recht drastischen Einstieg wählt.
00:04:47: Das versteht ihr nicht.
00:04:48: Wir wollen dir dann die Gleichnisse überhaupt verstehen nach dem Motto, was ist los mit euch?
00:04:54: Aber ich glaube, was Jesus damit sagen will, ist dass er mit diesem Gleichnis nicht einfach nur umschreiben will wie das Wort Gottes auf Menschen wirkt sondern ja, das es eine Einleitung und auch ein Erinnerung für alle Menschen ist, was für eine Wirkung des Wort Gottes in unserem Leben oder haben kann.
00:05:18: Was mir aufgefallen ist, dass Jesus hier so vier Stufen beschreibt, auch irgendwie aufeinander aufbauen.
00:05:27: Da ist zuerst das Wort, das auf den Weg fällt und vom Satan weggenommen wird – es die Saat, die direkt von den Vögeln gefressen wird.
00:05:37: Und hier wird glaube ich das Wort Gottes eigentlich gar nicht gehört.
00:05:41: Dieses Gleichnis gibt es auch in Lukas und in Matthäus Evangelium.
00:05:45: Und im Matthäus XIII, wo es auch steht, steht, wenn jemand das Wort vom Reich hört und es nicht
00:05:52: versteht.".
00:05:55: Ja, ich glaube da hatte ich irgendwie so den Gedanken, dass es eine Haltung ist, ja, ich höre nicht zu!
00:06:03: Ich will das eigentlich auch nicht verstehen.
00:06:05: Lass mich damit infrieden.
00:06:09: um in diesem Bild zu bleiben, dass so ein Weg auch gar kein Ackerboden ist.
00:06:14: Das ist irgendwie ein Stück Land das einen ganz anderen Zweck hat.
00:06:16: Das will gar nicht wenn man so möchte, dass etwas in es eingesät wird.
00:06:24: Die nächste Stufe ist dann der Felsi-Geboden.
00:06:27: Das sind schon Fläche die den Zweck haben bestellt zu werden aber hier gibt es keine Nährstoffe für die Saar zu wachsen.
00:06:36: Jesus spricht hier, also benutzt die Worte Bedrängnis und Verfolgung und das sind zwei Begriffe, die finde ich sehr viel Gewicht haben und wo ich persönlich instinktiv auch oft denke dass es mit mir nichts zu tun hat weil ich dem nicht ausgesetzt bin.
00:06:53: wir haben ja das große Glück in einem Land zu leben wo es nicht nur Religionsfreiheit gibt sondern auch ganz viele Rechte zum Thema Religion festgeschrieben sind im Gesetz.
00:07:07: Aber ein Gedanke, den ich bei dem Bild hatte war auch dass der Fels Dinge in meinem Leben sein können wo ich mich dagegen wäre das Gott da Raum einnimmt.
00:07:18: Dass sich ja nicht zulassen, dass Gottes Wort da Wurzeln schlägt, dass die Wurzen sich ausbreiten wollen aber ja da eben Fels ist, dass da Steine sind, wo die nicht durchkommen.
00:07:31: Die nächste Stufe, die dritte Das sind die Dornen, die das Wort ersticken.
00:07:39: Ich muss sagen ich finde das persönlich am herausforderndsten von diesen vier Stufen weil für mich der Fels so ein Teil des Bodens ist.
00:07:54: Der ist Teil von meinem Leben und es fühlt sich irgendwie so an als hätte ich da Einfluss drauf wenn ich das möchte.
00:08:01: aber die Doren sind ja eine Pflanze wie das Saatgut.
00:08:06: die kann jemand in mich reinsehen und wenn es der Wind ist, der irgendwelche Samen rüberträgt.
00:08:12: Und das fühlt sich so an wie Umstände im Leben, die ich nicht kontrollieren kann.
00:08:18: Jesus sagt in seiner Erklärung nennt er unter anderem ja die Sorgen dieser Welt.
00:08:25: Ich weiß nicht ob du in deinem Leben schon mal probiert hast Brumbeerhecken klein zu halten oder auszureißen?
00:08:37: von dem Haus, in dem unsere Wohnung ist.
00:08:39: Da wachsen auf den Nachbargrundstück Brombeeren Und der Hinterhof, das ist einfach Beton.
00:08:45: Da gibt es nicht mal Erde in der irgendwas wachsen könnte.
00:08:49: Aber diese Brombeeren werden zweimal im Jahr abgeschnitten.
00:08:52: Man kann den Firmlich dabei zugucken wie sie diesen Hof wieder einnehmen und über die Mauern wachsen.
00:08:58: Die Wuchern und Ranken meterweise in wenigen Wochen.
00:09:02: Wenn man sie nicht abschneiden würde würden Sie den ganzen Hof einnehmen.
00:09:05: Wir hatten glaube ich einmal sogar schon den Gedanken dass nicht mehr lange dauert bis sie zu unserem Balkon hoch klettern.
00:09:12: Und ich glaube so ist es auch mit den Sorgen dieser Welt, aber auch mit dem ja was Jesus noch aufzählt.
00:09:17: Mit dem trügerischen Reichtum und der Gier nahe all den anderen Dingen mit der Angst zu kurzzukommen.
00:09:26: Ja das sind Dinge die kommen immer wieder und die können wir versuchen abzuschneiden und auszureißen.
00:09:34: Ich glaube das einfach eine Aufforderung oder ja so habe ich es irgendwie verstanden wachsam zu sein und aufzupassen und diese Dornen klein zu halten Und Gott auch einfach zu bitten, dass er vielleicht nicht nur einen Sehmann schickt sondern uns auch ein Feldarbeiter schickt der die Ängste abschneidet und es hilft das im Zaum zu halten.
00:09:59: Zu guter Letzt!
00:10:00: Die vierte Stufe ist der gute Boden der das Wort aufnimmt und Frucht trägt wo sich das Wort Gottes voll entfalten kann Und ich glaube, das ist da wo wir Gottes Wort Raum geben.
00:10:14: Wo wir ja bewusst vielleicht auch den Boden vorbereiten, wo wir im Vorfeld zum Sähen Steine ausgraben und Hecken ausreißen.
00:10:27: Das ist auch Arbeit diesen Boden vorzubereiten.
00:10:33: aber ich glaube wir dürfen auch wissen dass wir diese Arbeit nicht allein machen müssen.
00:10:38: Ja, Gott die auch bringen dürfen und den bitten dürfen uns zu helfen.
00:10:44: Wenn ich früher dieses Gleichnis gelesen habe dann war einer der Gedanken die mir oft zu Beginn gekommen ist Ich hoffe ich bin der gute Boden Und nicht der Dornboden oder der Steinboden weil das für mich immer sowas endgültiges hatte wenn ich das gelesen hab so ein bisschen was von der Lotterie dass ich gedacht habe Ich habe da ja gar keinen Einfluss drauf, entweder es geht auf oder es wird erstickt.
00:11:16: Aber ich hab versucht noch mal voll neu an diesen Text ranzugehen und den Aufmich wirken zu lassen.
00:11:23: Und wenn ich dieses Bild von dem Seemann so auf mich wirken lasse dann ist auch eines der Dinge die mir da in den Sinn kommen dass ein Sehmann Ja, sein Feld nicht ein einziges Mal bestellt sondern immer wieder.
00:11:39: Dass das ein Zyklus ist der sich immer wieder wiederholt dass der Boden vorbereitet wird, gesät wird, geerntet wird und es dann wieder von vorne anfängt.
00:11:52: Das Wort Gottes genauso immer wieder auch in unser Leben kommt gar nicht mit so einer Angst auch daran gehen müssen an sowas entgültiges, dass wir entweder gewinnen oder verlieren.
00:12:10: Der Boden kann sich verändern und da wo in der letzten Saison felsiger oder steiniger Boden war, dann kann die Saison auch guter Boden sein.
00:12:22: Dornenhecken können ausgerissen werden damit guter Ackerboden besteht Felsen können ausgegraben werden Und sogar Wege können verlegt werden, wenn zum Beispiel zwei Felder zusammengelegt werden.
00:12:37: Das war ein Gedanke der mir wirklich Hoffnung gegeben hat auch so für mein eigenes Leben.
00:12:47: Teil vom Sommerprogramm ist das es nur einen Kurznimmholz gibt und danach noch ein paar Fragen.
00:12:54: Ihr dürft euch gerne jetzt ... nicht wenn ihr, sondern so wie ihr sitzt in Gruppen von drei bis vier Leuten zusammenfinden.
00:13:06: Und ja ich habe es so als Fragen gedacht dass wir uns die Frage stellen können wo fällsiger Boden in unserem Leben ist?
00:13:17: Wo Wurzeln sich vielleicht ausbreiten wollen aber auf eine Barriere stoßen die wir aufbauen oder Ängste, die Saat ersticken wollen.
00:13:31: und vielleicht auch der Gedanke so was ich an Gott abgeben will.
00:13:37: Ihr dürft gerne in den Gruppen erstmal für euch überlegen und euch Gedanken machen.
00:13:44: Ja, Gott fragen!
00:13:46: Und wenn es danach etwas gibt, das ihr irgendwie mit den anderen zwei drei Leuten in eine Gruppe teilen wollt dann könnt ihr das gern tun wo er so das Bedürfnis hat.
00:13:59: Genau und wenn die Zeit um ist, so circa fünfzehn Minuten dann wird Domi mit uns noch ein Lied singen.
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