selbstwachsende Saat | Ruth

Shownotes

Bibeltext: Markus 4,26-29

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00:00:00: Ich habe es gerade eben schon gesagt, wir sind eigentlich letzte Woche schon gestartet mit unserer Sommerserie Ein Sommer voller Gleichnisse.

00:00:10: Und ich hab gerade so einen lieb gedacht und das ist nur eine kurze... fares in dem Lied, wo jemand denkt so ich würde alles dafür tauschen einmal so eine Zeitreise zu machen und einen deinen Füßen zu sitzen Jesus und dir zuzuhören wenn du Geschichten erzählst.

00:00:27: Und das finde ich das coole in unserem Sommerprogramm dass wir keine Zeitreisen machen aber dass wir uns Zeit nehmen um diesen Gleichnissen und den Geschichten zu hören die Jesus erzählt hat.

00:00:39: Janik hat uns letzte Woche schon mit reingenommen Was ist Reich Gottes?

00:00:47: Was erzählt Jesus eigentlich für Gleichnisse, warum erzählt Jesus' Gleichnisse.

00:00:51: Falls du die Predigt verpasst hast, hör dir richtig gerne nochmal nach!

00:00:54: Es gibt dir als Podcast und zum Start möchte ich uns so drei Tipps noch mal mitgeben, die Janik letzte Woche gesagt hat, die ich richtig gut fand und an denen ich mich langhangeln möchte.

00:01:10: Das erste war Gleichnisse sind keine Rätsel, sondern ein Bild was wir uns anschauen können oder ein Lied den wir zuhören.

00:01:16: Wo wir einfach mal hinhören, einfach mal uns das anschauen und einfach mal gucken okay was erzählt die Geschichte eigentlich?

00:01:23: Und nicht so ah welchen Kot müssen wir knacken?

00:01:26: Was steht dahinter?

00:01:27: Was steckt hinter der Geschichte?

00:01:29: Was können wir so zwischen den Zeilen lesen?

00:01:31: Sondern einfach mal lesen was da ist weil das reicht Gottes erklärt oder gelöst, oder so in Rätseln entschlüsselt werden muss.

00:01:40: Sondern das Reich Gottes ist was wir erleben dürfen.

00:01:45: Das zweite ist, was ich mir mitgenommen habe und was sich uns heute noch einmal mitgeben möchte – dass Gleichnisse die Jesus erzählt immer im echten Leben spielen.

00:01:53: Es sind immer Geschichten, die Jesus erzählte, die irgendwie aus der Lebensrealität von den Menschen gegriffen sind, die vielleicht Gefühle aufkommen lassen, die Emotionen auslösen die vielleicht gut oder nicht so gut schmecken.

00:02:06: Ich habe eine Freundin, die manchmal sagt oh das schmeckt mir gerade gut!

00:02:10: Vielleicht schmeckt euch das Gleichnis heute gerade gut?

00:02:12: Vielleicht schmeckts euch auch gar

00:02:13: nicht?!

00:02:15: Mal schauen.

00:02:16: und das dritte ist dass Gleichnisse keine Antwort geben auf die Frage oder keine ganz konkrete Antwort geben, die sich so runter deklinieren lässt was ist Reich Gottes eigentlich?

00:02:29: was muss ich jetzt eins zu eins tun, sondern dass Gleichnisse in Weg sind und uns mit einladen oder uns Raum geben.

00:02:37: Uns darüber auszutauschen, uns Gedanken zu machen, miteinander zu reden und vielleicht auch mit Gott zu reden ins Gebet zu gehen.

00:02:51: So!

00:02:52: Und dann starten wir jetzt endlich richtig mit dem ersten Gleichnis für diese Sommerserie.

00:02:56: Und zwar lese ich vor aus Markus vier Die Ferse XXV bis XXIX und wenn du magst, kannst du mitlesen.

00:03:04: Du darfst aber auch einfach sitzen bleiben, dich zurücklehnen, zuhören.

00:03:10: der Geschichte die Jesus erzählt hat.

00:03:15: Und Jesus sprach Mit dem Reich Gottes ist es so wie wenn einer Samen aufs Land wirft Er schläft und steht auf Nacht und Tag Und er samensprost und wächst in Poa.

00:03:29: Er weiß nicht wie.

00:03:31: Von selbst bringt die Erde Frucht Zuerst den Hallen, dann die Ehre.

00:03:37: Dann das volle Korn in der

00:03:39: Ehre.".

00:03:40: Wenn aber die Frucht es zulässt so schickt er sogleich die Sichel denn die Ernte ist da.

00:03:46: Das ist ein relativ kurzes Gleichnis und ich habe gerade gesagt so die erste Tipp war zuhören.

00:04:07: nicht direkt losrezeln sondern einfach mal hinhören.

00:04:10: was für eine Geschichte erzählt Jesus da?

00:04:12: Und deswegen lese ich sie noch ein zweites Mal vor Und möchte ich einladen, schon mal darüber nachzudenken.

00:04:20: Wo begegnet ihr in dem Text vielleicht Gott?

00:04:23: Wo begeignet dir Gerechtigkeit oder Befreiung oder wo nicht?

00:04:26: Das sind Fragen die wir uns stellen können wenn wir so Gleichnisse lesen.

00:04:31: und ich lese es noch einmal vor Vielleicht löst das schon irgendwas in dir aus.

00:04:35: Vielleicht aber auch gar nicht!

00:04:37: Und hier ist das Sprach.

00:04:38: mit dem Reich Gottes ist es so wie wenn einer Samen aufs Land wirft er schläft und steht auf Nacht und Tag.

00:04:46: Und der Samen sprost, wächst und pohr.

00:04:49: Er weiß nicht wie.

00:04:51: Von selbst bringt die Erde Frucht Zuerst den Halm Dann die Ehre dann das volle Korn in der Ehre.

00:04:58: Wenn aber die Frucht es zulässt Schickt er so gleich die Sichel Denn die Ernte ist da.

00:05:12: Und ich habe euch einfach ein paar Gedanken mitgebracht Die es mir ausgelöst hat Und dachte ich teile die Sohn Mit euch und will ein bisschen darüber reden, was die Gefühle oder die Assoziation in mir auslöst.

00:05:27: Was schmeckt an dem Gleichen?

00:05:30: Das sind für mich drei Punkte.

00:05:32: Der wirft einer Samen aufs Land, der geht so rum und hat seinen Acker und streut halt aus.

00:05:39: Großflächig, vielleicht sogar großzügig... Das ist nicht so, dass der da seine Radieschen setzt und einen Setzkasten hat wo ganz bisschen Erde drin ist.

00:05:48: Und in jedes Arm Loch kommt zu einem Arm rein sondern er wirft es einfach auf den Acker.

00:05:57: Dann schläft er und steht auf und das vergeht eine Zeit.

00:06:01: Der Alltag passiert einfach.

00:06:03: Vielleicht denkt er auch dran aber er ist nicht jeden Tag an dem Feld arbeitet da.

00:06:10: Er geht jetzt nicht jeden Tag hin und gießt es oder jettet Unkraut, oder dünkt es dreimal am Tag oder steht da und sagt ja schneller wachs schneller wax schneller komm schon noch!

00:06:20: Und ich sehe immer noch nix.

00:06:21: und jetzt wachst doch so.

00:06:22: davon ist gar nicht die Rede sondern das was da steht ist von selbst bringt die Erde Frucht und er weiß nicht wie es geschieht.

00:06:33: und dann das erste was man sieht ist ein Hallen.

00:06:36: und ich weiß nicht ob von euch schon mal jemand so einen Ackerfeld gesehen hat wo so das erste Getreide anfängt zu wachsen.

00:06:44: Ich bin aufgewachsen mit einer Oma, die auf dem Bauernhof gewohnt hat und ich habe das oft gesehen und ich hab oft gedacht oh da wächst halt Gras!

00:06:54: Also ich habe da sogar mal Fußball mit Geschwistern drauf gespielt und mich richtig mit den Bauern angelegt, weil ich dachte so ja ist halt eine Wiese kann man gut Fußball drauf spielen.

00:07:03: Von Getreide und von Ernte und von ah da kann man vielleicht irgendwann mal Prod drausbacken ist in dem Moment wenn der erste Hallen rauskommt noch gar nicht viel zu sehen.

00:07:14: Und das was dann steht zur ersten Halle dann die Ehre.

00:07:19: Dann kommt so ne Ehre die da wächst aber da ist am Anfang noch gar nichts drinne.

00:07:24: Da denkt man vielleicht so ah jetzt wächst da was?

00:07:27: Aber da ist noch gar keine Frucht drin, es ist nur so eine leere Hülle oder vielleicht ein leeres Versprechen.

00:07:32: Und das was ich mir aus dem Text mitnehme, ist aber so Geduld zu haben weil dann wächst das Follocorn in der Ehre und die wächst nicht als erstes.

00:07:46: und so gleich schickt er sich zur Ernte wenn es reif ist, denn die Frucht des zulässt.

00:07:59: Dass das eine was das in mir ausgelöst hat... Das zweite.

00:08:04: Vielleicht ist es ein bisschen weit hergeholt, aber das war meine erste Assoziation als ich den Text gelesen habe.

00:08:09: Dass ich dachte... Ach krass!

00:08:11: Das klingt ja richtig easy.

00:08:13: Also der sieht halt aus und dann wächst es?

00:08:16: Ja und dann erntet er das.

00:08:17: Ich weiß nicht wie er von euch einen Garten hat und vielleicht Gemüse anbaut oder Blumen oder was auch immer.

00:08:24: Das ist meistens nicht meine Realität oder mein Leben.

00:08:27: dass sich etwas aussieht und nach einem irgendwann nochmal gucken und denken kann ich ernten ist gut gewachsen, voll schön.

00:08:37: Das was mehr so meine Realität ist auch eine Bibelgeschichte an die musste ich denken und zwar aus erster Mose drei für siebzehn Adam und Eva die im Paradies waren und ja Long Story.

00:08:51: aber das woran ich denken musste ist dieses so ihr habt nicht das gemacht was ihr solltet oder euch nicht das so an das Gute gehalten, was ich euch vorgegeben habe.

00:09:01: Und deswegen sei der Acker verflucht um Deine Dwellen mit Mühsaal sollst du dich von ihm nähren dein Leben

00:09:09: lang.".

00:09:10: Ich finde es so krass weil das Gleichnis, was Jesus erzählt steht dazu im kompletten Kontrast.

00:09:15: da ist keine Rede vom Mühsal, kein Rede von einem verfluchten Acker wo's einem schwer fällt sich am Leben zu halten.

00:09:23: Das Reich Gottes von dem Jesus erzählt nicht Nicht mühsal und nicht schwer, nicht ein verfluchtes Leben.

00:09:29: Sondern das schon auch Arbeit, dass schon auch Seen aber das eben auch Ernten und die Ernte einfahren dürfen von dem was man gesehen hat.

00:09:42: Und das dritte was ich erzählen wollte oder was ich uns mitgeben wollte ist eine wie im Himmel Moment den ich dieses Jahr schon erleben durfte.

00:09:54: Vielleicht habt ihr euch vom Visionsantag ja diese Hälfte mitgenommen, vielleicht habt ihr das aufgeschrieben auch schon Geschichten die ihr erlebt habt oder Erlebnisse kleine und große wie im Himmelmomente.

00:10:05: Und ein Wie im Himmeln Moment den möchte ich mit euch teilen.

00:10:08: und zwar war es im Februar schon mal richtig warm Und richtig schön sonnig.

00:10:13: Wir haben so einen Schrebergarten mit ein paar Freunden an der Saar und ich war richtig motiviert, bin in den Schrebergarten geradelt und habe das komplett hochbeet leer gemacht, hab neuen Kompost reingemacht, neue Erdere reingemecht, hab es ausgesät und dachte zu erster Schritt im Garten, ich bin richtig motivierend für dieses Gartenjahr!

00:10:31: Dann ist der Alltag dazwischen gekommen mehrere Wochen.

00:10:38: Ich habe nicht nochmal einen Kalender nachgeguckt, aber wahrscheinlich haben wir uns zu Ende März Anfang April Mitte April noch mal so im Garten getroffen mit allen die so beteiligt sind um so zu überlegen wer macht welches Beet?

00:10:49: Wer will wo was machen?

00:10:52: Was ist vielleicht noch frei?

00:10:54: und wie waren sie am Garten?

00:10:56: und ich dachte so ja krass das sind ja Radieschen in meinem Beet gewachsen voll cool!

00:11:01: Ich hab gar nichts gemacht außer diese Samen da so reingesehen und es war für mich So ein schöner Moment zu sehen so, boah ich habe einfach was gesehen und es ist gewachsen.

00:11:12: Ich weiß nicht wie weil ich stand nicht die ganze Zeit nebender dran.

00:11:15: Ich hab's nicht gegossen.

00:11:17: ja ich habe so vielleicht das wichtigste was es gebraucht hat dass der Samen in die Erde kommt gemacht.

00:11:23: aber all das danach die Sonne den Regen Das hat die Erde von selbst wachsen lassen oder hat Gott von selbst Wachsen lassen Und ich durfte diese Radieschen ernten und genießen.

00:11:35: Und es war voll das riesen Geschenk für mich, auch wenn's vielleicht für dich ganz klein klingt!

00:11:45: Das waren meine Gedanken zu dem Gleichnis, dass wir heute dran waren und ich habe zum Anfang gesagt diese drei Tipps wie wir mit Gleichnissen umgehen oder wie wir Gleichnisse lesen können kein Rätsel sondern erst mal zuhören.

00:12:01: Das haben wir gemacht dann Gleichnisse sind Geschichten aus dem echten Leben.

00:12:06: Was löst das in mir aus?

00:12:07: Ich habe euch ein bisschen mit reingenommen, was es in mir Auslöst.

00:12:10: Und das Dritte war Gleichnisse geben keine klare Antwort sondern Raum zum Gespräch und deswegen wollen wir jetzt aber auch die nächsten Sonntage immer im Anschluss an den Impuls Raum zum Gespräch haben.

00:12:22: Und ich hab uns zwei Fragen mitgebracht und ihr dürft euch gleich einfach zu zweit oder zu dritt wie ihr sitzt so zusammen finden und ein bisschen darüber austauschen werden zehn bis fünfzehn Minuten noch Zeit haben.

00:12:43: Ihr könnt darüber reden, welche Gefühle hat es in euch ausgelöst?

00:12:47: Ihr könnt auch zum Abschluss noch zusammenbeten wenn's irgendwie was gibt wo ihr zusammen beten wollt.

00:12:52: und die Frage, die ich euch mitgeben möchte ist Wo habe ich in Hoffnung auf Gott vielleicht etwas gesehen und sehe bis jetzt nur so ein krass was wächst oder so eine leere Ehre?

00:13:02: Wo braucht es vielleicht noch... Oder ja, wo ist das dass was ich sehe?

00:13:06: Wo brauche ich vielleicht die Ermutigung, einfach Geduld zu haben und zu warten dass auch das volle Korn in der Ehre wächst.

00:13:12: Und dann das zweite ist welche Gefühle und Gedanken löst das Gleichnis in mir aus?

00:13:18: Wo sehe ich Gott da drin?

00:13:20: oder wo sehe ich gott auch gar nicht da drin?

00:13:24: Bevor wir uns gleich austauschen können erlese ich das Gleichnissen noch ein drittes Mal vor und dann seid ihr eingeladen einfach miteinander ins Gespräch zu kommen.

00:13:34: Und Jesus sprach Mit dem Reich Gottes.

00:13:36: ist es so, wie wenn einer Samen aufs Land wirft.

00:13:40: Er schläft und steht auf Nacht und Tag Und der Same sprost und wächst im Poer – er weiß nicht weh.

00:13:48: Von selbst bringt die Erde Frucht Zuerst in Hallen dann die Ehre Dann das volle Korn in der Ära.

00:13:55: Wenn aber die Frucht es zulässt Schickt ihr sogleich die Sichel Denn die Ernte ist da.

00:14:01: Viel Spaß beim ins Gespräch kommen!

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