extra Stuhl | Jannik Panter
Shownotes
Bibeltext: Lukasevangelium 14
KIRCHE DIE BEWEGT ist eine Initiative der EfG Saarbrücken. Wenn du die Arbeit von KIRCHE DIE BEWEGT unterstützen möchtest, dann spende gerne auf unser Konto. Mehr Infos findest du auf unserer Website kirche-die-bewegt.de
Transkript anzeigen
00:00:00: In unserer aktuellen Themenreihe himmlisch feiern beschäftigen wir uns mit Feiern, weil das Feiern und das Partyfeiern in der Bibel immer wieder in Verbindung steht zu dem Reich Gottes.
00:00:13: Zu der Realität die Gott irgendwie schafft und schaffen will ja zudem was Gott vor hat mit deinem Leben und meinem Leben.
00:00:23: Und heute geht es um das Thema extra Stuhl.
00:00:27: und heute beschäftigen wir uns mit einem Kapitel in der Bibel, an dem wir nicht vorbei gehen können wenn wir uns damit feiern beschäftigen.
00:00:37: Dafür müssen wir ein bisschen die Rolle des Gastgebers oder der Gastgeberin schlüpfen.
00:00:43: Darum soll es heute gehen dass wir so als in der Auseinandersetzung mit diesem Kapitel uns eben diese Rolle begeben und zwar geht's um das vierzehnte Kapitel im Lukas Evangelium wo es eigentlich Ganz viel darum geht, wie ist es Gas zu sein?
00:00:58: Wie ist es Gastgeber-Gastgeberin zu sein.
00:01:02: Und dieses Kapitel fängt damit an dass Jesus eingeladen wird bei einem Schriftgelerden einem sogenannten Farisäer, also so ein Schriftgelehrter der hoch angesehen ist.
00:01:12: Der auch irgendwie gebildet ist und er macht einen Feier zum Gast mal und hat irgendwie aufgetischt und ein bisschen Wein gekauft und hat einfach Leute gefragt.
00:01:20: So ein paar Freunde von ihm die auch schriftgelehnt sind und irgendwie Leute sind bei ihm zu Hause und eben auch Jesus.
00:01:26: Und es ist so dass in diesem Haus von diesem Schrift gelehrten auch ein Mann ist, der irgendwie eine körperliche Erkrankung hat und Jesus begegnet ihn und sieht auch das er darunter leidet und heilt ihnen von dieser Krankheit.
00:01:39: Und die anderen Schriftgelehrten, die da irgendwie am Start sind fangen dann an miteinander darüber zu diskutieren ob das so wie Jesus das gemacht hat?
00:01:48: Ob es irgendwie in Ordnung ist.
00:01:50: und dieses fängt an mit ihnen ins Gespräch zu kommen und wendet sich irgendwann dem Gastgeber zu.
00:01:59: Ich lese euch jetzt vor aus im Lukas-Erfenkelung Kapitel Zudem aber, der ihn eingeladen hatte, sagte Jesus wenn du einen Mittagessen oder Abendessen gibst so lade weder deine Freunde ein.
00:02:17: Noch deinen Brüder noch deine Verwandten noch dein reich Nachbarn damit sie nicht gegen Recht halten und ich ihreseits wieder einladen.
00:02:26: Nein!
00:02:27: Wenn Du einen Gast mal gibst dann lade ein Arme verletzte Lame und blinde Und du wirst selig sein.
00:02:38: Und selig hört es jetzt ein bisschen so... Ah, das hättest du mit Flügelchen selig?
00:02:42: Selig sein heißt eigentlich nur sowas wie glückselig.
00:02:45: Irgendwas ist irgendwie glücklich!
00:02:46: Du hast Grund haben zu Freude und ihr würdest gut gehen.
00:02:49: Du wirst gelich sein.
00:02:51: Weil, warum wirst du selig sind?
00:02:53: Weil sie nichts haben, ist dir zu vergelten Denn es wird dir vergolden werden in der Auferstehung der Gerechten Also in dieser Realität Gottes in dem was in diesem Plan Gottes, was Gott vor hat dieses Reich Gottes da wird es dir vergolden werden.
00:03:16: Jetzt natürlich könnte man gucken aber das ist für eine Liste von Leuten wo Jesus sagt dass wir die einladen sollten.
00:03:21: ja Arme verletzte lahm und blinde verletzt armen geht immer schlecht egal in welcher Kultur.
00:03:32: Ja Verletzte ist spannendes bedeutet eigentlich wortwörtlich dieses wort wie jemand durchstochener also eine person die irgendwie gewalt erlebt hat lahm und blinde ja vielleicht heute sage ich mir so sagen ist nicht so ganz politisch korrekt.
00:03:47: man würde vielleicht sagen menschen mit einer gehbehinderung oder in der sehbehinderung So jetzt könnte man ja in die runde gucken und sagen so hey, ja Ich glaube armutsgrenze in deutschland ist zurzeit bei ein tausend dreihundert, eintausend vierhundert Euro netto ungefähr wenn du da drunter liegst als single person im singe haushalt bist Du lebst unterhalb der armutsgrenze.
00:04:10: so oder Keine ahnung.
00:04:13: blinde soll man einladen?
00:04:14: ja was?
00:04:14: wie sieht es aus mit deiner Mit Deiner seh stärke?
00:04:18: so Ja.
00:04:20: und dann könnte man sagen ja genau diese grobe von Leuten die sollen wir halt irgendwie einladEN und dann wird man glücklich.
00:04:26: aber jesus zählt dann natürlich irgendwie Menschen auf, die in einer besonderen Lebenssituation sind.
00:04:36: Besonders nämlich weil sie nicht irgendwie voll teilhaben können an dem gemeinschaftlichen Leben was vielleicht um sich rum passiert.
00:04:47: Das ist bearmt und so.
00:04:49: das geht so bei Gewalterfahrung wenn kein jemand da ist der vielleicht auch Verantwortung übernimmt Und sich verantwortlich fühlt zu helfen.
00:05:00: Auch Menschen mit Behinderungen, wo die in einem Umfeld leben.
00:05:04: Wo das nicht als normal gilt oder wo sie außerhalb dessen sind was irgendwie als normal bewertet wird Schwierigkeiten haben am gemeinschaftlichen Leben teilzuhaben.
00:05:16: Also man könnte irgendwie heutzutage sagen naja es ist ein menschen die irgendwie Diskriminierungserfahrung haben so Die Jesus da aufzählt.
00:05:24: Und da könnte man jetzt auch stehen bleiben und sagen, ah ja Jesus möchte dass wir Menschen mit Diskriminierungserfahrungen Einladen anstatt unsere Verwandten und Nachbarn Unfreunde.
00:05:35: Aber ich finde das immer es hat ein bisschen Geschmäckle.
00:05:38: Ich finde gerade so aus einer kirchlichen Perspektive Hat also eine Kirche hatte auch so eine Geschichte von sich selbst als die Gruppe der normalen Zumarkieren unter alle anderen.
00:05:50: Die Anderen sind dann irgendwie anders.
00:05:52: halt Das sind die Armen, den muss man irgendwie helfen.
00:05:59: Den Behinderten müssen wir irgendwie helfen.
00:06:01: und dann gibt es noch andere Gruppen wie die Ausländer.
00:06:04: Es gibt die Fremden, es gibt die Juden... Es gibt ganz viele andere.
00:06:08: Die anderen sind entweder diskriminiert oder man idealisiert sich vielleicht auch so.
00:06:17: Was in Kirche immer wieder passiert ist.
00:06:21: Ich glaube so.
00:06:23: Wir finden einen ganz wichtigen Schlüssel wenn wir uns so das Weltbild von Jesus anschauen, des Menschenbilds von Jesus anschauen.
00:06:30: Das er hat, wenn Jesus so spricht und ich glaube ganz hilfreich ist da einen ganzen Anfang der Bibel zu schauen in die ersten Kapitel In denen es darum geht wie Gott die Weltschaft, wie Gott uns Menschen schafft.
00:06:45: Und wenn Gott den Menschen macht dann steht in der Bibels Ganz am Anfang lassen wir den Menschen machen, nach unserem Bilde uns ähnlich.
00:06:55: Also der Mensch wird geschaffen nach dem Ebenbild Gottes.
00:07:00: Gott macht den Menschen und nimmt sich selbst quasi als Modell Und sagt Der Mensch soll mich irgendwie repräsentieren, soll mich widerspiegeln in dieser Welt.
00:07:12: Und das ist auf der einen Seite auch eine Aufgabe Ein Ebenbild Gottes zu sein.
00:07:18: Aber es hat vor allen Dingen ganz was mit der Identität des Menschen zu tun.
00:07:22: Das ist das, was Gott in jeden Menschen hineingelegt hat.
00:07:25: Und es ist völlig egal und das ist das eigentliche Revolutionäre an diesem Anfang der Bibel.
00:07:32: Jeder Mensch ist geschaffen als Ebenbild Gottes.
00:07:36: Es wird sogar noch mal zum Halbsatz danach gesagt wird so männlich und weiblich also so Männer und Frauen ist egal alle Geschlechter sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen Ist auch egal ob die Königin oder Fahrer.
00:07:48: oh nein alle Menschen der mensch ... ist als Ebenbild Gottes erschaffen.
00:07:53: Jeder Mensch und Wertschätzung verdient, hat Respekt verdient... ...als Ebenbild Gottes!
00:08:01: Und in unserer Realität... ...ist es aber nicht so,... ...in der Welt, in der wir leben.
00:08:07: Und es gibt Menschen, die das schon irgendwie den Respekt und die Wertschätzung eines Ebenbilds Gottes bekommen.
00:08:12: Ich weiß nicht meine Oma ist als Katholikin war sie immer großer Fan aller Abhäbste eigentlich... ...und wenn die von Papst erzählt hat dann hat man gemerkt ah ja da ist eine Erfurcht da, da ist ne Wertschättung da, dass ein Respekt da!
00:08:27: Sie nimmt da jemanden wahr als ein Eben bild Gottes.
00:08:30: Und da vielleicht andere Leute irgendwie Stars, Leute die du irgendwie, wo du denkst, krass so.
00:08:35: Die sind so besonders und irgendwie wow das irgendwie... Da hab ich Ehrfurcht!
00:08:40: Aber es gibt auch Menschen in unserer Welt eben Bilder Gottes, die nicht angemessen, gewährtschätzt und respektiert werden die vielleicht sogar je nach Lebenssituationen mit Ängsten zu leben haben oder Schmerzen, für die sich aber keiner verantwortlich fühlt und wo niemand denkt ah da muss jetzt aber geholfen werden sondern man nimmt es halt so hin dass Menschen in diesen Lebenssituations sind.
00:09:07: Und denen sagt Jesus wir alle sind Ebenbilder Gottes aber den sollt ihr begegnen als Gastgeberin und Wertschätzung und Respekt zu geben die sie verdienen als Ebenbildergottes.
00:09:19: Jesus sagt feiert zusammen und werdet glücklich daran.
00:09:27: Jetzt denkst du vielleicht zu Ayaneck, okay ist ja alles interessant und so Leute einladen aber ich lade noch nicht mal meine Familie zu mir nach Hause ein.
00:09:37: Meine Freude lade ich normalerweise auch nicht ein.
00:09:38: So vielleicht bist du jemand euch... Ich besuch gerne Leute und bring dir vielleicht auch ein Blumen mit oder so.
00:09:43: aber oder geh aus.
00:09:45: Aber ich lad' Leute eigentlich nicht ein.
00:09:47: das ist eigentlich mein Arzt zu leben.
00:09:50: Und ich finde es halt spannend, weil Jesus in dieser Geschichte, die ich so erzählt habe und wo ich daraus vorgelesen hab.
00:09:56: Jesus ist ja selber auch gar kein Gastgeber!
00:09:58: Also Jesus lädt ja gar nicht Leute zu sich nach Hause ein sondern eigentlich ist Jesus ein Gast in der Situation... ...in dem Haus dieses Schriftgelehrten.
00:10:07: Und Jesus fängt dann an Kontakt aufzunehmen zu diesem Mann, den er dann heilt und hat dann irgendwie Diskussion mit den anderen Gästen und sagt ihnen eigentlich wie sie so ein bisschen sich als Gastgäste verhalten sollten.
00:10:20: Dann redet er mit dem Gastgeber und sagt ihm eigentlich So haja du hast hier die Leute eingeladen ist ja alles Schöne gut aber nächstes Mal lacht doch einfach mal Die nicht allen sondern andere leute.
00:10:28: also jesus Hat hier eine ganz viel Meinung und ganz viel sehr involviert und nimmt sehr viel Verantwortung auch und Jesus fühlt sich ja eigentlich auf als Gastgeber.
00:10:40: Und ich finde es total spannend, weil das ist wenn man sich die Evangelien anschaut, so die Biografien von Jesus dann ist das etwas was sich durchzieht.
00:10:47: Jesus ob er jetzt Leute nach Hause einlädt oder nicht... ...Jesus ist selber erlebt diesen Lebensstil als Gast Geber!
00:10:56: Und als GastGeber geht er durch die Welt Auch wenn Jesus hat kein Haus, kann auch vielleicht nicht kochen für alle.
00:11:04: Jesus hat vielleicht auch nicht Geld das alle genug Wein trinken können oder so.
00:11:07: keine Ahnung.
00:11:09: aber Jesus lebt diesen Lebensstil als Gastgeber und ich glaube Leute einzuladen ist vielleicht auch das einfachste als Gast Geber zu leben.
00:11:22: Aber so jesus hat diese Lebenshaltung so als Gastgeberin durchs Leben gehen und andere die Wertschätzung und Respekt entgegenbringen, die sie als Ebenbilder Gottes alle haben.
00:11:35: Besonders die, die diese Wertschätzungen den Respekt nicht angemessen bekommen in unsere Realität!
00:11:44: Und ein paar Fälle später nachdem was ich vorgelesen habe erzählt Jesus auch einen Gleichnis das sehr ähnlich ist wie das, was er zu dem Gastgeber gesagt hat und dass ein Satz da steht.
00:11:55: Er geht hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und dränge sie hereinzukommen damit mein Haus voll wird.
00:12:02: Ich gehe hinaus auf den Landstraß und an diese Zäume.
00:12:07: Das finde ich spannend!
00:12:09: Die Landstraße ist der Ort wo Reisende unterwegs sind Leute, die vielleicht keinen festen Ort haben, einen festen Platz haben.
00:12:16: Gerade die irgendwie unterwegs sind zwischen zwei Orten... ...die auch vielleicht unsicher sind.
00:12:22: Menschen, die auch fremd sind in der Gegend ja... ...leute, die aus dem Ausland kommen gehen da hin auf die Landstraße.
00:12:29: und das zweite was er nennt ist Zäune.
00:12:31: Und ich finde es so spannend, weil unsere Welt ist eine Welt die getrennt ist durch Zäune.
00:12:36: Durch Scheuklappen in unserem Alltag, durch Mauern, durch getrennte Leben aufgeteiltes Leben und durch Zeune.
00:12:46: Jesus sagt geht an die Zäume und drängt die Leute über die Zähne hinweg hinaus in mein Haus hineinzukommen.
00:12:55: Also diese Welt ist vielleicht getrennend durch Zähme aber im Reich Gottes, in der Realität Gottes wird das missachtet.
00:13:05: Und das ist der Plan Gottes für dein Leben und für mein Leben diese Zäune in unserer Welt zu missachten.
00:13:15: Danach in Vers.
00:13:17: twenty-fünf passiert folgendes Jesus erzählt er seinen Gleichnis und so und das Gastmal ist vorbei die Feier ist vorbei jesus geht aus dem Haus hinaus Und Jesus hat irgendwie jemanden geheilt, Jesus hat gleich nicht so erzählt.
00:13:31: Jesus hat Konfliktgespräche gesucht, sag ich mal vielleicht und Leute haben das wahrgenommen, haben Jesus gesehen und waren irgendwie begeistert und fasziniert und haben gesagt okay dem wollen wir den will ich jetzt nachfolgen?
00:13:44: Das steht dann in pfers... In pferst-vomundzwanzig steht es zogen aber viele leute mit ihm und der wandte sich um und er sagte zu ihnen die ihm nachfolge wer zu mir kommt und nicht vater und mutter frau und kinder Brüder und Schwestern.
00:14:02: Und dazu auch sein eigenes Leben gering schätzt, kann nicht mein Jünger sein.
00:14:09: Wer zu mir kommt und nicht Vater an Mutter, Frau und Kinder, Brüde und Schwestern und dazu noch seinen eigenes leben geringschätzt Kann nicht mein jünger seien.
00:14:18: Eine andere Übersetzung steht da sogar hast also der seine eigene Familie und Sein eigenes leben hasst sehr hart.
00:14:28: Jesus ist oft sehr hart auch in dem was er sagt und sehr so zu rütteln an einem.
00:14:36: Und ich finde es auch krass, wie Jesus das formuliert!
00:14:39: Ich find's auch total spannend dass vorher die ganze Zeit darum geht zwei Erzählungen quasi wo Jesus vor allen Dingen darum geht als Gastgeberin sich zu verhalten und jetzt auf einmal bezieht sich Jesus auf das Thema Familie.
00:15:01: Wenn ich so mir anschaue wieso auch Partnerschaft oder Familie auch funktioniert in unserer Gesellschaft, dann habe ich schon das Gefühl so.
00:15:08: Ich weiß nicht wie es dir so geht aber ich also so.
00:15:11: ich kenne das immer im Leben oft zur Art du hast da einen guten Freund den siehst du vielleicht wenn du noch jung bist siehst Du denen irgendwie fast jedes Wochenende und dann irgendwann so rum wird sich so verliebt und man beginnt eine Partnerschaft.
00:15:23: Und dann ist das Ziel auch irgendwie, dass man heiratet.
00:15:26: Dann heiraten wir vielleicht sogar... Man überlegt Kinder zu kriegen, zieht zusammen, kriegt Kinder, dann wird irgendwie noch guckt, also das Ziel ist dann irgendwie ein Haus kaufen, das einem selber gehört und so.
00:15:39: Am Ende sehe ich diese Person vielleicht so dreimal im Jahr wenn es hoch kommt.
00:15:46: Wir leben in der Gesellschaft, in der Familie sehr stark als Kleinfamilie funktioniert.
00:15:54: So meistens zwei Generationen, vielleicht auch nur eine Generation die zusammen wohnt und das Ziel ist eigentlich dass man unabhängig wird vom äußeren.
00:16:06: also man zieht sich so eigentlich nach innen zurück.
00:16:09: ja am besten mein Haus das mir gehört mit meinem Auto mit meinem Garten Partner-Partnerinnen, Kinder zu denen ich dann einen Bezug habe und so auch schönen Abstand zur Straße.
00:16:27: Und wenn der Nachbar um halb zwölf noch laut ist, kann ich die Polizei anrufen.
00:16:32: Das Ziel ist eigentlich dieses Kleinfamilie zu gründen und sich danach hinzukehren.
00:16:37: das ist ein bisschen besonders natürlich für die bürgerliche Mittelschicht in unserer Gesellschaft.
00:16:41: aber ich glaube es ist ein Bild was wir alle kennen und was uns alle prägt.
00:16:48: Jetzt irgendwie auch wichtig ist es vielleicht bewusst zu machen, dass das eigentlich nicht normal ist.
00:16:53: Also in der Geschichte wenn man die Zeit zurückdreht... ...es ist ein westliches Ding der letzten, weiß ich nicht, zweihundert Jahre.
00:17:03: Familie war früher nicht die Kleinfamilie aus ein, zwei Generationen sondern zwar immer die Großfamilien vor allen Dingen,... ...die auch wesentlich mehr zusammengelebt hat.
00:17:14: Und wenn ich das vergleiche, der Brücken hat... ...hundert-achtzig, glaube ich, hundert- achtzigtausend EinwohnerInnen auf... ...einhundertfünfundsechzig Quadratkilometer.
00:17:22: So, das ist ein Brücken im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig!
00:17:26: Das antike Rom und Rom war natürlich dicht besiedelt, es war eine große Stadt aber es gab auch mehrere Städte so die eine ähnliche ähnlichen Bevölkerungsdichte hatten.
00:17:35: Rom hatte eine Million EinwohnerInnen ungefähr man kann's natürlich nie genau sagen, aber geschätzt eine Millionen Menschen lebten in dieser Stadt.
00:17:43: Das war damals, das der Wahnsinn!
00:17:49: Und wie groß war Rom?
00:17:50: In der Antike zur Zeit Jesu.
00:17:52: Rom war vielleicht fünfzehn Quadratkilometer groß.
00:17:58: Das würde bedeuten wenn wir, wenn Rom so groß wäre wie Saarbrücken heute würden hier unser Brücken statt hundert-achtzigtausend Menschen über eine Milliarde Menschen wohnen.
00:18:12: Es wären im Folgungslichte ähnlich wie Manila auf den Philippinen.
00:18:17: und Ja, das ist der Wahnsinn.
00:18:21: Und es passt nicht zu der Art und Weise wie unsere Gesellschaft tickt weil wir oft dieses Ideal haben eigentlich im Laufe des Lebens andere Menschen auf Distanz halten zu können und uns zurückzuziehen in unsere Kleinfamilie.
00:18:38: Ich finde es so spannend auch zu sehen, auch in dem Text von Jesus was er erzählt Gottes Plan für unser Leben geht eigentlich über Zäune hinweg Und missachtet eigentlich diese Zäune und die Grenzziehungen, diese Distanzen in unserer Welt.
00:18:55: Ich finde es auch herausfordernd für mich.
00:18:58: Und ich merke voll, dass ich viele positive Beispiele habe im Umfeld von Familien, von Partnerschaften, von ihnen, wo Menschen sich nicht quasi zurückziehen oder das als Ziel sehen, sich zurückzuziehen in dieser eigene kleine Gruppe sondern... diese Familien, diese Partnerschaften, diese Ehen auch eine Ressource sind.
00:19:22: So um andere Menschen in an mit anderen Menschen Kontakt zu treten, um Gastgeber-Gastgeberin zu sein.
00:19:30: und ich finde die Vorstellung auch so krass, dass auch hier... Ich wäre nicht in der Brücken wenn ich meine Frau da wäre.
00:19:37: Wenn ich die nicht kennen würde dann werde ich auch nicht hier und ich würde auch niemand von euch kennen.
00:19:43: Und ich glaube das ist zumindest auch was ist immer wieder auch bei mir aufpassen muss.
00:19:50: Was ist eigentlich das Ziel?
00:19:51: Mein Ziel in meiner Familie, es ist mein Ziel mich zu vergriechen und mich nach innen zu kehren, auf Distanz zu gehen oder ist meine Familie eine Ressource die ich genießen kann um in Kontakt mit anderen Menschen zu kommen, um auch Gastgeber zu sein und der Verantwortung zu übernehmen?
00:20:13: Und es kommt natürlich auch immer auf die Phase an.
00:20:14: Es gibt natürlich immer Phasen in Partnerschaften und Beziehungen generell in Familien, wo es auch wichtig ist sich um sich selbst zu kümmern und nach innen zu kehren.
00:20:24: aber trotzdem merke ich so dass das was dem ja ich mich irgendwie in Zukunft noch weiter dem auf die Spur gehen möchte und ja ich auch etwas von meinen Singlefreunden lernen möchte Dinge die vielleicht verlernt habe sogar schon genau Der extra Stuhl am Tisch ist ein Anspruch von Jesus an uns.
00:20:51: Als Gastgeber durch die Welt zu gehen und Menschen Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen als Ehenbilder Gottes, und zwar denjenigen, die nicht genug gewertschätzt und respektiert werden in unserer Welt.
00:21:08: Vielleicht rauszugehen auch auf die Landstraßen über die Zäune hinwegzuschauen Ja als Gastgeber, das Gastgebrinn aufzutreten zu sehen Zu wertschätzen.
00:21:22: Aber ich will ein bisschen enden die Predigen fast anderen eigentlich etwas mit dem ich hätte anfangen sollen aber ja es ist jetzt am ende sage Weil mir wichtig ist dass wenn ihr euch an irgendwas erinnert an diese predig dann ist dass sie euch daran erinnern sollte.
00:21:38: Ich habe schon gesagt jesus tritt auch was gastgeber und als christ glaube ich in Jesus sich Gott selbst widerspiegelt und sich zeigt wer Gott wirklich ist.
00:21:52: Und das bedeutet, Gott ist Gastgeberin.
00:21:57: Bei Gott es immer ein Platz am Tisch!
00:22:01: Und auch vielleicht wenn du als letzte Person kommst und nicht weißt ob noch ein Stuhl freis.
00:22:06: So dann will ich dir sagen bei Gott is immer ein Stuel.
00:22:09: Es ist immer ein stuhlfreies immer Platz da Du bist herzlich eingeladen und es gibt immer noch... Gott hat immer noch Wein da, für ein Gläschen oder zwei.
00:22:20: Bei Gott ist Heilung von Verletzungen bei Gott ist unfassbare Wertschätzung für dich und bei Gott is unendlich viel Liebe für dich ganz persönlich.
00:22:32: Und nicht nur das sondern Gott hat dich gemacht!
00:22:34: Als Gott dich gemacht hat, ist Gott selbst Modell gestanden und hatte sich nach Gottes Ebenbild erschaffen.
00:22:44: Für Gott bist du unendliche wertvoll Und das darfst du dir bewusst machen, auch die Woche über und mit dieser Perspektive durchs Leben gehen.
00:22:55: Ich finde es so krass, denn du kannst dazu beitragen dass Menschen genau das erleben können.
00:23:00: Dass Menschen erleben kann, dass sie ein Ebenbild Gottes sind.
00:23:03: Und zwar mit deinem freien Stuhl den Du hast an Deinem Tisch zu Hause!
00:23:09: Amen.
Neuer Kommentar