essen | Jannik Panter
Shownotes
Bibeltext: Lukas 22,24-31
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00:00:00: Ich dachte, ich starte aber euch mit dem Quiz.
00:00:03: Ich habe gesehen ihr seid zwar alle wach, aber keine Schaden nochmal die Hirnzellen anzustrengen.
00:00:09: und zwar was, wofür ist Jesus bekannt geworden?
00:00:13: Bekannt gewesen in der Öffentlichkeit als er so auf Erden umher gewandelt ist.
00:00:19: Wir sind uns fünf Sachen eingefallen wo ich sagen würde das sind so Sachen für die jesus bekannt war.
00:00:24: Was fällt hier so ein?
00:00:29: Genau, Jesus war ein Fresser und Säufer.
00:00:33: Jesus hat gefeiert!
00:00:35: Das ist etwas, wofür Jesus bekannt war.
00:00:38: Und das ist eine Sache von den fünf Wunder, genau, Jesus hat Wunder getan.
00:00:48: Noch drei Sachen?
00:00:49: Heilung, genau ja habe ich auch extra, Heilung.
00:00:52: Er hat auf jeden Fall über Zinsen gesprochen, d.h.
00:00:55: er hat Reden gehalten.
00:00:56: Ich hab es mal Predigten genannt.
00:00:58: Das wäre auch eine Sache.
00:00:59: Und dann fehlt noch eine Sache, das Spannende Ah!
00:01:04: Befreiung, genau.
00:01:04: Er hat Menschen von Dämonen befreit, das abgefahrenste.
00:01:08: Diese fünf Sachen hat Jesus gemacht, mal alles fünf zusammen gepackt.
00:01:14: Jesus hat Menschen geheilt als er umher gelaufen ist.
00:01:17: Jesus hatte Menschen befreitt, die Leute erzählten, er hat Predigen gehalten, Jesus hat Wunder getan und Jesus hat gefeiert.
00:01:29: Ruth hat es gerade schon so gesagt, Jesus war bekannt als Fresser und Weinsäufer.
00:01:32: Das ist das was seine eigentlich seine Gegner über ihn gesagt haben.
00:01:35: deswegen kann man immer sagen ob die vielleicht ein bisschen übertrieben aber irgendwie ist ja so ein bisschen etwas dran.
00:01:41: jesus scheinbar irgendwie bekannt dass er einfach unterwegs waren Und gefeiert hat mit Leuten und es war so dass Jesus manchmal Leute einloot.
00:01:51: Manchmal hat sich Jesus auch selber eingeladen einladen lassen Von ganz gewöhnlichen Leuten, von so angesehene religiöse Menschen.
00:02:01: Die hat er auch eingeladen und sich auch eingelaan lassen.
00:02:04: Und von dem was man manchmal nennt die Sünder-und Zöllner Also diejenigen die von den angesehenen religiösem Menschen nicht so hoch angesehen waren Das sind die Sünde.
00:02:16: Und die Zöllnere Leute aus ihrem eigenen Umfeld eigentlich ausgebeutet haben indem sie eben Steuern eintreiben für die Besatzung in dem Land.
00:02:31: Klaas auch auf Feiern, wenn Jesus auf feiern war bedeutet das immer so mehrere Menschen sind zusammen bei jemand anderem zu Hause.
00:02:39: So ist es eigentlich meistens gewesen.
00:02:41: man sitzt dann so bei einem anderen zuhause und dann gab's Wein zu trinken.
00:02:45: Es gab Essen.
00:02:47: Ich habe heute Kuchen mitgebracht leider nicht für uns alle aber für diesen schönen Tisch Bei Jesus war es wahrscheinlich vor allen Dingen Brot, weil und das ist vielleicht auch das was wo wir als zumindest die hier sich als Deutsche verstehen.
00:03:04: Wir können damit identifizieren, Brot ist Grundnahrungsmittel.
00:03:07: Das gibt's im Haus wenns nicht gibts, gibts Brot.
00:03:10: Und ja so war das damals Heutzutage würde man sagen auf einer Party gibt es vielleicht Kuchen Ja dann hat man gefeiert und gegessen.
00:03:24: Manchmal ist bei Jesus auch so, dass mehrere Punkte zusammenkommen.
00:03:26: Also es gibt eine ganz bekannte Geschichte wo Jesus eine Rede hält er predigt vor ganz vielen Menschen die bekommen Hunger und Jesus macht einen Wunder und er vermehrt Fische und Brot So das alle satt werden.
00:03:40: Und es gibt auch und das ist eigentlich das einzige Ritual Was Christen und Christen noch heute feiern was direkt auf jesus zurückzuführen ist?
00:03:49: Das hat auch etwas mit Essen und trinken und Feiern zu tun ist nämlich das abendmal wo Jesus das Boot bricht und den Wein verteilt, sich selbst so verbindet mit diesem Brot in diesem Abendmahl.
00:04:05: Wir gucken uns noch mal die Liste an.
00:04:06: Fererweise muss ich nämlich sagen dass zurzeit Jesu es immer wieder Leute gab auf die das ein oder andere Zutraff.
00:04:14: Also es gab Leute, die waren auch so Wunderheiler.
00:04:16: Die sind so rumgewandert und haben dann so Leute geheilt.
00:04:19: Es gab auch Leute, der auch gepredigt haben, die haben auch reden gehalten.
00:04:22: Es gibt auch andere Leute, das lesen wir ja auch im neuen Testament, auch andere Menschen, die dann Dämonen ausgetrieben haben.
00:04:29: Andere Leute, denen Wunder nachgesagt wurde.
00:04:32: Und einer der bekanntesten Zeitgenossen von Jesus, der diese Liste so ein bisschen abgearbeitet hat war ein Typ, der hieß Johannes der Teufa Und Johannes der Teufa war so ein Freak?
00:04:50: Wow, okay.
00:04:54: Vielleicht ja ich habe ihn noch nicht persönlich kennengelernt aber Johannes war bekannt dass er Leute getauft hat unter anderem auch Jesus.
00:05:03: deswegen Johannes der teufa.
00:05:05: und Es gibt viele Gründe zu glauben das Johannes der Täufer zurzeit in der er gelebt hat wesentlich bekannter war als jesus weil Jesus und seine Jünger werden auch verglichen mit diesem Johannes.
00:05:17: Dann ist es so, dass Jesus sich ja auch von ihm taufen lässt.
00:05:21: Also Johannes ist sowas wie der ältere Bruder.
00:05:23: Johannes ist tatsächlich die Erste, der hingerichtet wird von der römischen Besatzung bevor Jesus ins Schussfeld gekommen ist.
00:05:34: Man könnte sagen, Jesus hat ihn ein bisschen nachgemacht.
00:05:38: Er hat auch ähnliche Sachen gemacht aber es gab eine Sache, die war anders bei Jesus.
00:05:45: Johannes der Teufa war bekannt dafür, dass er gefastet hat.
00:05:48: Dass er eine sehr strenge Diät hatte, sehr aufgepasst hat und auch oft wenig gegessen hat.
00:05:54: Und Jesus war bekannt für das er mit den Menschen gefeiert hat.
00:06:00: Das war besonders!
00:06:01: Heute würde man vielleicht sagen, Eier-Menschen heilen?
00:06:03: Boah, das kann ich nicht.
00:06:05: Gibt ein paar Mediziner hier in der Gemeinde.
00:06:06: Gut, dass ihr das macht.
00:06:08: Ich kenne es nicht.
00:06:09: Mensch von demon befreien um Gott zu willen ist jetzt sehr abenteuerlich an... Reden halten vor vielen Menschen, ich habe aber ein bisschen Lampenfiebers vielleicht auch nicht so cool.
00:06:17: Aber Fressen und Saufen, ja das ist mein Wochenendprogramm, da kann ich mit dienen.
00:06:25: Und für so jemandem wie Jesus also für einen Wunderheiler-und Wandabrediger war es nicht normal dass er auch derjenige war der auf der Hauspartie bis zum Schluss geblieben ist.
00:06:38: Also viel auf!
00:06:40: Das waren nicht normal.
00:06:41: Wir sind jetzt gerade im fünften Teil unserer Serie Hymnisch feiern Und ja, heute geht es um die Kuchen.
00:06:49: Heute geht's um das Essen in diesem Feiern und ich gehöre mir jetzt einfach mal was... Alles was Jesus getan hat!
00:06:59: Ich hab nicht so drüber nachgedacht dass es dumm ist etwas zu essen.
00:07:04: Alles was Jesus getan hat diese Punkte, diese fünf Punkte Die verbindet Jesus immer mit dem was er nennt Reich Gottes.
00:07:15: Und Reich Gottes bedeutet?
00:07:17: Ich habe mal einen Satz mitgebracht um das ein bisschen griffig zu haben.
00:07:20: Wir sprechen da immer wieder darum, die letzten Wochen.
00:07:22: Ich dachte mal, es ist sinnvoll vielleicht das so in einem Satz zusammen zu packen.
00:07:26: Reich Gottes bedeutet dass der Wille Gottes den unsere Realität reinbricht und zwar eine Realität, indem ein umfassender Frieden ist.
00:07:37: Ein Frieden in unserem Herzen, einen Frieden mit unseren Mitmenschen, in dem Gerechtigkeit herrscht also eine Realitet, in der wir Befreiung erleben.
00:07:47: Das ist Reich Gottes Wille Gottes der Bericht so rein in unsere Realitäten.
00:07:52: Und der Himmel ist nahe gekommen bis zu uns.
00:07:57: Himmel auf Erden.
00:07:58: und das so die Hoffnungsbotschaft von Jesus, dass es nahe ist.
00:08:01: Der Himmel is' nah bis zu euch gekommen.
00:08:04: Das was Christinnen glauben, was wir hoffen, dass Gott diesen Himmel auch auf die Erde bringt.
00:08:11: Dass es irgendwann vollumfänglich sein wird aber dass wir jetzt schon immer wieder auch Himmel erleben in unserem Leben, in unserer Realität.
00:08:21: Und diesen Himmel auf Erden, den erleben wir auch.
00:08:26: Das verbindet Jesus mit seinen Reden.
00:08:28: Er redet immer wieder über das Reich Gottes.
00:08:30: Das verbindet Jesus immer wieder auch wenn der Menschen heilt und eben auch mit dem Feiern, mit dem Essen.
00:08:38: Ich lese uns den Text vor aus der Bibel für heute, aus dem Lukas Evangelium.
00:08:45: Dieser Text passiert nach dem Abendmahl Nachdem also Jesus mit seinen Ängsten zusammen gefeiert hat, gegessen hat und getrunken hat.
00:08:56: Und dann passiert folgendes Es entstand ein Streit unter ihnen Wer von ihnen als der größte gelten könne?
00:09:06: Also da sind so die ängsten von jesus.
00:09:08: sie sind zusammen am tisch Feiern zusammen und dann wird diskutiert wer ist hier die Nummer eins?
00:09:16: Wer ist der erste General?
00:09:17: Wer is irgendwie hier der Finanzminister?
00:09:19: Wer es so die Position ja wird sich drum gestritten.
00:09:23: Wer ist der Größte?
00:09:25: Und Jesus sagte zu ihnen, die Könige herrschen über ihre Völker und die Macht über sie haben.
00:09:31: Die lassen sich als Wohltäter feiern.
00:09:34: Unter euch aber soll es nicht so sein sondern der größte unter euch werde wie der Jüngste und wer herrscht werden wir einer der
00:09:42: dient.".
00:09:44: Also Jesus sagt ja in den Reichen dieser Welt da ist das so Da wird gekämpft darüber.
00:09:49: Wer ist krasser?
00:09:50: Ich will millionieren werden, ich vergleiche mich mit anderen und will besser werden.
00:09:55: Ich will der Erste werden... ...ich will Macht haben, ich will herrschen so.. Ich will mehr Sicherheit haben!
00:10:00: Ich will höre, mehr Kraft haben!
00:10:03: Aber bei euch im Reich Gottes da ist es nicht so.
00:10:07: Da ist das nicht bei euch anders.
00:10:11: Und dann sagt Jesus denn wer größer ist, nee was war zu weit?
00:10:15: Genau unter euch soll's nicht so sein sondern der größte unter euch werde wieder Jüngste und beherrscht werde wie einer, der dient.
00:10:21: Denn wer ist größer?
00:10:23: Einer, der bei Tisch sitzt oder einer, die bedient?
00:10:28: Derjenige, der den Kuchen auf dem Teller macht oder derjenige der ihn isst?
00:10:33: Na der bei Tisch sitzt!
00:10:37: Ich aber, sagt Jesus, ich bin mitten unter Euch als einer, da bedient.
00:10:44: Ihr habt ausgehart bei mir in meinen Versuchungen also ihr wart mit mir unterwegs, sagt er zu den Leuten, die mit ihm unterwegs sind Und so übergebe ich Euch, wie der Vater mir Das Reich.
00:10:55: Ich gebe euch das Reich Gottes, damit ihr in meinem Reich am Meimtisch est und trinkt und auf Thronen sitzt um die zwölf Stämme Israels zu richten.
00:11:07: Er ist ein bisschen komischer Halbsatz aber es geht so drum.
00:11:09: Es sind zwölfe Jünger, es gibt zwölfs Stämte Israells und die Zurichten bedeutet irgendwie dass nicht nur sozusagen das Geurtheil wird was sie tun sondern auch dass sie Gerechtigkeit erfahren und wiederhergestellt werden.
00:11:23: also Jesus sagt Die Reiche dieser Welt, da bedeutet Herrschaft größer.
00:11:28: Wer ist der Krasseste?
00:11:30: Für wen stehen die Leute auf?
00:11:32: Wem halten die Leute die Tür auf?
00:11:34: Bei welchen Leuten gucken sie nach oben?
00:11:36: Aber im Reich Gottes ist derjenige und diejenige, die dient... ...die Größte!
00:11:43: Ich finde das so eine abgefahrene Geschichte, weil es manchmal auch ein bisschen christliche Erwartungen springt.
00:11:51: Auch tief in mir drin sind.
00:11:52: Wenn ihr sagt ich gebe euch das reich.
00:11:58: Ihr herrscht im Reich Gottes.
00:12:00: Wie herrsht man im Reich Gottes, indem er dient?
00:12:02: Dann sehen wir seinen Mitmenschen dient, in dem ich dir diene als wärst du größer als ich und in dem Du Dein Mitmenschendienst als wären sie größer wie Du.
00:12:15: Damit – und das sagt Jesus – damit ich Euch an meinem Tisch bedienen kann!
00:12:19: Als wärt ihr Königinnen und Könige.
00:12:23: Und ich finde es so krass?
00:12:24: weil Jesus ist kein dekadenter Mensch.
00:12:26: ja Jesus hat sehr bescheiden gelebt, Jesus hat auch immer die Reichen kritisiert und hat die Armen selig gesprochen.
00:12:34: Also war nicht dekadent.
00:12:37: Aber immer wenn es ums Feiern geht ist Jesus auf einmal übelst dekadend!
00:12:41: Zwei Fische und zwei Brote... naja ich mach genug für fünf tausend und noch mehr dass die Töpfe voll werden.
00:12:47: Vor zwei Wochen hat Jojo darüber gesprochen.
00:12:49: Der Wein ist ausgegangen bei der Hochzeit.
00:12:51: Ich mache den besten Wein auf dieser ganzen Hochzeit dem mache ich euch Und ich mache sogar Die Töpfe voll.
00:12:58: Also so... Ich bediene euch an meinem Tisch und ihr sitzt auf Thron, sagt er ihnen ja?
00:13:04: Also ihr seid wie Königinnen und Könige an meinem Tisch Und Jesus.
00:13:08: immer wenn es ums Feiern geht ist Jesus auf einmal total dekadentso und teilweise überbordend.
00:13:19: Jesus sagt zu denjenigen die ihm nachfolgen, eines Tages werdet ihr alle sitzen am Tisch Gottes und ihr werdet bedient wie Königen und Königer.
00:13:29: Willst du auch in diesem Fest mal teilnehmen?
00:13:32: Denn lebt es, lebt das jetzt schon.
00:13:36: Lade ein, Tisch auf, lache von mir aus bis die Sonne wieder aufgeht und feiert es!
00:13:41: Und lad Leute ein.
00:13:45: Mein Ur-Opa hat einen abgebrannten Bauernhof gekauft, hat ihn wieder fit gemacht, angefangen zu bewirtschaften... ...und als er in den dreißiger Jahren die Nazis an die Macht kam hier und angefangen haben Krieg zu führen, da war mein Ur-opa Fein raus, weil er war Bauer und auch Soldaten müssen essen.
00:14:09: Und ich erzähle euch jetzt ein bisschen was von meinem Ur-Opa.
00:14:13: Mein Ur-opa ist kein Held.
00:14:14: Das ist keine Heldengeschichte.
00:14:16: Meine Ur-opa war das, was man heute vielleicht so apolitisch nennt.
00:14:20: Er hat es halt überhaupt nicht so interessiert.
00:14:22: Er hatte seinen Feld bestellt... ...und dann war gut!
00:14:24: Der war nicht im Widerstand, der hat sich auch nicht aufgelehnt.
00:14:27: Der war halt da.
00:14:29: Mein Uropa hatte sogar Kriegsgefangene auf diesem Hof die dort arbeiten mussten damit so die Ernte schneller fertig wird.
00:14:37: Und es war offiziell verboten, dass diese Leute mit seiner Familie essen durften und in seinen Haus durften oder am Tisch essen durfte.
00:14:46: Die mussten quasi im Stall essen!
00:14:49: Und mein Ur-Opa hat einen Bibelfers uminterpretiert.
00:14:54: Ich finde auch eine ganz schöne Art und Weise... Dieser Satz, der wurde meiner Familie immer noch gesagt, er hat gesagt, wer mit mir arbeiten kann, der kann auch mit mir essen.
00:15:02: Und alle Gefangenen saßen an einem Tisch mit meinen Großeltern, als die noch Kinder waren und sie selber.
00:15:10: Und dieser ehemalige Bauernhof ist immer noch Anka meiner Familie... ...und es liegt auch daran, weil wenn selbst russische Kriegsgefangenen da essen durften an diesem Tisch dann weiß ich, ich darf das auch!
00:15:26: Ich weiß an diesem Tisch, da ist Platz für mich.
00:15:30: Das ändert alles.
00:15:34: Das endet alles.
00:15:39: Ohne diese Kultur auf diesen Bauernhof erlebt zu haben, wäre ich wahrscheinlich auch heute nicht hier.
00:15:46: Ich weiß gar nicht, ob ich an Gott glauben würde... Aber diese radikale Offenheit zu sagen Wir sitzen gemeinsam am Tisch, wir sitzen nebeneinander, wir essen vom gleichen Brot und du weißt nicht was für eine unfassbare Macht du eigentlich in deiner Wohnung hast wenn du ein Ess-Tisch hast Wenn du einen Brot hast in deinem Schrank vielleicht noch einen Kuchen in der Gefriertruhe.
00:16:15: mehr braucht es nicht Mehr braucht es nicht, dass der Himmel auf dieser Erde einbricht.
00:16:24: Einer meiner besten Freunde in meiner Schulzeit, einer von denen ich sagen würde das ist ein guter Mensch.
00:16:32: Also wirklich so!
00:16:32: Ich habe selten jemanden getroffen, der so das Beste vom Gegenüber erwartet.
00:16:37: Ich finde es sehr besonders und wenn der Typ nicht im Himmel ist dann mit dem Konzept Himmel stimmt irgendwas nicht so weil der Typ ist wirklich...ich hab ihn sehr lieb so Und er ist überzeugter Atheist gewesen früher.
00:16:53: Wir sind auch mal in Gottesdienst zusammengegangen, wir haben auch sogar mal zusammen gebetet... ...aber er hat dann immer gesagt, ich finde das alles ein bisschen dumm.
00:17:02: Irgendwann hat er eine Freundin bekommen und sie war in einer muslimischen Familie.
00:17:08: Er war sehr so angespannt!
00:17:10: Sie waren lange auch zusammen ohne dass ihre Eltern Bescheid wussten weil er auch immer so Schiss hatte.
00:17:15: wie finden die das?
00:17:18: Dass ihre Tochter eigentlich nicht muslimischem Freund hat.
00:17:22: um es kurz zu machen, die sind erst seit einigen Jahren verheiratet und er ist konserviert zum Islam.
00:17:29: Und wir haben uns danach miteinander unterhalten und er hat mir gesagt... weil ich habe gedacht so ah er ist wahrscheinlich konvertiert damit das mit den Eltern cool ist.
00:17:39: und er zu mir gesagt nee das hab' ich nicht.
00:17:42: Ich hab an diesem Tisch habe mich hingesetzt und ich habe so viel Liebe und so viele Gastfreundschaft erlebt dass sich.. und sie haben mir gesagt das machen die wegen ihrem Gott.
00:17:50: und ich dachte mir da muss ja was dran sein weil so habe ich das noch nicht erlebt.
00:17:57: Also da sind Menschen, vor denen Urteil eher Angst hat.
00:18:03: Und dann setzt er sich an ihren Tisch und er fährt Liebe und er erfährt Annahme... ...und dann denkt der sich ich will auch so sein.
00:18:11: An diesem Gott muss irgendwas dran sein von dem sie sprechen.
00:18:15: Und Gastfreundschaft ist im Islam ja auch ein geschätzter Wert.. ..und eigentlich auch im Christentum.
00:18:20: es ist eine klassische christliche Tugend.
00:18:23: Das war genau das was die frühen Christen gemacht haben.
00:18:26: Und offensichtlich war Jesus auch da ein Vorbild drin.
00:18:29: Aber ich hab schon das Gefühl, dass wir so gerade im westlichen Christentum ein bisschen stiefmütterlich behandeln.
00:18:35: Also Gastfreundschaft ist nicht was, was ich verbinde mit Christen in Deutschland.
00:18:47: Ich habe eher das Gefühl die Ängsten verwandten lässt man rein, die besten Freunde und danach schließt man immer zweimal ab auch wegen Versicherung, sodass bloß keiner reinkommt.
00:18:57: Und an Weihnachten wenn dann alles geputzt ist, dann ist es okay.
00:19:00: Dann darf er auch mal die entfernten Verwandten rein... Aber das war's.
00:19:06: Aber ihr wisst nicht, wie krass es ist wenn ihr ein Ess-Tisch zu Hause habt?
00:19:12: Ihr wisst nichts was eure Käsestulle mit eurem Nachbarn machen kann!
00:19:15: Ihr wist nicht was das machen kann mit euren Kolleginnen oder
00:19:19: Kollegen?!
00:19:21: Ihr wiszt nichts was das mit den Freunden eurer Kinder macht wenn die bei euch am Tisch sitzen zur Abend und die angenommen sind so wie sie sind geliebt sind.
00:19:33: Im letzten Predigt hat Julia auch so gesagt, es geht auch nicht immer darum alles toll zu inszenieren und das Show abzuliefern.
00:19:40: Ja wenn du das liebst der so wie Jesus einer sagt ihr werdet wie auf Drohnen sitzen also so dick aufzufahren Das muss nicht immer sein.
00:19:49: ja Der Kuchen hier der ist eigentlich gekauft.
00:19:54: Ich habe den noch nicht mal selber gekauft.
00:19:56: Also ich hab sehr wenig Mühe mir gemacht mit diesem Kuchen der da vorne steht Und trotzdem isst er ein Kuchen Und es geht darum, also was ich damit sagen will ist.
00:20:07: Es geht auch einfach darum Mensch zu sein und wenn der Dreck in meiner Ecke ist und die Spüle voll ist mit Geschirr und wenn er Kuchen aus der Gefriertruhe von Aldi isst dann spielt das gar keine Rolle Leute trotzdem anzunehmen zu sagen hey schön dass du da bist und da fühlt man sich finde ich doch gleich ein bisschen weniger wie der Kollege oder weniger wie die Nachbarin sondern einfach viel Mensch der beim anderen Menschen ist Und jemanden an sein Tisch zu lassen, um mit der Person zu essen und Brot zu brechen.
00:20:42: Das ist eine Orte wo Himmel und Erde sich berühren.
00:20:45: Es ist nicht umsonst so das neben diesen abgefahrene Geschichten von Jesus heilen und Dämonen austreiben und lange reden halten und feiern.
00:20:54: Das steht auch da!
00:20:56: Und es hat auch unfassbare Macht.
00:20:58: Wunderheilung ist wunderbar, weise Predigen halten.
00:21:01: Toll!
00:21:02: Amen!
00:21:03: Aber der aufgetaute Kuchen auf dem Tisch Da berühren sich Himmel und Erde auch.
00:21:10: Und meine Schwieger-Großmama, die ist die Woche gestorben... ...und hat den wunderbarsten Tisch, den ich je in meinem Leben gesehen habe!
00:21:19: Da wo so viele Leute dran passen und auch so Geschichten zu hören wäre alles willkommen an diesem Tisch.
00:21:25: So.
00:21:28: ihr wisst gar nicht was wie sich die Welt verändern kann wenn Leute einen neuen Tisch sitzen Heute ist Muttertag und Menschen an einem Ess-Tisch versorgen, sich um Essen kümmern, Kaffee kochen und so.
00:21:47: Es ist etwas das wir in unserer Kultur vor allen Dingen mit Müttern verbinden Und ich bin dankbar für ganz viele tolle Mütter im Leben die auch hier sind.
00:21:57: Aber Tischdienst ist kein mütterliches Prinzip Das ist keine Mutterrolle Sondern Tischdienst ist ein heiliges Prinzip Ist ein göttliches Prinzip.
00:22:10: Und auch wenn ich euch vorhin die Geschichte von meinem Ruhroper erzählt habe Was finde ich, dass er so einen Satz sagt oder dass er dann die russischen Kriegsgefangene mit an seinen Tisch lässt und so.
00:22:19: Das ist alles toll aber das Essen hat der nicht gemacht.
00:22:23: Das Essen hat meine Ur-Oma gemacht von dem alle gegessen haben.
00:22:30: Tischdienst ist etwas zu dem Jesus uns alle auffordert Menschen willkommen zu heißen Egal ob wir Mütter sind oder nicht.
00:22:39: Und auch an die Müttern verzeiht uns wenn wir das nicht sehen manchmal Und alle, die keine Mütter sind lassen es besser werden darin.
00:22:49: Nicht nur das als eine Aufgabe für Müttern zu sehen.
00:22:53: Denn das ist in allererster Linie eine Aufgabe von Jesus, die er übernimmt und das ja auch das coole.
00:23:01: Jesus hat sich manchmal selber eingeladen und sich wie so den Gastgeber verhalten also quasi liebevoll Menschen aufgenommen selbst wenn er nicht derjenige war, der seinen Tür geöffnet hat.
00:23:12: aber Gott ist derjenig der größte Gastgeber ist.
00:23:15: Der sagt, ich schenk euch das Reich Gottes!
00:23:19: So du kannst es haben.
00:23:21: Du kannst am Thron Gottes sitzen.
00:23:23: Kannst du haben.
00:23:26: Jesus, Gott tischt auch für dich die Kadent wie ein König, wie eine Königin.
00:23:30: So du hast gewonnen, was haste schon?
00:23:34: Und je mehr du diesen Gewinn teilst desto größer wird er.
00:23:39: Denn im Reich Gottes da sind die Diener und Dienerin die Größten.
00:23:48: Ich will erst noch beten.
00:23:52: Ich würde wetten, dass du vielleicht so in den letzten zehn Minuten dir jemand eingefallen hast.
00:23:57: Wo du gedacht hast die Person, die könnte ich ja mal einladen oder vielleicht hast du es auch schon gedacht Dass du diese Person mal einladen willst, der möchte dich ermutigen in dieser Gebetszeit einfach dein Handy zu nehmen und vielleicht diese Person anzuschreiben eine Nachricht zu schreiben.
00:24:12: Und vielleicht trefft ihr euch tatsächlich?
00:24:15: Vielleicht ist das langweilig?
00:24:18: Kann ja sein!
00:24:19: Vielleicht ist die Stimmung komisch und ihr merkt nicht so Zwischen uns?
00:24:23: Keine Ahnung.
00:24:24: Das Brot ist hart, der Kaffee ist all... Ey und vielleicht berühren sich Himmel und Erde an deinem Ess-Tisch!
00:24:34: Und in zwei Wochen haben wir aufatmen also aufatmenden Abend Gottesdienst und da gibt es immer ein Zeugnis Teil.
00:24:40: ich bin gespannt was zu Berichtes wenn du das machst.
00:24:46: Ich möchte mich ermutigen ja selbst wenn das vielleicht ein Schritt sich zu groß gerade anfühlt diese Personen die du vielleicht im Kopf hast anzuschreiben.
00:24:55: Aber wenn du das nächste mal über dein Essstisch wischt und irgendwie Essen drauf stellst, dann denk immer dran.
00:25:01: Du hast da einen Ort an dem Himmel-und Erde sich berühren können Und es ist ein Ort den Gott auch liebend gerne gebraucht um Menschen zu zeigen wie gut Gott ist.
00:25:12: Ja eben auch dir Gott.
00:25:16: ich danke dir dass du so viel Besseres mit uns meinst als wir das oft einfach erkennen können.
00:25:27: Und du siehst auch wie oft vielleicht so einzelne von uns und ich mir so Gedanken machen, wie gut du wirklich bist.
00:25:32: Und wo die Grenzen deiner Güte sind.
00:25:35: Das ist ja aber eigentlich doch so oder... ...wo ich dir irgendwie misstraue?
00:25:42: Ich bin dich voll jetzt das heilige Geist, dass du einfach... ...dass du kommst und uns spüren lässt was von dieser Güte, was von der Dikadentenliebe,... ...die du für uns hast.
00:25:57: Danke Jesus!
00:25:58: Amen.
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